Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Fraunhofer IPA und IPA Slovakia auf der Internationalen Maschinenbaumesse in Brünn, CZ

03.09.2003


Vom 15.-19. September findet in Brünn, Tschechische Republik, die mit über 100 000 Besuchern größte Maschinenbaumesse in Osteuropa statt. In diesem Jahr stellt das Fraunhofer IPA zusammen mit seiner slowakischen Tochter, IPA Slovakia, erstmals dort aus.

... mehr zu:
»Maschinenbaumesse

Die Europäisierung als Vernetzungsprozess sämtlicher europäischer Wirtschaften wird inzwischen in Politik und Gesellschaft als unumkehrbarer Prozess anerkannt. Osteuropa vollzieht, mittel- und langfristig gesehen, eine Wandlung vom derzeitigen kostengünstigen Arbeitskräftemarkt zu einem gleichwertigen Wirtschaftsraum und Absatzmarkt. Das Fraunhofer IPA in Stuttgart hat diese Entwicklung frühzeitig erkannt. Zur Durchdringung dieses Marktes wurde im Jahr 2000 das IPA Slovakia mit dem Standort Zilina in der Slowakei gegründet. Aufgrund der erfolgreichen Zusammenarbeit des IPA Slovakia mit Industrieunternehmen in Osteuropa sollen weitere Standorte in Polen und Tschechien gegründet werden und die Aktivitäten in Osteuropa kontinuierlich ausgeweitet werden.

Unternehmen, die sich die Frage stellen, ob eine Produktion in Osteuropa für sie sinnvoll ist, finden beim IPA Slovakia tatkräftige Unterstützung in ihrer Entscheidungsfindung. Über die Darstellung der osteuropäischen Standortvorteile hinaus vermittelt das IPA Slovakia Industriepartner und klärt die landesspezifischen Rahmenbedingungen für die Produktion in Osteuropa. Auch finanzielle Fördermöglichkeiten werden identifiziert und enge Beziehungen zu staatlichen Institutionen aufgebaut. Zu den vom IPA Slovakia untersuchten Kriterien der Standortidentifikation und -auswahl zählen unter anderem die Infrastruktur, die Qualifikation der Mitarbeiter sowie steuerliche Aspekte. Durch die slowakischen Mitarbeiter des IPA Slovakia gibt es weder Sprachbarrieren noch Verunsicherungen durch die kulturellen Unterschiede. Die landesspezifischen Kenntnisse der Kollegen vor Ort zusammen mit dem fachlichen Know-how des Fraunhofer IPA in Stuttgart garantieren eine effiziente Zusammenarbeit mit Industriepartnern.


Zu den weiteren Aufgaben des IPA Slovakia gehört die effiziente Ausrichtung von osteuropäischen Industrieunternehmen. Deutsche Industriestandards sollen auf osteuropäische Partnergesellschaften übertragen werden. Das Ziel: Produktivität auf deutschem Niveau bei deutlich geringeren Lohnkosten. Ausschlaggebend für den Erfolg ist dabei das Management von Reorganisation und der Produktionsoptimierung. Geringere Lohnkosten reichen auf Dauer nicht alleine aus, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen, wie sich in der Vergangenheit gezeigt hat. Nur bei einer hohen Produktivität und kontinuierlichen Verbesserungsprozessen können die osteuropäischen Standortvorteile auch in Zukunft Gewinn bringen.

Das IPA Slovakia engagiert sich außerdem für die Einbindung der osteuropäischen Industrie in europäische Forschungsprojekte. Insbesondere in zukunftsträchtigen Entwicklungsbereichen hat sich bereits eine intensive Zusammenarbeit entwickelt.

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:

Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA
Dipl.-Wirtsch.-Ing. Jörg Uffmann, Telefon: 0711-970-1921, E-Mail: uffmann@ipa.fraunhofer.de
Fraunhofer IPA Slovakia, Prof. Ján Kosturiak, Telefon: +421(0)41-5686426, E-Mail: kostur@ipaslovakia.sk

Dipl.-Theol. Jörg-Dieter Walz | idw
Weitere Informationen:
http://www.ipa.fraunhofer.de
http://www.ipaslovakia.sk

Weitere Berichte zu: Maschinenbaumesse

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht COMPAMED 2016 vernetzte medizinische Systeme und Menschen
23.11.2016 | IVAM Fachverband für Mikrotechnik

nachricht Kompakter und individuell einstellbarer Schutz für alle Anwendungen
18.11.2016 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Das Universum enthält weniger Materie als gedacht

07.12.2016 | Physik Astronomie

Partnerschaft auf Abstand: tiefgekühlte Helium-Moleküle

07.12.2016 | Physik Astronomie

Bakterien aus dem Blut «ziehen»

07.12.2016 | Biowissenschaften Chemie