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Wittener Marien-Hospital entwickelt eine neue Generation von Herzfrequenz-Wehenschreibern mit

24.08.2009
Kooperierende Klinik der Universität Witten/Herdecke (UWH) bietet neuartige genauere EKG-Überwachung des Kindes im Mutterleib

Das Wittener Marien-Hospital, eine kooperierende Klinik der UWH, bietet mit einem neuartigen, computergestützten EKG-Gerät eine genauere Überwachung der Herztöne des ungeborenen Kindes. Das sogenannte Monica AN 24 geht über die bisherigen Herzfrequenz-Wehen-Schreiber (CTG) hinaus: Es kann die Signale der Herzmuskeln von Mutter und Kind getrennt erfassen, dadurch können die Ärzte eine Gefahr für das Kind früher erkennen.

Das Marien-Hospital in Witten bietet als eines von wenigen Krankenhäusern diese neue Überwachungsmethode an, die sich auch im klinischen Alltag bei Risikoschwangeren und auch adipösen Frauen bewährt hat. "Wir kooperieren mit der Universität Nottingham, die solche EKGs von Ungeborenen weiterentwickelt hat", erklärt Prof. Dr. Wolfgang Hatzmann, Chefarzt im Marien-Hospital und Lehrstuhlinhaber an der UWH. Das neue EKG kann in Zukunft das herkömmliche CTG ersetzen und ist als Routinegerät ausgereift.

Es wird von den Schwangeren gerne angenommen, denn das Gerät "funkt" seine Messwerte und man kann sich also frei bewegen. "Zur Zeit ist das Gerät nur vorgeburtlich und in der ersten Geburtsphase zugelassen", berichtet Prof. Hatzmann, weiter, "wir arbeiten zur Zeit jedoch an einer Studie, die dazu führen soll, es auch während der ganzen Geburt zu benutzen." Außer dem Chefarzt besteht die pränatale Arbeitsgruppe aus Dr. Sven Schiermeier und Dr. Joscha Reinhard.

Weitere Informationen bei Prof. Dr. Wolfgang Hatzmann, 02302/173-1323

Kay Gropp | idw
Weitere Informationen:
http://www.marien-hospital-witten.de

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