Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft
Hauptsponsoren:     Siemens  n-tv 
Datenbankrecherche:

Fachgebiet (optional):

 

Home Fachgebiete Materialwissenschaften Nachricht

Infrastruktur: Sensorsysteme warnen bei Schäden an Flugzeugen und Windkraftanlagen

nächste Meldung
19.10.2006

Wissenschaftsstadt Dresden - Aktuelles aus der Forschung: Materialforschung

Anzeige

Flugzeuge, Autos, Rotorblätter von Windkraftanlagen sollen leichter werden, um Energiekosten zu sparen. Deswegen kommen zunehmend neuartige Verbundmaterialien zum Einsatz. Gleichzeitig ist es bei steigenden Material- und Herstellungskosten erforderlich, die industrielle Infrastruktur, ob Flugzeuge, Brücken, Züge oder Kraftwerke, möglichst lange zu nutzen.


Neue Materialien, die wachsende Komplexität der Anlagen, eingeschränkte Zugänglichkeit und durchgängiger Betrieb sind verantwortlich, dass mittels periodisch wiederkehrender Inspektionen die notwendige Sicherheit nur zu hohen Kosten erreicht werden kann.

Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Zerstörungsfreie Prüfverfahren in Dresden haben jetzt eine Technologie entwickelt, mit der sich Materialzustände ohne Einsatz von Inspektoren überwachen lassen. Die Kontrolle erfolgt über Sensorsysteme, die in die Bauteile integriert werden. Die Sensoren erfassen die Ausbreitung von Schallwellen und signalisieren Änderungen im Schallwellenmuster, bevor größere Schäden auftreten. Wartungsmaßnahmen erfolgen genau dann, wenn sie erforderlich sind. Einsatzgebiete sind beispielsweise Flugzeuge oder Off-Shore-Windkraftanlagen.

Kontakt:
Dipl.-Ing. Bernd Frankenstein
Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren
Krügerstraße 22
01326 Dresden
Tel: 0351-2648232
E-Mail: bernd.frankenstein@izfp-d.fraunhofer.de

Im Jahr seines 800. Jubiläums ist Dresden vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft als "Stadt der Wissenschaft 2006" ausgezeichnet worden. Als vielfältigste Wissenschaftslandschaft im Osten Deutschlands verfügt Dresden über eine Infrastruktur von zehn Hochschulen, drei Max-Planck-, vier Leibniz- und elf Fraunhofer-Instituten. Hinzu kommen zahlreiche Transfereinrichtungen, Netzwerke, Kompetenzzentren sowie forschende Unternehmen. Mit der Reihe "Aktuelles aus der Forschung" möchte das Projektbüro "Stadt der Wissenschaft 2006" herausragende Projekte aus den Dresdner Wissenschaftseinrichtungen vorstellen und Ansprechpartner für die weitere Recherche bieten.

Susann Pfeiffer | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.dresden-wissenschaft.de

Weitere Berichte zu: Sensorsystem Windkraftanlage Zerstörungsfrei

nächste Meldung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Materialwissenschaften:

nachricht Spider silk reveals a paradox of super-strength
18.03.2010 | National Science Foundation

nachricht Zugversuche bei 1.100 Grad
18.03.2010 | Technische Universität Chemnitz

Alle Nachrichten aus der Kategorie Materialwissenschaften >>>

Anzeige

B2B Suche

Produkt / Dienstleistung
Firma / Organisation

Anzeige

Aktuell

Laserdrucker-Emissionen schädigen Lungenzellen

19.03.2010 | Studien Analysen

Rückenschmerzen: Was kostet Lebensqualität?

19.03.2010 | Studien Analysen

The Institute for Ocean Conservation Science applauds IUCN's reclassifcation of beluga sturgeon

19.03.2010 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Innovations Report TV
Reportagen, Interviews und
Video-Highlights auf:

www.innovations-report.tv

... in Kooperation mit
Science-TV & Inventions-TV
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>

Veranstaltungen

China-Woche 2010

19.03.2010 | Veranstaltungsnachrichten

Baufinanzierer setzen auf einen starken Vertrieb

19.03.2010 | Veranstaltungsnachrichten

Heidelberger Innovationsforum: Cleantech & Green IT

19.03.2010 | Veranstaltungsnachrichten

Live-Mitschnitte, Interviews und Hintergründe von den Meinungs-
führern aus Politik und Wirtschaft jetzt auf www.euroforum.tv

FindAndHelp