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Uni Hannover bei Go for Hightech und Factory Automation

22.04.2004


Zentrale Studienberatung, Ingenieure und Physiker informieren technischen Nachwuchs

Am Sonnabend, 24. April, zeigen Ingenieure, Physiker und die Zentrale Studienberatung (zsb) der Universität Hannover bei Go for Hightech wie die Hochtechnologie an der Hochschule gelehrt und gelernt wird.

Von 9 bis 16 Uhr stehen in Halle 23, Stand E 11 Ansprechpartner der zsb für alle Fragen rund ums Studium zur Verfügung. Das Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen präsentiert einen Roboter, die Initiative FeelIng will Nachwuchsingenieure anlocken und eine Gruppe Physiker zeigt mit spannenden Experimenten, dass Hightech auch eine Sache der Naturwissenschaften ist - mitmachen erlaubt! Am Stand D 21 präsentiert das Institut für Mikrotechnologie neueste Forschungen.

Maschinenbauer präsentieren Elektronenstrahlschweißen bei "Automation Live"

Ein weiteres Highlight, an dem die Universität Hannover eben-falls beteiligt ist, gibt es in Halle 17 bei der Fachmesse Factory Automation zu bestaunen. Das Institut für Werkstoffkunde (IW) zeigt als auf dem gemeinschaftlichen Messestand "Automation Live" als einziger Hochschulpartner die erfolgreiche Übertragung von Forschungsergebnissen in die industrielle Praxis im Bereich des Karosseriebaus. Das Nonvakuum-Elektronen-strahlschweißen ist als innovative Fügetechnologie ein For-schungsschwerpunkt des IW. Ein wesentlicher wirtschaftlicher Vorteil dieser Schweißtechnologie ist die aufgrund der exzellenten Energieeinkopplung des Elektronenstrahls in das Werkstück hohe Schweißgeschwindigkeit, die im Vergleich zum Laserstrahlschweißen das 2-4fache und im Vergleich zum Lichtbogenschweißen das mehr als 5fache betragen kann.

Angefangen von der Grundlagenforschung wird auf dem Messestand die Umsetzung des Nonvakuum-Elektronenstrahlschweißens bis hin zur Serienfertigung in der Industrie gezeigt. Hier wird nach erfolgreichen Vorstudien am IW diese Schweißtechnologie automatisiert zur Fertigung von Cockpit-Querträgern für den Golf V eingesetzt. Zudem werden die Einsatzmöglichkeiten des Verfahrens zur Verbindung höchstfester Stähle wie auch von Mischverbindungen aus Aluminium und Stahl vorgestellt.

Das IW ist Teil des neu entstandenen Produktionstechnischen Zentrum Hannover (PZH), dem Zusammenschluss der produkti-onstechnischen Institute der Universität Hannover. Hier erfährt der Grundsatz und Anspruch "Wissenschaft und Industrie unter einem Dach" seine praktische Umsetzung.

Dr. Stefanie Beier | Universität Hannover
Weitere Informationen:
http://www.uni-hannover.de

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