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Mit Standard-Ethernet auf der Überholspur

13.01.2009
Mehr Flexibilität bei geringeren Kosten, ohne dabei ein neues Netzwerk etablieren zu müssen – das kann der Anwender jetzt mit Fast-Track-Switching realisieren. Damit ist es erstmals möglich, Standard-Ethernet ohne Einschränkungen an das Echtzeitverhalten und mit dem geforderten Determinismus in der Feldebene einzusetzen.

„Jetzt haben wir unser Ziel erreicht, alle Applikationen eines Unternehmens im Unternehmensnetzwerk abbilden zu können und erschließen uns damit den Markt für Standard-Ethernet auf der Feldebene“, sagt Stefan Korf, Produktmanager ICPN bei Harting Electric.

Fast-Track-Switching sei das Ergebnis neuen Denkens und trage den Gedanken Automation IT direkt ins Feld. Damit präsentiert die Harting-Technologiegruppe eine Weltneuheit, mit der sich zentrale Problemstellungen beim Einsatz von Ethernet in der Feldebene lösen lassen. Die Vision eines ganzheitlich offenen Ethernets für alle Prozesse eines produzierenden Unternehmens – vom Büro bis in die Fertigung – ist nun für das Espelkamper Unternehmen Realität.

Für die Anwender bedeutet Fast-Track-Switching mehr Flexibilität bei geringeren Kosten, ohne dabei ein neues Netzwerk etablieren zu müssen. „Wir haben somit den Grundgedanken von Automation IT konsequent zu Ende gedacht“, betont Korf.

Als Unternehmen baut Harting mit der Produktinnovation Fast-Track-Switching das Geschäftsfeld ICPN - Industrial Communication and Power Networks - weiter aus und erschließt den entstehenden Markt für Industrial-Ethernet in der Feldebene. Philip Harting, Vorstand Connectivity & Networks bei Harting, erläutert dazu: „Wir wollen in der Lage sein, die Märkte von morgen mit innovativen Produkten zu prägen. Dies geht nur über Innovationen und neues Denken.

Fakt ist: Der Bedarf im Markt nach einer offenen und durchgängigen Ethernetvernetzung bis in die Maschine hinein ist da. Für unsere Kunden bedeutet Fast-Track-Switching vor allem reduzierte Kosten und mehr Stabilität bei höherer Flexibilität. Automation IT mit Ethernet ist jetzt auch im Feld Realität.“

Überholspur für Automatisierungsprotokolle

Technologisch umfasst der Lösungsansatz im Wesentlichen drei Punkte:

-Der Switch erkennt ein Automatisierungsprotokoll, um es mit höchster Priorität vor allen IT-Protokollen weiterzuleiten.

-Die erkannten Automatisierungsprotokolle werden im „cut-through-Verfahren“ beschleunigt.

-Darüber hinaus garantiert die neue Technologie, dass Automatisierungsprotokolle IT-Protokolle überholen.

Der Projektleiter „Fast Track Switching“ erklärt im Detail: „Um Fast-Track-Switching zu realisieren, haben wir die Funktionen eines Standard-Switches um wesentliche Punkte erweitert. Technologischer Kern unserer Innovation ist eine Art Überholspur für Automatisierungsprotokolle. Damit ist es erstmals möglich, mit einem Netzwerk alle Applikationen eines Unternehmens abzubilden. Fast-Track-Switching sorgt für ein durchgängiges Ethernet mit dem geforderten Determinismus in der Feldebene.“

Ines Näther | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/automatisierung/fertigungsautomatisierung/articles/166607/

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