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Flugzeuge, Autos, Rotorblätter von Windkraftanlagen sollen leichter werden, um Energiekosten zu sparen. Deswegen kommen zunehmend neuartige Verbundmaterialien zum Einsatz. Gleichzeitig ist es bei steigenden Material- und Herstellungskosten erforderlich, die industrielle Infrastruktur, ob Flugzeuge, Brücken, Züge oder Kraftwerke, möglichst lange zu nutzen.
Neue Materialien, die wachsende Komplexität der Anlagen, eingeschränkte Zugänglichkeit und durchgängiger Betrieb sind verantwortlich, dass mittels periodisch wiederkehrender Inspektionen die notwendige Sicherheit nur zu hohen Kosten erreicht werden kann.
Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Zerstörungsfreie Prüfverfahren in Dresden haben jetzt eine Technologie entwickelt, mit der sich Materialzustände ohne Einsatz von Inspektoren überwachen lassen. Die Kontrolle erfolgt über Sensorsysteme, die in die Bauteile integriert werden. Die Sensoren erfassen die Ausbreitung von Schallwellen und signalisieren Änderungen im Schallwellenmuster, bevor größere Schäden auftreten. Wartungsmaßnahmen erfolgen genau dann, wenn sie erforderlich sind. Einsatzgebiete sind beispielsweise Flugzeuge oder Off-Shore-Windkraftanlagen.
Kontakt:
Dipl.-Ing. Bernd Frankenstein
Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren
Krügerstraße 22
01326 Dresden
Tel: 0351-2648232
E-Mail: bernd.frankenstein@izfp-d.fraunhofer.de
Im Jahr seines 800. Jubiläums ist Dresden vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft als "Stadt der Wissenschaft 2006" ausgezeichnet worden. Als vielfältigste Wissenschaftslandschaft im Osten Deutschlands verfügt Dresden über eine Infrastruktur von zehn Hochschulen, drei Max-Planck-, vier Leibniz- und elf Fraunhofer-Instituten. Hinzu kommen zahlreiche Transfereinrichtungen, Netzwerke, Kompetenzzentren sowie forschende Unternehmen. Mit der Reihe "Aktuelles aus der Forschung" möchte das Projektbüro "Stadt der Wissenschaft 2006" herausragende Projekte aus den Dresdner Wissenschaftseinrichtungen vorstellen und Ansprechpartner für die weitere Recherche bieten.
Susann Pfeiffer | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.dresden-wissenschaft.de
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