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Naturschutz ist, wenn Bauern und Naturschützer ihre Gemeinsamkeiten erkennen

15.01.2001


Bundesamt für Naturschutz zum ersten Mal auf der Grünen Woche in Berlin

Zum ersten Mal wird das Bundesamt für Naturschutz auf der internationalen Landwirtschaftsmesse "Grüne Woche" vom 19. bis 28. Januar in Berlin mit einer Ausstellung und einer Fachveranstaltung vertreten sein. "Die Zukunft der Landwirtschaft ist eines der zentralen Themen in den politischen Diskussionen dieser Tage. Der Rinderwahnsinn zeigt, dass es bei der Erzeugung von Lebensmitteln offensichtlich einer Umorientierung bedarf. Im Rahmen der Fachveranstaltung "Vermarktung regionaler Produkte im Tourismus" wollen wir zeigen, dass Naturschutz, Landwirtschaft und Tourismus von einander profitieren können," sagte BfN-Präsident Prof. Hartmut Vogtmann. Die Veranstaltung findet am 22. Januar von 11:00 bis 13:00 Uhr im ICC Berlin, Salon 19 statt. Präsentiert werden vier Positiv-Beispiele aus unterschiedlichen Regionen.
In Halle 3.2 Stand Nr.15 zeigt das BfN während der Grünen Woche seine neue Ausstellung zum Thema "Integrativer Naturschutz". Unter dem Obermotto "Naturschutz ist, wenn gemeinsam für die Natur gehandelt wird", werden auf zwölf Tafeln positive Beispiele aus Land- und Forstwirtschaft, Tourismus, Freizeit und Ernährung dargestellt. Auf den Tafeln "Naturschutz ist, wenn Landwirte und Naturschützer ihre Gemeinsamkeiten erkennen" werden besonders gelungene Beispiele aus der Landwirtschaft gezeigt. "Viele schützenswerte Lebensräume wie Heiden oder Wiesen sind erst durch Landwirte oder andere Nutzer entstanden. Auf Dauer kann ihr Schutz am besten durch naturverträgliche Nutzung gesichert werden. Diese Ausstellung regt zum Nachahmen an und lädt zum Dialog und zur Kooperation zwischen Naturschützern und Naturnutzern ein," erläuterte Vogtmann das Ziel der Wanderausstellung, die beim Bundesamt für Naturschutz ausgeliehen werden kann.

Franz August Emde | idw

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