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Flexible Komplettlösung für Regelungsaufgaben in der Prozesstechnik

30.10.2008
Mitsubishi Electric ergänzt seine Produktpalette für die Prozessindustrie um zwei neue Steuerungen für die Automatisierungsplattform Melsec System Q. Die speziell für autarke Kleinanlagen und Teilprozesse entwickelten programmierbaren Steuerungen sind eine platzsparende Alternative zu konventionellen Hardwarereglern und bieten besonders in Kombination mit den grafischen Bediengeräten der GOT1000-Serie einen maßgeschneiderten und kostengünstigen Einstieg in die Prozessautomatisierung.

Gleichzeitig erweitert das Unternehmen die Funktionalität der bestehenden Prozessoren für komplexe Regelungsaufgaben in größeren Prozessanlagen. Alle Prozess-CPU-Module unterstützen jetzt das schnelle Steuerungsnetzwerk CC-Link IE (Control and Communication Link Industrial Ethernet) mit einer Datenübertragungsgeschwindigkeit von einem Gigabit pro Sekunde.

Die neuen Hochleistungsprozessoren der Typen Q02PHCPU und Q06PHCPU bieten für kleine und mittlere Regelungsprozesse ausreichend Programmspeicher (für 28 000 beziehungsweise 60 000 Schritte) sowie eine schnelle Befehlsverarbeitung (Zykluszeit 34 ns pro logischer Anweisung). Für anspruchsvollere Automatisierungsaufgaben stehen weitere CPU-Typen mit größerer Speicherkapazität (bis zu 256 000 Programmschritte) zur Auswahl.

Die für den Einzel- und Multiprozessorbetrieb der Automatisierungsplattform Melsec System Q ausgelegten SPS sind mit 52 spezifischen Prozessregelungsfunktionen ausgestattet. Die Funktionsbibliothek umfasst zum Beispiel neben gängigen Regelalgorithmen wie schnelle Proportional-Integral-Differenzial-Regler (PID) auch komplexe kaskadierte PID-Regelkreise, die somit nicht mehr aufwändig programmiert werden müssen.

Mit dem PX Developer steht eine speziell auf die Prozesstechnik ausgerichtete SPS-Programmiersoftware mit grafischer Benutzeroberfläche zur Verfügung. Prozess- und Steuerungsabläufe können damit einfach und anschaulich erstellt, nach Fehlern durchsucht und überwacht werden. Die Programmierung der Regler erfolgt in der Funktionsbausteinsprache per Drag and drop. Die vorgefertigten Funktionsbausteine werden mit dem Mauszeiger ausgewählt, auf dem Bildschirm platziert und grafisch verschaltet.

Grafischen Bedienmasken lassen sich direkt am Bediengerät anzeigen

Neu ist in der aktuellen Version eine auf die GT15-Produktfamilie der GOT1000-Bediengeräteserie und die zugehörige Software GT Designer 2 abgestimmte Funktion zum automatischen Erzeugen von Bildschirmmasken für die Prozesssteuerung. Das spart nicht nur Entwicklungszeit und Kosten, sondern sorgt auch für eine hohe Transparenz der Regelungsprozesse. Die zu jedem Regler gehörenden grafischen Bedienmasken lassen sich zum Beispiel direkt am Bediengerät anzeigen. Zudem stehen ebenfalls ohne zusätzlichen Programmieraufwand weitere Bildschirmmasken für die Reglerparametrierung, Inbetriebnahme, Alarmverwaltung, historische Trendverfolgung und Diagnose zur Verfügung.

Der maßgeschneiderte Ausbau der Steuerungen erfolgt mit anlagenspezifischen Erweiterungs- und Funktionsmodulen. Die Produktpalette umfasst nahezu 100 verschiedene Sonder-, Netzwerk- und E/A-Module, darunter eine große Auswahl an hoch auflösenden Analogmodulen mit galvanisch getrennten Ein- und Ausgangskanälen und zur Temperaturerfassung.

Multiprozessorkonzept bietet in der Prozessindustrie Vorteile

Mitsubishi Electric hat die modulare Steuerung Melsec System Q in den letzten Jahren kontinuierlich für Aufgaben in der Prozessindustrie erweitert. Zur Verfügung steht heute ein Steuerungssystem, das nach Herstellerangaben die Möglichkeit zum Aufbau redundanter Systeme, den Komponentenaustausch im laufenden Betrieb sowie eine hohe Flexibilität bei Stufenkonzepten durch ein transparentes Kommunikationssystem bietet und dabei eine hohe Systemverfügbarkeit und eine maßgeschneiderte Konfiguration gewährleistet.

Das Multiprozessorkonzept der Steuerung, das bis zu vier CPU-Module auf einer Plattform unterstützt, bietet für Anwendungen in der Prozessindustrie große Vorteile. Es ermöglicht die Zusammenfassung unterschiedlicher Aufgaben in einer Steuerung bei gleichzeitig voneinander entkoppelter Bearbeitung durch speziell darauf ausgerichtete CPU-Funktionen.

Mitsubishi Electric Europe B.V. auf der SPS/IPC/Drives 2008: Halle 7, Stand 380

Alexander Strutzke | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/index.cfm?pid=1568&pk=152354

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