Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

T-Systems zeigt innovative Lösungen für digitales Fernsehen und Hörfunk

27.08.2003


Digitales Fernsehen und Radio stehen auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) vom 29. August bis zum 3. September bei T-Systems im Mittelpunkt. Auf dem Stand der Deutschen Telekom in Halle 6.2 A präsentiert der IT- und TK- Dienstleister Lösungen für Digital Radio, DRM (Digital Radio Mondiale) und DVB-T (Digital VideoBroadcasting-Terrestrial), mit denen Zuschauer und Hörer von besserer Übertragungsqualität und größerer Programmvielfalt profitieren. Erstmals stellt T-Systems den IFA- Besuchern eine Lösung vor, die den digitalen Rundfunk mit Mobilfunktechnik verbindet. Über die Mobile Media Distribution Plattform (MMD) können Nutzer mit einem mobilen Endgerät wie Notebook oder Personal Digital Assistant (PDA) nicht nur fernsehen und Radio hören: Sie surfen auch im Internet oder rufen multimedial aufbereitete Informationen ab.

... mehr zu:
»DRM »Radioprogramme »T-Systems

T-Systems zeigt auf der IFA zudem Studiolösungen, die klassische Broadcastingsysteme mit einer IT-Umgebung verbinden sowie Satelliten-Services für das globale Übertragen von TV-Bildern, Tonsignalen und den Austausch bidirektionaler Daten. Darüber hinaus bietet der Dienstleister mit Mass-Calling-Plattformen seinen Kunden verschiedene Applikationen für Marketing- und Kundenbindungsmaßnahmen von Medienunternehmen wie zum Beispiel Gewinnspiele. Flexible Business-TV-Lösungen unterstützen die interne und externe Unternehmenskommunikation über die Medien Internet und Fernsehen.

Fernsehen und Internet für unterwegs


MMD nutzt die digitalen Rundfunk-Technologien in Kombination mit einem Rückkanal über Mobilfunk. Damit finden Inhalte und Dienste schnell zum Endgerät. Das Angebot eignet sich besonders für regional zugeschnittene Informationsdienste, so genannte Location Based Services. Es lassen sich zum Beispiel aktuelle Tipps zu Restaurants, Hotels oder kulturelle Veranstaltungen über Rundfunk ausstrahlen. Transaktionen wie Zimmerreservierung oder Ticketkauf erfolgen telefonisch über den Mobilfunkkanal.

T-Systems zeigt auf der IFA auch Lösungen, mit denen der Zuschauer mobile Empfangsgeräte für MMD und MHP (Multimedia Home Platform), nutzen kann. Hier bieten sich neben PDA und Laptop auch Smartphones oder Pkw-Bordsysteme an. Sie lassen sich schnell für den Empfang der digitalen TV- und Radioprogramme aufrüsten. MHP, der europäisch normierte Standard für interaktives Fernsehen, vereint das digitale Fernsehen mit dem Internet. Die Zuschauer profitieren von der guten Bild- und Tonqualität und den multimedialen Zusatzdiensten: Rund um die Uhr stehen Nachrichten zur Verfügung sowie Unterhaltung und Einkaufsmöglichkeiten.

Glasklarer Empfang und Zusatzdienste mit Digital Radio

Digital Radio ist das digitale Pendant zur analogen Ultrakurzwelle (UKW). Mit dem digitalen Rundfunk wird Radio Hören zum störungsfreien, glasklaren Klangvergnügen. Digital Radio ist bereits in mehreren Bundesländern verfügbar und derzeit sind in Deutschland bereits über 120 Radioprogramme empfangbar. Langfristig wird das digitale Radio das heutige UKW-Radio ablösen, da die Verbreitung von Radioprogrammen über UKW an Grenzen stößt. Die Frequenzen werden angesichts der Vielzahl von Veranstaltern knapp, und die Empfangsqualität verschlechtert sich.

