Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Verbesserte Eigenschaftsprofile für Kunststoffketten in der Fördertechnik

10.12.2008
DuPont Engineering Polymers und TU Chemnitz kooperieren

DuPont Technische Kunststoffe und die Technische Universität Chemnitz, Professur für Fördertechnik, vereinbaren ab Oktober 2008 eine dreijährige Kooperation mit dem Ziel dreidimensional bewegliche Fördergleitketten aus Hochleistungskunststoffen von DuPont mit deutlich höheren Festigkeiten und Steifigkeiten sowie verbesserten tribologischen Eigenschaften zu entwickeln.


Foto: DuPont
Die gemeinsame Arbeitsgruppe der TU Chemnitz und DuPont zur Entwicklung von Förderketten aus Hochleistungskunststoffen von DuPont (v.l.n.r.): Daniel Ayglon (DuPont), Dr. Andreas K. Müller (DuPont), Prof. Dr. Klaus Nendel (TU Chemnitz), Ernst A. Poppe (DuPont), Dr. Jens Sumpf (TU Chemnitz), Karsten Faust (DuPont), Frank Rasch (TU Chemnitz).

Diese Förderketten sollen für den Endabnehmermarkt größere Fördergeschwindigkeiten und Tragfähigkeiten, eine höhere Energieeffizienz sowie verbesserte Laufeigenschaften bieten.

Fördereinrichtungen mit Bauteilen aus z. B. Delrin® von DuPont sind bereits vielfach in der Getränke- und Elektroindustrie erfolgreich im Einsatz. Aufgrund des sehr günstigen Reibungs- und Verschleißverhaltens benötigen Teile wie Kettenglieder und Verbindungselemente aus Delrin® weniger oder gar keine Schmierung. Sie können darüber hinaus energiesparender, leiser und länger laufen als entsprechende Elemente aus Metall.

Der Lehrstuhl Fördertechnik der TU Chemnitz hat sich auf Forschung in den Bereichen Tribologie der Gleitpaarung Zugmittel – Führungssysteme sowie neue Basiselemente für die Technische Logistikspezialisiert. Hierfür arbeitet das Team um Professor Dr.-Ing. Klaus Nendel in einem Technikum mit ca. 1000 m² Versuchsfeld- und Laborfläche. Dort können an eigens entwickelten Prüfständen Reibungs- und Verschleißmessungen, bei denen eine Korrelation der Messergebnisse zwischen Prüfkörper und nahezu realen Bedingungen auf dem Kettenprüfstand hergestellt werden.

„Die industrielle Umsetzung solcher Hochleistungsketten erfordert eine geometrische Anpassung des Kettendesigns sowie ein neues mechanisch und tribologisch optimiertes Werkstoffsystem.“ so Professor Dr-Ing. Klaus Nendel, TU Chemnitz. „Wir freuen uns, mit DuPont einen Partner in der Industrie gefunden zu haben, der unsere Forschungsansätze durch ein umfangreiches Angebot an Hochleistungskunststoffen unterstützt.“

Dr.-Ing. Andreas K. Müller, verantwortlich für die Hochschulaktivitäten bei DuPont Technische Kunststoffe in Deutschland, ergänzt: „Das gemeinsame Projekt mit der TU Chemnitz bietet einen Kompetenzaustausch zwischen Forschung und Design auf Seiten der Universität sowie den Produktentwicklungen und der damit verbundenen Marktexpertise von DuPont. Dies ermöglicht es uns, gezielt auch auf die neuen Anforderungen zugeschnittene Materialien zu entwickeln und Förderkettenherstellern neue Märkte und Anwendungen zu erschließen“.

DuPont ist ein wissenschaftlich orientiertes Produktions- und Dienstleistungs-Unternehmen. 1802 gegründet, setzt DuPont die Wissenschaften für nachhaltige Problemlösungen ein, die für Menschen allerorts das Leben besser, sicherer und gesünder machen. DuPont ist in über 70 Ländern aktiv und bietet eine breite Palette innovativer Produkte und Dienstleistungen für Branchen wie Landwirtschaft, Nahrungsmittel, Bauen und Wohnen sowie Transport.

Das DuPont Oval, DuPont™, The miracles of science™ und Delrin® sind markenrechtlich geschützt für E.I. du Pont de Nemours and Company oder eine ihrer Konzerngesellschaften.

Redaktioneller Kontakt:
Horst Ulrich Reimer
Telefon: ++49 (0) 61 02/18-1297
Telefax: ++49 (0) 61 02/18-1318
E-Mail: Horst-Ulrich.Reimer@dupont.com

Horst Ulrich Reimer | Du Pont
Weitere Informationen:
http://www.dupont.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Materialwissenschaften:

nachricht Quantenanomalien: Das Universum in einem Kristall
21.07.2017 | Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe

nachricht Projekt »ADIR«: Laser bergen wertvolle Werkstoffe
21.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Materialwissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kohlenstoff-Nanoröhrchen verwandeln Strom in leuchtende Quasiteilchen

Starke Licht-Materie-Kopplung in diesen halbleitenden Röhrchen könnte zu elektrisch gepumpten Lasern führen

Auch durch Anregung mit Strom ist die Erzeugung von leuchtenden Quasiteilchen aus Licht und Materie in halbleitenden Kohlenstoff-Nanoröhrchen möglich....

Im Focus: Carbon Nanotubes Turn Electrical Current into Light-emitting Quasi-particles

Strong light-matter coupling in these semiconducting tubes may hold the key to electrically pumped lasers

Light-matter quasi-particles can be generated electrically in semiconducting carbon nanotubes. Material scientists and physicists from Heidelberg University...

Im Focus: Breitbandlichtquellen mit flüssigem Kern

Jenaer Forschern ist es gelungen breitbandiges Laserlicht im mittleren Infrarotbereich mit Hilfe von flüssigkeitsgefüllten optischen Fasern zu erzeugen. Mit den Fasern lieferten sie zudem experimentelle Beweise für eine neue Dynamik von Solitonen – zeitlich und spektral stabile Lichtwellen – die aufgrund der besonderen Eigenschaften des Flüssigkerns entsteht. Die Ergebnisse der Arbeiten publizierte das Jenaer Wissenschaftler-Team vom Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT), dem Fraunhofer-Insitut für Angewandte Optik und Feinmechanik, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Helmholtz-Insituts im renommierten Fachblatt Nature Communications.

Aus einem ultraschnellen intensiven Laserpuls, den sie in die Faser einkoppeln, erzeugen die Wissenschaftler ein, für das menschliche Auge nicht sichtbares,...

Im Focus: Flexible proximity sensor creates smart surfaces

Fraunhofer IPA has developed a proximity sensor made from silicone and carbon nanotubes (CNT) which detects objects and determines their position. The materials and printing process used mean that the sensor is extremely flexible, economical and can be used for large surfaces. Industry and research partners can use and further develop this innovation straight away.

At first glance, the proximity sensor appears to be nothing special: a thin, elastic layer of silicone onto which black square surfaces are printed, but these...

Im Focus: 3-D scanning with water

3-D shape acquisition using water displacement as the shape sensor for the reconstruction of complex objects

A global team of computer scientists and engineers have developed an innovative technique that more completely reconstructs challenging 3D objects. An ancient...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

2. Spitzentreffen »Industrie 4.0 live«

25.07.2017 | Veranstaltungen

Gipfeltreffen der String-Mathematik: Internationale Konferenz StringMath 2017

24.07.2017 | Veranstaltungen

Von atmosphärischen Teilchen bis hin zu Polymeren aus nachwachsenden Rohstoffen

24.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

IT-Experten entdecken Chancen für den Channel-Markt

25.07.2017 | Unternehmensmeldung

Erst hot dann Schrott! – Elektronik-Überhitzung effektiv vorbeugen

25.07.2017 | Seminare Workshops

Dichtes Gefäßnetz reguliert Bildung von Thrombozyten im Knochenmark

25.07.2017 | Biowissenschaften Chemie