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Hohe Kunst der Kunststofftechnik

25.06.2010
Sie begleiten uns ein Leben lang und sind überall – im Kinderspielzeug, in Gehilfen, im Computer, auf Bohrinseln und im Weltraum: Kunststoffe sind aus unserem Alltag nicht wegzudenken.

Wie vielfältig die aktuelle Forschung auf dem Gebiet der Kunststofftechnik ist, welche Qualitätsstandards es gibt und wie die mittlerweile unzähligen Polymere genutzt werden, diskutierten Wissenschaftler und Experten auf der Fachtagung „Fortschritte in der Kunststofftechnik – Theorie und Praxis“, die bereits zum zwölften Mal an der Fachhochschule Osnabrück stattfand. Besonders im Fokus standen dabei auch Themen wie Energieeffizienz und wirtschaftliche Verfahrenstechniken.

Elf Referentinnen und Referenten, drei davon aus den Niederlanden, boten den Teilnehmern ein anspruchsvolles Vortragsprogramm und interessante Diskussionsmöglichkeiten. Sie berichteten nicht nur über aktuelle Ergebnisse ihrer Forschungsprojekte, sondern zudem über die neuesten Entwicklungen ihrer Unternehmen. Dabei wurde deutlich, dass sich immer mehr Firmen mit Fragen der Energieeinsparung und effizienten Verfahrenstechnik auseinandersetzen – sei es bei der Gestaltung von Spritzgießwerkzeugen oder bei der Herstellung von Reifen mit niedrigem Rollwiderstand. Begleitet wurde die Kunststofftagung, die von der Arbeitsgruppe Kunststofftechnik der FH Osnabrück in Zusammenarbeit mit dem VDI-Bezirksverein Osnabrück-Emsland veranstaltet wurde, von einer Fachausstellung. Tagungsleiter Prof. Dr. Norbert Vennemann freut sich über die positive Resonanz aus Industrie und Wissenschaft: „Die rund 90 Besucher aus dem In- und Ausland zeigen deutlich, dass diese – inzwischen traditionelle – Fachtagung eine feste Größe für Kunststoff-Fachleute geworden ist.“ Mit dem kürzlich eingerichteten Zentrum für Kunststofftechnik an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik biete die FH Osnabrück den idealen Rahmen für diese Veranstaltung.

Das Spektrum der Studiengänge aus dem Bereich Kunststoff- und Werkstofftechnik im Zentrum für Kunststofftechnik ist breit angelegt: So können Studierende im Rahmen eines 6-semestrigen Studiums den international anerkannten Titel „Bachelor of Science“ erwerben. Dieser Studienabschluss ist offiziell akkreditiert und ermöglicht den sofortigen Berufseinstieg. Besonders qualifizierten Absolventen steht danach außerdem das Master-Programm „Angewandte Werkstoffwissenschaften“ mit seiner Vertiefungsrichtung „Polymerwerkstoffe“ offen. Interessierte können sich noch bis zum 15. Juli für den Bachelor- und Master-Studiengang bewerben.

Ralf Garten | idw
Weitere Informationen:
http://www.ecs.fh-osnabrueck.de

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