Zudem übertragen die Sender mit der digitalen Technik ihr Programm effektiver, da sie Übertragungsqualität und Bandbreite je nach Bedarf anpassen. Das bedeutet, dass sich auch wesentlich mehr Programme übertragen lassen als bisher. Auf einer Frequenz ist es möglich bis zu sechs Programme auszustrahlen. Weiterhin können die Radiosender mit Digital Radio neben den Tonsignalen auch Zusatzdienste übertragen. Das sind zum Beispiel eine zweite Sprache oder Informationen zu Titel und Interpret. Neue Sendeformate sind so in Zukunft möglich.

DRM - Nachfolger der Lang-, Mittel- und Kurzwelle

Seit Mitte Juni strahlen weltweit viele Sender täglich Radioprogramme über Digital Radio Mondiale aus. Der internationale Standard ist das digitale Pendant zur Lang-, Mittel- und Kurzwelle. Darauf hat sich ein Konsortium von 80 Teilnehmern aus 30 Ländern geeinigt. Ziel der Einführung des neuen Übertragungsstandards ist es, diesen Wellenbereich wieder attraktiver für Sender und Zuhörer zu machen. Zudem kommt die digitale Sendetechnik bei gleicher Reichweite mit geringerer Sendeleistung aus.

DRM bietet die gleichen Vorteile wie Digital Radio und ist besonders für Radiosender geeignet, die ihre Sendungen international ausstrahlen. Seit Mitte Juni strahlen unter anderem die weltweit gehörten Sender Deutsche Welle, Deutschlandfunk und DeutschlandRadio Programme über DRM aus.

Das Überall-TV

DVB-T (Digital Video Broadcasting-Terrestrial) ist ein internationaler Standard für digitales Fernsehen. Es ermöglicht den qualitativ hochwertigen Empfang von Fernsehsendungen auch von unterwegs. Dabei spielt es keine Rolle, wo der Zuschauer sich befindet: Das Überall-TV ist auch in Bus, Bahn oder Auto zu empfangen. Dafür ist nur eine kleine Antenne notwendig und ein digitales Endgerät.

Die Sendeanstalten profitieren ebenfalls von der Digitaltechnik: Auf einen bisher üblichen analogen Kanal passen mit DVB-T vier digitale Programme. In Berlin stehen den Zuschauern so schon 20 Fernsehprogramme in sehr guter Qualität per Antenne zur Verfügung.

MP3s und Videos aus dem Internet

Die Media Content Distribution Platform wendet sich an Betreiber von Internet Shops, die digitale Inhalte wie MP3-Musik oder Videos über das Netz vertreiben möchten. Die Plattform bietet die nötige technische Infrastruktur, um diese digitalen Güter einzustellen und von den Content-Providern bis zu den Endkunden zu verteilen. Sie beinhaltet eine netzwerkbasierte Lizenzverwaltung, mit der die Nutzer die erworbenen Video- oder Musikdateien bequem von verschiedenen Geräten aus abrufen können. Unterstützt werden hierbei unterschiedlichste Formate und Management-Systeme zum Schutz der Medien. Bestehende oder neue Shops nutzen diese Anwendung, indem sie einfach ein Plugin integrieren, das die Kommunikation mit der Plattform ermöglicht.

| T-Systems
Weitere Informationen:
http://www.t-systems.de

Weitere Berichte zu: DRM Radioprogramme T-Systems

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Effizienz steigern, Kosten senken!
17.08.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Maßgeschneiderte Lösungen für APos-Maschinen: Kamerasystem Keyence CV-X100
11.08.2017 | Heun Funkenerosion GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Im Focus: Exotic quantum states made from light: Physicists create optical “wells” for a super-photon

Physicists at the University of Bonn have managed to create optical hollows and more complex patterns into which the light of a Bose-Einstein condensate flows. The creation of such highly low-loss structures for light is a prerequisite for complex light circuits, such as for quantum information processing for a new generation of computers. The researchers are now presenting their results in the journal Nature Photonics.

Light particles (photons) occur as tiny, indivisible portions. Many thousands of these light portions can be merged to form a single super-photon if they are...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

Sensibilisierungskampagne zu Pilzinfektionen

15.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Scharfe Röntgenblitze aus dem Atomkern

17.08.2017 | Physik Astronomie

Fake News finden und bekämpfen

17.08.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Effizienz steigern, Kosten senken!

17.08.2017 | Messenachrichten