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Mit einer mobilen Werkzeugmaschine werden Komponenten vor Ort repariert

18.09.2009
Ruag Technology stellt auf der Messe EMO Milano 2009 die mobile Werkzeugmaschine Turningator vor, mit der Komponenten von Industrieanlagen und Großmaschinen an Ort und Stelle repariert und modernisiert werden können. Die Maschine mit maximal sieben CNC-Achsen kann für die Dreh-, Fräs- und Schleifbearbeitung eingesetzt werden.

Wie das Unternehmen mitteilt, bearbeitet sie auch Hinterschnitte und komplexe Konturen, bei denen konventionelle Maschinen passen müssten. Dazu werden die Konturen auf Basis von CAD-Daten des Betreibers konstruiert und im Rechner simuliert, getestet und anschließend direkt in oder an dessen Anlage gebracht.

Als weiteren Pluspunkt der Maschine führt der Anbieter ihre Schnelligkeit und Genauigkeit an: Ofenrevisionen etwa hätten sich von mehreren Wochen auf zwei Tage abkürzen lassen. Teile aus der Schlammtrocknung, die zuvor extern auf Karusselldrehmaschinen nachgearbeitet worden waren, seien binnen 24 Stunden wieder einsatzbereit gewesen.

Die Komponenten sind dabei nicht durch Aufschweißen und Abtragen notdürftig geflickt, sondern vielmehr wieder in die vom Hersteller vorgesehene Form- und Lage-Toleranz gebracht worden, führt das Unternehmen aus. Über von langer Hand geplante Revisionen lasse sich das Sparpotenzial weiter ausschöpfen. So konnten Geometrien von Turbinengehäusen oder auch die Passform von Kesselverschlüssen gezielt optimiert werden.

Ruag Technology (Schweiz) auf der Messe EMO Milano 2009: Halle 3, Stand E32

Monika Zwettler | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/spanende_fertigung/articles/230467/

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