Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Software sorgt für Erleichterungen beim Werkstattprogrammieren

17.09.2007
Manual Guide i, eine Werkstattprogrammiersoftware von GE Fanuc, bietet in der neuen Version neben Verbesserungen diverser Dreh- und Fräszyklen erweiterte Funktionen unter anderem für mehrkanalige Drehbearbeitung sowie fürs Programmieren in geneigter Arbeitsebene. Aktuelle GE-Fanuc-CNC sollen sich direkt vor Ort auf einfache Art und Weise programmieren lassen.

Dabei ist es unerheblich, ob es sich um Dreh-, Fräs- oder kombinierte Bearbeitungen handelt. Der Baukasten aus Basis-System und Modulen fürs Drehen und Fräsen lässt es nach Herstellerangaben zu, sich aufs Notwendige zu beschränken.

Jedes Modul der Werkstattprogrammiersoftware stellt sämtliche Zyklen bereit

Jedes Modul soll sämtliche Zyklen bereitstellen, um die jeweilige Bearbeitung einfach und schnell zu programmieren. Leopold Schenk, Geschäftsführer von GE Fanuc Automation CNC Deutschland: „Wir sind permanent dabei, die Werkstattprogrammiersoftware Manual Guide i noch bedienerfreundlicher zu machen. Von den Maschinenbedienern erhalten wir durchgehend sehr gute Resonanz.“

Wie es heißt, bietet das Alles-in-einem-Bildschirm-Design dem Bediener einen Überblick über sämtliche Maschinenfunktionen. Er kann dort alle Achspositionen und Drehzahlen ablesen und erkennen, wo sich die Maschine zur Zeit im Programm befindet. Ein Simulationsfenster soll eine 3D-Ansicht der Werkzeugwege oder des Werkstücks anbieten. Zum Bedienen ist eine Leiste mit Softkeys vorgesehen.

Intelligente Funktionen für Fanuc-CNC der Serie 0i-TTC

Für Fanuc-CNC der Serie 0i-TTC soll Manual Guide i intelligente Funktionen bereitstellen, die das zweikanalige Drehen vereinfachen. Eine Prozesstabelle bildet zum Beispiel das Verhältnis zwischen Spindel und Revolver über einem Zeitstrahl ab. In der Simulationsmaske können im 3D-Modell gleichzeitig beide Werkzeugpfade dargestellt werden.

Der Überblicksbildschirm zeigt Koordinaten, Maschinenzustand und die ablaufenden Programme für beide Kanäle. Für die dreikanalige Drehbearbeitung, wie sie mit der CNC der Serie 30i möglich ist, stellt die Software ebenfalls entsprechende Funktionen zur Verfügung, heißt es weiter.

Werkstattprogrammier-Software bietet neue Funktionen für geneigte Arbeitsebene

Ein weiteres Highlight sind laut GE Fanuc neue Funktionen für die geneigte Arbeitsebene (TWP, Tilted Working Plane). Sie soll sich nicht nur über Euler-Winkel bestimmen lassen, sondern auch über den Roll-Pitch-and-Yaw-Befehl (RPY), durch drei Punkte im Raum, zwei Vektoren, Winkelprojektion oder die Richtung der Werkzeugachsen.

Um diese Möglichkeiten ausschöpfen zu können, hat GE Fanuc einen so genannten Guidance Screen entwickelt, der den Bediener grafisch und im Dialog nach den benötigten Daten fragt. Neu ist nach Herstellerangaben auch eine realistische Simulation des erzeugten NC-Programms für die geneigte Arbeitsebene. Sie soll entweder in Werkzeugbahnen oder als schattierte Darstellung ausgegeben werden können.

Alexander Strutzke | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/index.cfm?pid=1610&pk=92898

Weitere Berichte zu: Arbeitsebene Guide Modul Werkstattprogrammiersoftware

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Flüssiger Wasserstoff im freien Fall
05.12.2016 | Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM)

nachricht IPH entwickelt Prüfstand für angetriebene Tragrollen
29.11.2016 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Nährstoffhaushalt einer neuentdeckten “Todeszone” im Indischen Ozean auf der Kippe

06.12.2016 | Geowissenschaften

Entschlüsselung von Kommunikationswegen zwischen Tumor- und Immunzellen beim Eierstockkrebs

06.12.2016 | Medizin Gesundheit

Bioabbaubare Polymer-Beschichtung für Implantate

06.12.2016 | Materialwissenschaften