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Hochleistungskunststoff Ultrason® weiter verbessert

19.12.2002


Polysulfone und Polyethersulfone der BASF mit neuen Eigenschaften



BASF hat ihr Ultrason®-Sortiment um einige Produkte mit neuen Eigenschaftskombinationen erweitert. Die neuen Ultrason®-Marken sind leichter entformbar. Neue schwarz eingefärbte Materialien erlauben die Herstellung von hochglänzenden Bauteilen. Und auch die Stabilität gegen UV-Strahlung wurde verbessert. Ultrason® ist der Handelsname für die Hochleistungskunststoffe Polysulfon (PSU) und Polyethersulfon (PES) der BASF.



Drei entscheidende Verbesserungen hat das Sortiment erfahren:
Mit den neuen, leichter entformbaren Ultrason®-Typen kann der Verarbeiter das Produkt leichter – das heißt mit geringerer Kraft - aus dem Spritzgiess-Werkzeug heraus lösen. So können komplexere Bauteile in kürzerer Zeit und mit weniger aufwändigen Werkzeugen gefertigt werden.


Neue schwarze Produkte glänzen stärker als ihre Vorgänger und sind speziell für den Einsatz bei Bauteilen entwickelt worden, die oberflächlich veredelt werden. Dazu gehören beispielsweise metallisierte Produkte wie Reflektoren, Blenden und Dekorationsteile.
Für Kunststoffprodukte, die der Witterung ausgesetzt sind, bietet das neue Ultrason® E 1010 UN Q33 erhöhte Beständigkeit gegen UV-Strahlung.

Die neuen Produkte sind für den Kontakt mit Lebensmitteln zugelassen. Firma Tupperware verwendet Ultrason® deshalb in ihrem neuen Mikrowellengeschirr. Die farbigen Tupperware-Produkte müssen nicht nur Mikrowellen und heisse, fettige Speisen unbeschadet überstehen – auch das Hochsommer-Picknick am See darf ihnen nichts ausmachen. Dabei soll das Material transparent und sterilisierbar sein und darf sich auch bei häufiger Benutzung nicht verformen.

Mit diesen Eigenschaften eignet sich das Polyethersulfon der BASF, Ultrason® E, auch für die Herstellung von Babyflaschen. Besonders in Japan hat Ultrason® Einzug in die Kinderzimmer gehalten: Dort besteht heute – drei Jahre nach der Markteinführung - schon ein Großteil der Babyflaschen aus Ultrason®. In Japan ist neben der thermischen Beständigkeit vor allem die lebensmittelrechtliche Unbedenklichkeit ausschlaggebend für den Erfolg des Materials.

Dr. Sabine Philipp | BASF-Gruppe
Weitere Informationen:
http://www.basf.de/ultrason.

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