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Neuer Hepatitis-C-Labortest von Siemens liefert besonders schnelle Ergebnisse

21.06.2012
Enzygnost Anti-HCV 4.0 ergänzt Testportfolio für die sichere Infektionsdiagnostik von Blutspenden

Siemens Healthcare vervollständigt seine Produktpalette für die Diagnostik von Infektionskrankheiten mit Enzygnost Anti-HCV 4.0, einem Labortest zum Nachweis von Hepatitis C.

Dank dieser Ergänzung bietet Siemens nun ein integriertes Testportfolio für alle Infektionskrankheiten, auf die Blutspenden untersucht werden müssen. Blutbanken brauchen nun nicht mehr mit Assays unterschiedlicher Hersteller arbeiten, um HIV, Syphilis oder Hepatitis im Spenderblut auszuschließen. So können sie Zeit sparen und Fehlerquoten reduzieren. Der Test ermöglicht es schon nach 1,5 Stunden, die bei einer Hepatitis-CErkrankung auftretenden Antikörper nachzuweisen. Die Entwicklung von effizienzsteigernden Produkten und Lösungen ist eines der Ziele des Siemens-Sektors Healthcare im Rahmen seiner weltweiten Initiative „Agenda 2013“.

Nach einer Blutspende wird das Blut im Labor auf ansteckende Krankheiten wie Hepatitis oder HIV getestet. In größeren Blutbanken werden bis zu 3.500 Spenden täglich untersucht, weshalb die Labore dabei auf besonders schnelle und einfache Testverfahren angewiesen sind.

Mit dem neuen Assay Enzygnost Anti-HCV 4.0 für den Nachweis von Hepatitis-C-Antikörpern können bis zu 1000 Proben in zwei Stunden abgearbeitet werden. Die ersten Ergebnisse liegen bereits nach 1,5 Stunden vor. Damit liefert Enzygnost Anti-HCV 4.0 deutlich schnellere Resultate als vergleichbare Testverfahren. Zudem konnte bei diesem Test das sogenannte diagnostische Fenster um zirka vier Tage verkürzt werden. Das ist der Zeitraum zwischen einer Infektion und dem Zeitpunkt, ab dem die Krankheit durch einen spezifischen Test sicher nachgewiesen werden kann.

Zusammen mit dem neuen Hepatitis-C-Test bietet Siemens nun mit der Enzygnost-Produktpalette ein komplettes Testprogramm für alle Krankheitserreger, die für eine sichere Blutspende ausgeschlossen werden müssen: Hepatitis B und C, HIV, Syphilis und das Cytomegalievirus (Herpes-Virus). Diese Testverfahren können mit der Siemens-Lösung nun insgesamt schneller, einfacher und sicherer durchgeführt werden, weil bei der Enzygnost-Reihe alle Arbeitsabläufe gleich sind. Beispielsweise muss das Laborpersonal die Reagenzien nur einmal am Tag ansetzen und kann diese anschließend für alle Tests nutzen.

Um die Sicherheit für den Anwender zu erhöhen, wurden bei Enzygnost Anti-HCV 4.0 außerdem krebserregende Assay-Bestandteile im Vergleich zu vielen anderen Hepatitis-C-Tests stark reduziert. Enzygnost Anti-HCV 4.0 ist wie die weiteren Enzygnost-Assays für die Siemens- Infektionsdiagnostik-Systeme BEP und Quadriga geeignet und kann ebenso auf Systemen anderer Hersteller eingesetzt werden.

„Agenda 2013“ ist die im November 2011 eingeführte weltweite Initiative des Siemens-Sektors Healthcare zur weiteren Steigerung seiner Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit. In den vier Handlungsfeldern Innovation, Wettbewerbsfähigkeit, regionale Präsenz und Personalentwicklung sind Maßnahmenpakete definiert, die in den kommenden beiden Jahren umgesetzt werden.

Die hier genannten Produkte/Funktionen sind in einigen Ländern noch nicht käuflich zu erwerben. Aufgrund von medizinproduktrechtlichen Vorgaben kann die zukünftige Verfügbarkeit nicht zugesagt werden. Detaillierte Informationen sind bei der jeweiligen Siemens-Organisation vor Ort erhältlich. Der Siemens-Sektor Healthcare ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen und führend in der medizinischen Bildgebung, Labordiagnostik, Krankenhaus-Informationstechnologie und bei Hörgeräten. Siemens bietet seinen Kunden Produkte und Lösungen für die gesamte Patientenversorgung unter einem Dach – von der Prävention und Früherkennung über die Diagnose bis zur Therapie und Nachsorge. Durch eine Optimierung der klinischen Arbeitsabläufe, die sich an den wichtigsten Krankheitsbildern orientiert, sorgt Siemens zusätzlich dafür, dass das Gesundheitswesen schneller, besser und gleichzeitig kostengünstiger wird. Siemens Healthcare beschäftigt weltweit rund 51.000 Mitarbeiter und ist rund um den Globus präsent. Im Geschäftsjahr 2011 (bis 30. September) erzielte der Sektor einen Umsatz von 12,5 Milliarden Euro und ein Ergebnis von rund 1,3 Milliarden Euro.

Leseranfragen sind zu richten an:
Siemens Healthcare Diagnostics AG
Healthcare Sector
Rautistrasse 33
8047 Zürich, Schweiz
Tel. +41 585 581 150
diagnostics.ch.healthcare@siemens.com
www.siemens.com/diagnostics

Sonja Fischer | Siemens Healthcare
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/healthcare

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