Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Digital Broadcasting Competence Center

15.08.2003


Fraunhofer FIRST präsentiert auf der IFA Dienstleistungen und mobile Anwendungen für den Digitalen Rundfunk



Digitaler Rundfunk ist weit mehr als ein neuer Sendestandard für Radio und Fernsehen! Unter dieser Prämisse baut Fraunhofer FIRST gegenwärtig ein Kompetenzzentrum für Digitalen Rundfunk auf, das Dienstleistungen rund um Einführung und Test von DAB- und DMB-Technologien anbietet sowie gemeinsam mit Partnern aus verschiedenen Branchen innovative, mobile Anwendungen entwickelt. Auf der IFA 2003 präsentiert Fraunhofer FIRST die Ergebnisse eines Feldversuchs zur Mobiltauglichkeit von DMB sowie, in Kooperation mit TagesspiegelOnline, den Vorläufer eines digitalen Newspapers. Zu einer Präsentation am Stand des BMBF möchten wir Sie herzlich einladen:

... mehr zu:
»Broadcasting »DMB »FIRST


Zeit: Freitag, 29. August, bis Mittwoch, 3. September, täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr
Ort: IFA 2003, Halle 5.3, Technisch-Wissenschaftliches Forum, Stand 05


Das Digital Broadcasting Competence Center bietet Interessenten aus Forschung und Industrie eine breite Palette von Dienstleistungen rund um den Digitalen Rundfunk. Neben der Integration von Video, Audio, Internet und Datendiensten in einem Sendestandard (Digital Multimedia Broadcasting DMB) führt Fraunhofer FIRST den Testbetrieb für DMB, Beratung bei der Integration der benötigten Hard- und Software sowie die Evaluierung neuer Dienste durch. Darüber hinaus steht das Competence Center seinen Partnern bei der Entwicklung neuer Anwendungen mit Rat und Tat zur Seite. Dazu gehören mobile, multimodale Datendienste, die auf verschiedenen Endgeräten empfangen werden können (zum Beispiel Börsen- oder Wetterdaten) und location based services etwa für das Reisemanagement mit Informationen zu Hotels, Restaurants und Verkehrsverbindungen. Generell bieten DMB-Dienste neue Perspektiven für das Verkehrsmanagement, etwa bei Verkehrsbeobachtung und Prognose, bei Stau- und Unfallwarnungen oder für dynamisches Routing. Da der DMB-Standard aufgrund der effektiven Kompression die Verbreitung von Internetdaten erlaubt, ist auch die Entwicklung innovativer digitaler Medien wie elektronischer Zeitungen oder spezialisierter Community Portale möglich. Last but not least ist DMB als Informationsplattform für geschlossene Nutzergruppen, z.B. im Außendienst, oder für das Flottenmanagement hervorragend geeignet.

Das Digital Broadcasting Competence Center ist im Rahmen eines Feldversuchs zum Digital In-Band Broadcasting System (DIBS) entstanden: Im Auftrag des BMBF testete Fraunhofer FIRST, ob Digital Multimedia Broadcasting (DMB) und internetbasierte Datendienste in den Lücken des bestehenden Rundfunknetzes gesendet werden können. Dazu wurde eine von der Robert Bosch GmbH entwickelte Technologie, die die Vorteile des MPEG-4-Verfahrens zur Kompression von Multimediadaten und des Digital Audio Broadcasting (DAB) in einem System integriert, genutzt. Im Rahmen des Feldversuchs konnte nachgewiesen werden, dass die DIBS-Technologie für die Übertragung von Multimediadaten in den Tabukanälen des Rundfunknetzes auch in den mobilen Bereich bei hohen Geschwindigkeiten uneingeschränkt geeignet ist.

Weitere Informationen erteilen Ihnen gern:

Norbert Pieth
Projektleiter
Tel: (030) 6392-1902
E-Mail: norbert.pieth@first.fraunhofer.de

Mirjam Kaplow M.A. | idw
Weitere Informationen:
http://www.first.fraunhofer.de/sst

Weitere Berichte zu: Broadcasting DMB FIRST

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Digitalisierung von HR-Prozessen – tisoware auf der Personal Nord und Süd
21.03.2017 | tisoware Gesellschaft für Zeitwirtschaft mbH

nachricht Hochauflösende Laserstrukturierung dünner Schichten auf der LOPEC 2017
21.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise