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Neue Superlegierungen für die Turbinenreparatur

30.11.2009
Dr. Magnus Hasselqvist hat es in sehr kurzer Zeit geschafft, neue nickelbasierte Superlegierungen zu entwickeln, die schon bald für die Reparatur von Komponenten von Gasturbinen verwendet werden können.

Denn hier wirken extreme Kräfte: Temperaturen von etwa 950 Grad am Metall, ein Druck von etwa 20 bar und die mechanischen Belastungen durch die Fliehkraft setzen den Teilen permanent zu. Je höher die Temperatur, desto besser der Wirkungsgrad.


Ingenieure und Materialforscher arbeiten daher ständig daran, die Widerstandsfähigkeit der Laufschaufeln, Leitschaufeln, Hitzeschilde und Brennerteile zu verbessern. Der 45-jährige Erfinder arbeitet im Siemens-Gasturbinenwerk Finspång in Schweden.

Erst vor drei Jahren begann Hasselqvist mit seinen Forschungen über Superlegierungen, die als Fülllegierungen zum Umhüllen und Reparieren zu verwenden sind. Er fand heraus, dass es bei der Tauglichkeit dieser Superlegierungen auf hohen Oxidationsschutz und vor allem gute Schweißeigenschaften ankommt.

So ergab sich eine Vielzahl von Möglichkeiten für neue Legierungen, die im Labor des Werkes in Finspång getestet wurden.

Dr. Norbert Aschenbrenner | Siemens InnovationNews
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/innovation

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