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Kompakte Technik für mobile Brennstoffzellen

19.04.2004


Bausteine für anwendernahe Systeme auf der Hannover Messe Energy 2004


Luftgekühlter Brennstoffzellenstack des ZBT für APU-Anwendungen



Die Entwicklung von Komponenten für mobile Brennstoffzellensysteme ist aktuell ein Schwerpunkt der Arbeiten am Duisburger Zentrum für BrennstoffzellenTechnik ZBT. Klein, kompakt und vor allem robust müssen diese Komponenten sein, um den Strapazen des mobilen Einsatz standhalten zu können: Vibrationen und große Neigungswinkel sind zuverlässig und ohne Ausfälle zu meistern, Temperaturschwankungen und andere Veränderungen der Umgebungsbedingungen wirken ein, bei Booten kommen Seeluft und Seewasser als aggressive Stoffe hinzu. Und nicht allein die Brennstoffzelle selbst muss an diese Bedingungen angepasst werden: Gerade im Freizeitbereich empfiehlt sich die Verwendung von Flüssiggas (Propan) als beim Endanwender bereits vorhandener Energieträger. Hier ist aber zunächst eine Wasserstofferzeugungseinheit zwischen die Gasflasche und die Zelle selbst zu schalten. Die notwendigen innovativen Komponenten präsentiert das ZBT auf der Hannover Messe Energy 2004:



* Eine Entschwefelungskartusche für den Flüssiggasbetrieb, die so ausgelegt ist, dass sie im üblichen Wartungszyklus von zwei Jahren durch Schnellverschlüsse leicht ausgetauscht werden kann.
* Eine Wasserstofferzeugungseinheit aus Mini-Dampf-Reformer, Shift- und Feinreinigungsstufe zur Erzeugung eines wasserstoffreichen Gases für den Betrieb der Brennstoffzelle direkt im Gerät.

* Ein Brennstoffzellenstack, aufgebaut aus spritzgegossenen Bipolarplatten der 300 Watt elektrischer Leistung liefert und gleichzeitig durch effiziente Luftkühlungskanäle sehr einfach zu betreiben ist.

Gerade im Freizeitbereich, zum Beispiel beim Camping und Caravaning oder auf Segelyachten, kann die innovative Brennstoffzellentechnik alle ihre Vorteile ausspielen: Sie ist ausgesprochen geräuscharm, produziert nur wenige Abgase und stört den Anwender nicht durch unerwünschte Vibrationen. Solche Auxiliary Power Units, kurz APU, können auch als tragbare Aggregate, als fest installierte Notstrom-Einrichtungen oder eben als Bord-Stromversorgung in Fahrzeugen eingesetzt werden.

Das ZBT präsentiert sich auf der Hannover Messe Energy 2004 vom 19. bis 24. April 2004 gemeinsam mit dem Kompetenznetzwerk-Brennstoffzelle NRW in Halle 13, Stand E76 und im Group Exhibit Hydrogen and Fuel Cells - Halle 13 Stand E58-2.

Dr.-Ing. Peter Beckhaus | idw
Weitere Informationen:
http://www.zbt-duisburg.de/de/Aktuell/Presse/Pressemitteilungen/
http://www.zbt-duisburg.de/

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