Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

EnBW präsentiert Konzepte für Hausenergieversorgung

11.09.2002


Brennstoffzelle, Wärmepumpe und Photovoltaik werden im Modell dargestellt

Während der vom 14. - 22. September auf dem Freiburger Messegelände stattfindenden Baden Messe präsentiert die EnBW Energie Baden-Württemberg AG verschiedene Techniken für die umweltfreundliche und energiesparende Energieversorgung und Wärmegewinnung. Im Mittelpunkt des in Halle 2 befindlichen EnBW-Messestands stehen dabei die ressourcenschonende Anwendungstechniken Brennstoffzelle, Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen. Die EnBW will anhand anschaulicher Exponate und Modelle dieser Techniken aufzeigen, welche Potenziale in der effizienten Energienutzung stecken.

Wie Brennstoffzellen funktionieren und arbeiten, können Messebesucher anhand eines ausgestellten Modellhauses erleben. Das Modell simuliert die Verbrauchsverhältnisse in einem Wohnhaus und die aktuelle Stromlast durch Geräte wie Staubsauger, Fernseher oder Waschmaschine. Zugleich wird die virtuelle Stromerzeugung beziehungsweise die Rückspeisung eines Brennstoffzellen-Agreggats angezeigt. Dabei wird ein Brennstoffzellenheizgerät von Sulzer Hexis zugrunde gelegt, welches in Wirklichkeit der Größe einer konventionellen Heizungsanlage entspricht. Mit einer elektrischen Leistung von maximal einem Kilowatt und einer Wärmeleistung von bis zu max. 24,5 Kilowatt (inklusive Zusatzheizgerät) ist dieses Brennstoffzellenheizgerät für die Wärmeversorgung eines Ein- bzw. Zweifamilienhauses bestens geeignet. Brennstoffzellenheizgeräte erzeugen Strom und Wärme gleichzeitig, weisen einen hohen Wirkungsgrad auf und gelten als sehr umweltschonend. Angeschlossen wird die von der EnBW eingesetzte Anlage an vorhandene Erdgasinstallationen.

Ähnlich umweltschonend sind Wärmepumpen. Sie nutzen die in der Erde, im Grundwasser oder in der Luft befindliche Energie für die Raumheizung und die Warmwasserbereitung von Wohnhäusern. Mit Hilfe moderner Wärmepumpen können so bereits bis zu 75 Prozent des herkömmlichen Heizenergiebedarfs gedeckt werden. Dabei sind Wärmepumpen für Neubau und Sanierung gleichermaßen ökologisch und auch wirtschaftlich sinnvoll. Anhand eines Modells zeigt die EnBW wie eine Wärmepumpe die Erdwärme nutzt und Hausbesitzer im Ergebnis ein hervorragendes Nutzungsverhältnis von Umweltenergie und elektrischer Energie erzielen. Neben diesen technischen Informationen können sich Messebesucher am EnBW-Stand auch über das aktuelle Angebot EnBW Wärme Plus informieren. Im Rahmen dieses Angebots bietet die EnBW in Kooperation mit dem örtlichen Handwerk verschiedene Wärmepumpen in unterschiedlichen Leistungsgrößen an.

Wer Strom direkt aus der Sonnenenergie gewinnen will, kann sich am EnBW-Stand über das Komplettangebot Solar Plus sowie entsprechende Förderungen gemäß dem Erneuerbaren-Energie-Gesetz (EEG) informieren. Das Solarangebot der EnBW umfasst insgesamt vier Leistungsstufen, so dass je nach Bedarf bis zu 1000 kWh, 1350 kWh, 2000 kWh bzw. 2700 kWh elektrischen Strom pro Jahr erzeugt werden kann. Um Photovoltaikanlagen weiter zu fördern hat die EnBW zudem die Preise für Solar Plus PV-Anlagen gesenkt. Mit Rabatten von bis zu 700 ¤ für de 3,2 kWp-Anlage bietet die EnBW jetzt noch attraktivere Konditionen für ihre hochwertigen Photovoltaikanlagen.

Den Messestand (Nr. 307) der EnBW Energie Baden-Württemberg AG finden Sie in Halle 2, Messegelände Freiburg

| ots
Weitere Informationen:
http://www.enbw.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Medica 2017 – TU Kaiserslautern präsentiert Fortschritte in der Medizintechnologie
20.10.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

nachricht Biokunststoffe könnten auch in Traktoren die Richtung angeben
18.10.2017 | Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Salmonellen als Medikament gegen Tumore

HZI-Forscher entwickeln Bakterienstamm, der in der Krebstherapie eingesetzt werden kann

Salmonellen sind gefährliche Krankheitserreger, die über verdorbene Lebensmittel in den Körper gelangen und schwere Infektionen verursachen können. Jedoch ist...

Im Focus: Salmonella as a tumour medication

HZI researchers developed a bacterial strain that can be used in cancer therapy

Salmonellae are dangerous pathogens that enter the body via contaminated food and can cause severe infections. But these bacteria are also known to target...

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Konferenz IT-Security Community Xchange (IT-SECX) am 10. November 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

Die Zukunft der Luftfracht

23.10.2017 | Veranstaltungen

Ehrung des Autors Herbert W. Franke mit dem Kurd-Laßwitz-Sonderpreis 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Magma sucht sich nach Flankenkollaps neue Wege

23.10.2017 | Geowissenschaften

Neues Sensorsystem sorgt für sichere Ernte

23.10.2017 | Informationstechnologie

Salmonellen als Medikament gegen Tumore

23.10.2017 | Biowissenschaften Chemie