Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Haifischflossen-Test macht Fließfähigkeit von Abformmaterialien sichtbar

27.04.2005



Initiale Hydrophilie und eine hohe Fließfähigkeit - das sind zentrale Anforderungen an ein hochwertiges Abformmaterial. Denn nur wenn diese chemischen und physikalischen Grundvoraussetzungen erfüllt sind, werden zeichnungsscharfe und dimensionsgetreue Abformungen möglich. 3M ESPE hat mit dem "Haifischflossen-Test" eine Methode entwickelt, die Fließfähigkeit eines Abformmaterials unter Druck zu bestimmen.

... mehr zu:
»ESPE »Polyether

Der Versuchsaufbau ist verhältnismäßig einfach: Das zu testende Abdruckmaterial wird in ein kleines, rundes Gefäß gefüllt. Das Messinstrument selbst besteht aus einem Zylinder mit Kolben und wird auf das Gefäß aufgesetzt. Die Arretierung, die den Kolben im oberen Bereich des Zylinders fixiert, wird gelöst. Langsam sinkt der Kolben mit einem Gewicht von 147 Gramm in die Abformungsmasse. Da der Kolben über einen Schlitz in seinem Inneren verfügt, dringt die Masse unter dem entstehenden, leichten Druck in den hohen, schmalen Hohlraum ein. Der dabei entstehende Prüfkörper hat die Form einer Haifischflosse. Die Höhe der Flosse gibt an, wie gut die Fließeigenschaften des Abformungsmaterials sind - je höher, umso größer ist die Fließfähigkeit.

In einer Versuchsanordnung wurden unter gleichen Bedingungen neben Polyethern auch Vinylpolysiloxane (VPS) verschiedener Hersteller getestet. Unabhängig zu welchem Zeitpunkt der Test jeweils durchgeführt wurde - kurz nach Anmischung des Materials oder am Ende der angegebenen Verarbeitungszeit - kein einziges VPS erzeugte eine annähernd so hohe "Haifischflosse" wie die Polyether.

Verantwortlich für das gute Abschneiden der Polyether ist die besondere Molekularstruktur. Sie bedingt zum einen das so wichtige hydrophile Verhalten, was ein Anfließen an die Präparation trotz feuchten Milieus möglich macht. Zum anderen zeichnet sich diese Materialklasse insbesondere durch die hohe Fließfähigkeit unter Druck aus. Die ideale Strukturviskosität von Polyether garantiert, dass das Material standfest im Löffel ist und gleichzeitig unter Druck selbst an feinste Strukturen eines präparierten Zahnes anfließt.

In der zahnärztlichen Praxis steht die Abformung am Anfang einer ganzen Prozesskette. Fehlt es an Passgenauigkeit beim Zahnersatz, ist nicht selten eine unzureichende Abformung der Auslöser. Nur wenn präparierte Zähne und Kronenrandbereiche dimensionsgetreu und detailliert wiedergegeben werden, kann ein perfekt sitzender Zahnersatz angefertigt werden. Polyetherabformungen mit ihren besonderen Eigenschaften werden diesen Anforderungen in hohem Maße gerecht.

3M ESPE

Mehr als 2000 Dentalprodukte für die Zahnmedizin und Zahntechnik entwickelt, produziert und vertreibt die in Seefeld bei München ansässige 3M ESPE AG. Weltweit bietet sie Zahnärzten und Zahntechnikern auf der Basis von innovativen 3M Technologien eine breite Palette hochwertiger Materialien und Systeme.

3M und ESPE sind Marken der 3M oder 3M ESPE AG.

Mag. Gerlinde Ehrenstrasser | pressetext.monitor
Weitere Informationen:
http://www.3m.com/at

Weitere Berichte zu: ESPE Polyether

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Sind Epilepsie-Patienten wetterfühlig?
23.05.2017 | Universitätsklinikum Jena

nachricht Dual-Layer Spektral-CT: Bessere Therapieplanung beim Bauchspeicheldrüsenkrebs
18.05.2017 | Deutsche Röntgengesellschaft e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten