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Gentechnik - Greenpeace stellt neues Nachweisverfahren für tierische Lebensmittel vor

12.11.2004


Mehr als 70 Prozent der Verbraucher in Deutschland wollen Essen ohne Gentechnik. Die Verfütterung von genmanipulierten Futtermitteln an Rinder, Schweine und Geflügel sorgt jedoch für viel Verunsicherung, denn Fleisch, Milch und Eiern müssen für den Verbraucher nicht kenntlich gemacht werden.

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Mehr als 80 Prozent aller Gen-Pflanzen gelangen über die Futtermittel in unsere Nahrung. Fleisch, Milch und Eier müssen trotzdem nicht gekennzeichnet werden, auch wenn die Tiere Gen-Soja oder Gen-Mais erhielten. Konsequenz: Die Verbraucher haben keine Wahl.

Greenpeace hat deswegen die Erprobung eines neuen Markierungssystems in Auftrag gegeben, mit dem sich unter anderem die Spur gentechnisch veränderter Futtermittel bis ins Lebensmittelregal verfolgen lässt. Erstmals werden die Ergebnisse und andere mögliche Anwendungen des Markierungssystems auf einer Pressekonferenz vorgestellt.


Pressekonferenz am Dienstag, den 16.November, um 14 Uhr im Seminarraum des "Haus der Geschichte", Willy-Brandt-Allee 14, Bonn.

Für die Fragen der Presse stehen vor Ort zur Verfügung:


- Prof. Dr. Brigitte Petersen, Institut für Physiologie, Biochemie und Hygiene der Tiere der Landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Bonn
- Dr. Martina Oetjen, Firma Böseler-Goldschmaus, Qualitätssicherung
- Prof. Dr. Rudolf Galensa, Institut für Lebensmittelwissenschaft und Lebensmittelchemie der Landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Bonn
- Dr. Axel Preuß, Chemisches Landes- und Staatliches Veterinäruntersuchungsamt Münster
- Markus Boner, Geschäftsführer Agroisolab GmbH
- Dr. Christoph Then, Greenpeace Gentechnikexperte

Michael Hopf | Greenpeace e.V.
Weitere Informationen:
http://www.greenpeace.de

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