Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Orbit/Comdex Europe 2001: IT-Trend: Autonomic Computing

13.09.2001


Hautnah an den IT-Trends der Zukunft arbeiten die Forschungslabors von IBM. Mittendrin ist Dr. Matthias Kaiserswerth, Direktor des IBM-Labors in Rüschlikon. Am Internationalen E-Business Congress, der im Rahmen der IT-Fachmesse Orbit/Comdex Europe 2001 (25. bis 28. September) in Basel stattfindet, stellt Kaiserswerth den «IBM Global Technology Outlook» vor. Die Zukunft, so die Prophezeiung der «Big Blue»-Forscher, gehört dem «Autonomic Computing».

«Schneller, kleiner, billiger» - der anhaltende Trend in der IT-Branche wird sich laut Dr. Matthias Kaiserswerth (43), Direktor des europäischen IBM-Labors in Rüschlikon bei Zürich, auch in den nächsten Jahren ungebremst fortsetzen. Die Folge: Immer mehr Lebens- und Arbeitsbereiche profitieren von der wachsenden Computerleistung. Die selbstverständlich vernetzten Geräte verbinden immer mehr Menschen miteinander.

Dabei wird es aber nicht bleiben. Über die Netze kommunizieren auch die Maschinen untereinander. Das wird schliesslich zum «Autonomic Computing» führen: Die immer komplexeren Syteme konfigurieren, optimieren, reparieren und schützen sich selbst. Die Perspektiven, die «Autonomic Computing» eröffnet, sind enorm. Ein simples Beispiel: In Zukunft werden Webserver von alleine untereinander die Arbeitslast verteilen. Schwach frequentierte Rechner werden rechtzeitig und ohne Eingriffe von aussen zur Unterstützung von stark ausgelasteten Sites beigezogen.

«Big Blue» IBM unterhält die weltgrösste industrielle Foschungsabteilung. An acht Standorten, verteilt über den ganzen Globus, arbeiten rund 3500 Angestellte. In den IBM-Labors entstandene Forschungsergebnisse brachten ihren Entdeckern bereits fünf mal den Nobelpreis ein. Keine Firma der Welt reicht jährlich mehr Patentanmeldungen für technische Innovationen ein.

«Autonomic Computing» ist die gemeinsame strategische Vision aller IBM-Forschungslabors. Die Investitionen in ihre Umsetzung sind der grösste Einzelposten im 5 Milliarden Dollar schweren Forschungsbudget von IBM. IBM will die Middleware für das «Autonomic Computing» liefern, die es dem dynamischen E-Business erlaubt, sich den rasch wechselnden Anforderungen und Partnerschaften anzupassen.

Welche Forschungsresultate diesen Überlegungen zu Grunde liegen, kann man am Internationalen E-Business Congress der Orbit/Comdex Europe 2001 erfahren: IBM-Forschungsdirektor Dr. Matthias Kaiserswerth wird am Freitag, den 28. September die Keynote-Speech zum Thema «Trends in der Informationstechnologie» halten.

Zu Ende gedacht, wirft «Autonomic Computing» natürlich auch ethische Fragen auf. Interessant dürfte in diesem Zusammenhang der IT-Focus «Jenseits der Interaktion» von Niels Ole Bernsen am selben Vormittag werden. Der Direktor des Natural Interactive Systems Laboratory der Universität von Odense beleuchtet die sich mit der Technologie verändernde Art, wie Computersysteme unser Leben bestimmen.

Das vollständige Programm des Internationalen E-Business Congress kann auf der Website der Orbit/Comdex Europe 2001 abgerufen werden. Die Adresse: www.orbitcomdex.com

Orbit/Comdex Europe 2001:

Information Technology - One Step Ahead!

Die Orbit/Comdex Europe 2001 findet vom 25. bis 28. September 2001 in den Hallen der Messe Basel statt. (Öffnungszeiten: täglich 9 bis 18 Uhr.) Mit 1300 Ausstellern und 80’000 erwarteten Besuchern ist die Orbit/Comdex Europe 2001 einer der wichtigsten paneuropäischen Treffpunkte der IT-Branche. Begleitet wird die Business-to-Business-Fachmesse vom Internationalen E-Business Congress 2001: Top-Referenten aus Europa und den USA sowie Case Studies aus der Praxis für die Praxis machen den Kongress zu einem Must für alle, die mit der rasanten Entwicklung der IT-Branche und des E-Business Schritt halten wollen. Nicht umsonst heisst das Motto der Orbit/Comdex Europe 2001: Information Technology - One Step Ahead!

Bernd Schuster | ots
Weitere Informationen:
http://www.orbitcomdex.com

Weitere Berichte zu: Kaiserswerth

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Effizienz steigern, Kosten senken!
17.08.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Maßgeschneiderte Lösungen für APos-Maschinen: Kamerasystem Keyence CV-X100
11.08.2017 | Heun Funkenerosion GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

International führende Informatiker in Paderborn

21.08.2017 | Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Im Neptun regnet es Diamanten: Forscherteam enthüllt Innenleben kosmischer Eisgiganten

21.08.2017 | Physik Astronomie

Ein Holodeck für Fliegen, Fische und Mäuse

21.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Institut für Lufttransportsysteme der TUHH nimmt neuen Cockpitsimulator in Betrieb

21.08.2017 | Verkehr Logistik