Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Entsorgung, Bioenergie und Klimaschutz Hand in Hand

31.07.2008
Vierte "waste to energy" in Bremen zeigt im Dezember Chancen und Trends

Die Verwertung des Rohstoffs Abfall und die Nutzung von Biomasse zur Energieerzeugung können zu Luftreinhaltung und Ressourcenschonung beitragen.

Dies belegen Studien des Umweltbundesamtes (UBA), des Öko-Instituts Darmstadt und des Instituts für Energie- und Umweltforschung (IFEU) Heidelberg. Das Motto der diesjährigen Fachmesse und Konferenz "waste to energy" am 10. und 11. Dezember 2008 in der Messe Bremen trifft damit den Kern der aktuellen Diskussion: „Klimaschutz und Energieeffizienz in der Abfallbehandlung und Bioenergieerzeugung“.

„Die 'waste to energy' hat sich in Europa als Leitmesse zum Thema Energierückgewinnung aus Abfällen und Biomasse etabliert“, erklärt Hans Peter Schneider, Geschäftsführer der Messe Bremen. „Deutschland gilt weltweit als Vorreiter bei der Entwicklung und dem Einsatz innovativer Umwelttechnik. Dementsprechend kommen Interessenten aus der ganzen Welt nach Bremen, um neue Anlagen- und Verfahrenstechnik zu sehen und sich über Erfahrungen und Markttendenzen zu informieren.“

... mehr zu:
»Bioenergie »Biomasse »Rohstoff

Zum vierten Mal treffen sich zur „waste to energy“ Branchenexperten, Einkäufer, Investoren und politische Entscheider aus der ganzen Welt. Der Veranstalter, die Messe Bremen, erwartet mehr als 140 internationale Aussteller und 2.000 Fachbesucher. Die Frage wie sich Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit beim Einsatz von Abfall und Biomasse realisieren lassen, steht im Zentrum des Programms. Unter anderem nehmen dazu Referenten von UBA, Öko-Institut und IFEU Stellung.

„Der rasante Anstieg der Energie- und Kraftstoffpreise rückt die Rohstoffe Abfall und Biomasse zunehmend in den Fokus von Großverbrauchern und Abfallproduzenten“, fügt Dr. Ines Freesen, Geschäftsführerin der Freesen & Partner GmbH, hinzu, die unter anderem für die Organisation des Programms verantwortlich zeichnet. „Die 'waste to energy' zeigt, wie diese Rohstoffe Klima schonend eingesetzt werden und räumt mit vielen Vorurteilen gegen die Technologie auf. Müllheizkraftwerke, die Reststoffe sicher entsorgen und dabei Strom und Dampf produzieren, unterliegen beispielsweise strengeren Emissionsauflagen als Kohlekraftwerke. Biokraftstoffe können durchaus ohne negative Einflüsse auf die Nahrungsmittelproduktion hergestellt werden und eine bezahlbare, saubere Alternative zu Benzin und Diesel sein.“

Partnerland der "waste to energy" 2008 sind die USA. In der Messehalle stellen Anbieter und Forschungseinrichtungen ihre Technologien und Verfahrensentwicklungen auf einer Sonderfläche vor. Im Konferenzprogramm liegt ein Schwerpunkt auf dem amerikanischen Markt, Regierungsinitiativen und privatwirtschaftlichen Projekten. Ein weiterer Länderfokus der Konferenz informiert über die neue Abfall- und Bioenergiestrategie sowie Betriebserfahrungen in Großbritannien.

Die „waste to energy“ öffnet ihre Pforten am 10. und 11. Dezember 2008 in der Halle 5 der Messe Bremen und steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Weitere Informationen, die Ausstellerliste, das Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter www.wte-expo.de.

Christina Helmers | Messe Bremen
Weitere Informationen:
http://www.wte-expo.de.
http://www.messe-bremen.de

Weitere Berichte zu: Bioenergie Biomasse Rohstoff

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Digitalisierung von HR-Prozessen – tisoware auf der Personal Nord und Süd
21.03.2017 | tisoware Gesellschaft für Zeitwirtschaft mbH

nachricht Hochauflösende Laserstrukturierung dünner Schichten auf der LOPEC 2017
21.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise