Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

BAuA stellt auf der weltgrößten Arbeitsschutz-Messe Neuheiten vor

17.10.2011
Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) ist auf der weltgrößten Messe für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz, der A+A 2011 in Düsseldorf, vertreten.

Auf einer Fläche von rund 200 Quadratmetern informiert und berät sie die Messegäste vor allem über den Schutz vor gefährlichen Stoffen. Darüber hinaus werden eine Reihe von neuen Broschüren und Handlungshilfen vorgestellt. Die A+A findet vom 18. bis 21. Oktober in der Messe Düsseldorf statt. Der Stand der BAuA befindet sich in Halle 10 mit der Standnummer D55. Mit ein wenig Glück können die Besucher einen von drei „Ratgebern zur Gefährdungsbeurteilung“ gewinnen, die täglich verlost werden.

Beratung aus erster Hand bekommen die Besucher an den Themeninseln des BAuA-Standes. So wirft beispielsweise das neue europäische Chemikalienrecht nach wie vor viele Fragen in den Betrieben auf. Antworten kennt der REACH-CLP-Helpdesk. Die deutsche Auskunftsstelle zum neuen europäischen Chemikalienrecht ist bei der BAuA eingerichtet und unterstützt die Umsetzung der Verordnungen. Dazu veröffentlicht der Helpdesk unter anderem die Broschürenreihe „REACH-Info“. Auch die neueste Erscheinung, die REACH Info 9 – „REACH und Recycling“, wird auf der Messe vorgestellt.

Mit der CLP-Verordnung, die die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Chemikalien regelt, hat Europa das Global Harmonisierte System (GHS) eingeführt. Dadurch ändert sich die Darstellung der Gefahrensymbole deutlich. Hilfestellung für den Umstieg gibt die BAuA mit der neuen GHS-Memocard „Gefahrstoffe kompakt“. Die handliche Übersicht im Brieftaschenformat stellt die neuen Gefahrensymbole vor und erläutert kurz und verständlich deren Bedeutung. Praxisnahe Verhaltensregeln ergänzen die Angaben auf der Karte, die für den täglichen Einsatz im Betrieb entwickelt wurde. Auf der A+A wird die GHS-Memocard der Öffentlichkeit zum ersten Mal präsentiert.

http://www.baua.de/ghs

Auch das einfache Maßnahmenkonzept Gefahrstoffe EMKG hat eine eigene Themeninsel, an der die neueste Version das EMKG 2.2 präsentiert wird. Mit dem EMKG lassen sich Gefährdungen beim Umgang mit Gefahrstoffen einfach beurteilen. Das „EMKG kompakt“ wurde von der Praxis bereits gut angenommen. Es besteht aus der EMKG-Taschenscheibe, mit der sich Gefährdungen durch Einatmen beurteilen lassen, und der EMKG-Taschenkarte, die bei Gefährdungen durch Hautkontakt eingesetzt werden kann. Erstmals ist zudem der Prototyp einer Handlungshilfe für Brand- und Explosionsgefährdungen nach dem EMKG auf der Messe zu sehen.

http://www.baua.de/emkg

Methoden und Handlungshilfen zur Gefährdungsbeurteilung bei psychischen Belastungen im Betrieb stehen im Mittelpunkt einer weiteren Themeninsel. Eine erste Übersicht gibt die BAuA-Broschüre „Psychische Belastung und Beanspruchung im Berufsleben“. Konkrete Hilfestellungen finden sich im Portal http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de. Es stellt qualitätsgesicherte Methoden der Gefährdungsbeurteilung zur Verfügung. Zudem untersucht die BAuA fördernde und hemmende Faktoren für die Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung bei psychischen Belastungen im Betrieb und entwickelt Handlungshilfen für die betriebliche Praxis.

Körperliche Belastungen lassen sich hingegen gut mit der Leitmerkmalmethode beurteilen. Nach „Heben und Tragen“ und „Ziehen und Schieben“ gibt es jetzt auch eine Leitmerkmalmethode „Manuelle Arbeit“. Die druckfrische Broschüre „Manuelle Arbeit ohne Schaden“ stellt die Methode vor und gibt Tipps, um Arbeitsabläufe, bei denen viel mit den Händen bewegt wird, weniger belastend zu gestalten.

http://www.baua.de/leitmerkmalmethoden

Im Bereich der Produktsicherheit bietet die BAuA die überarbeiteten Einkaufshilfen für sichere Produkte an. Als Messeneuheit ist die Broschüre „Laut ist teuer! Tipps für den Einkauf leiser Maschinen“ am BAuA-Stand. Sie macht deutlich, dass weniger Lärm am Arbeitsplatz bares Geld bedeutet und die Wettbewerbsfähigkeit eines jeden Unternehmens steigert. Zudem weist sie Wege zu leisen Maschinen am Markt auf.

http://www.baua.de/entscheidungshilfen

Darüber hinaus findet am BAuA-Stand täglich zwischen 11.30 Uhr und 15.30 Uhr ein Vortragsprogramm mit hochkarätigen Referenten statt. Um 11.30 Uhr spricht Dr.-Ing. Patrick Kurtz zum Thema „Laut ist teuer! Tipps für den Einkauf leiser Maschinen“, ehe eine Stunde später Dr. David Beck einen Vortrag zur Gefährdungsbeurteilung bei psychischen Belastungen hält. Um 13.30 Uhr gehen Dr. Sabine Darschnik, Ralf John und Dr. Torsten Wolf darauf ein, wie man Gefahrstoffe mit der GHS-Memocard „Gefahrstoffe kompakt“ sicher erkennen kann.

Um 14.30 Uhr referieren Iris Schweitzer-Karababa und Annette Wilmes unter dem Titel „EMKG – Gefährdungsbeurteilung leicht gemacht“, wobei sie auch auf Brand- und Explosionsgefährdungen eingehen werden. Im abschließenden Vortrag um 15.30 Uhr von Claudia Becker und Dr. Marcus Moreno-Horn geht es um den REACH-CLP Helpdesk, die nationale Auskunftsstelle der BAuA.

Zudem halten Fachleute der BAuA Vorträge im Innovationspark Gefahrstoffe und beim angeschlossenen A+A Kongress. Mit am BAuA-Stand vertreten sind auch INQA und die Sieger des Fachgebiets Arbeitswelt von Jugend forscht, die ihre prämierten Projekte zeigen.

Forschung für Arbeit und Gesundheit
Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben – im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Über 600 Beschäftigte arbeiten an den Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz.

http://www.baua.de

Jörg Feldmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.baua.de/reach

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Digitalisierung von HR-Prozessen – tisoware auf der Personal Nord und Süd
21.03.2017 | tisoware Gesellschaft für Zeitwirtschaft mbH

nachricht Hochauflösende Laserstrukturierung dünner Schichten auf der LOPEC 2017
21.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hannover Messe: Elektrische Maschinen in neuen Dimensionen

28.03.2017 | HANNOVER MESSE

Dimethylfumarat – eine neue Behandlungsoption für Lymphome

28.03.2017 | Medizin Gesundheit

Antibiotikaresistenz zeigt sich durch Leuchten

28.03.2017 | Biowissenschaften Chemie