Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Das wahrscheinlich kleinste Puzzle der Welt - die Lasertechnik macht’s möglich

06.04.2004


Wissenschaftler des Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) haben aus Papier das wahrscheinlich kleinste Puzzle der Welt geschnitten: 100 Teile auf einer Fläche von gerade 5 x 5 mm. Zu sehen ist das Puzzle auf der Hannover Messe, Halle 15, Stand F 62.


Wahrscheinlich das kleinste Puzzle der Welt haben Wissenschaftler am Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) aus Papier ausgeschnitten. Auf einer Fläche von gerade 5 x 5 mm passen 100 Teile. Das Puzzle ist auf der Hannover Messe (Halle 15, Stand F 62)zu sehen.

... mehr zu:
»LZH »Lasertechnik

Wahrscheinlich das kleinste Puzzle der Welt haben Wissenschaftler am Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) aus Papier ausgeschnitten. Auf einer Fläche von gerade 5 x 5 mm passen 100 Teile, jedes Stück so groß wie ein Staubkorn. Das Puzzle wird auf der Hannover Messe (Halle 15, Stand F 62) vom 19.-24.4.2004 mit anderen Anwendungen in der Mikrotechnik ausgestellt.

"Das kleinste Puzzle der Welt hat aber seine Tücken." sagt Frank Korte, Mitarbeiter am LZH. "Die Teile sind so klein, dass es so gut wie unmöglich ist, das Puzzle wieder zusammen zu legen. Einmal husten und die Arbeit von Stunden wirbelt durch die Luft!"


Diese augenscheinliche Spielerei hat aber eine weitreichende Bedeutung, denn diese hochpräzise Bearbeitung von Miniaturteilen ist nur mit einem sogenannten Femtosekundenlaser (fs-Laser) möglich. Der fs-Laser arbeitet mit sehr kurzen Laserpulsen (1 Femtosekunde = 10-15 Sekunden), die das Material beim Schneiden weder anbrennen noch sonst beschädigen. Somit sind solche Laser für Anwendungen in der Mikrotechnologie prädestiniert, von der Materialbearbeitung zur Mikrochirurgie. Wissenschaftler am LZH arbeiten beispielsweise an Projekten im Bereich Maschinenbau (Bearbeitung von Schneidwendeplatten), in der Medizintechnik (Schneiden von Stents) und in der Entwicklung von Lasern für die Augenchirurgie zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten.

Kontakt:
Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)
Michael Botts
Hollerithallee 8
D-30419 Hannover
Tel.: +49 511 2788-151
Fax: +49 511 2788-100
E-Mail: bt@lzh.de

Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) ist eine durch Mittel des niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr unterstützte Forschungs- und Entwicklungseinrichtung auf dem Gebiet der Lasertechnik.

Michael Botts | idw
Weitere Informationen:
http://www.lzh.de
http://www.innovations-report.de/html/profile/profil-1153.html

Weitere Berichte zu: LZH Lasertechnik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht OLED auf hauchdünnem Edelstahl
21.09.2017 | Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP

nachricht Die Chancen der Digitalisierung für das Betriebliche Gesundheitsmanagement: vitaliberty auf der Zukunft Personal 2017
19.09.2017 | vitaliberty GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie