Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Synergieeffekte durch Kombination von Wärmebehandlung und PVD-Beschichtung

16.03.2007
Immer häufiger versprechen Wärmebehandlung und PVD-Beschichtung Synergieeffekte.

Das setzt branchenübergreifende Zusammenarbeit voraus, wie bei den Geschäftsbereichen H+K Härte- und Oberflächentechnik und H+K Surface Technologty der Unternehmensgruppe Hommel + Keller, Aldingen. Sie haben das Verfahren Generation 3Plus entwickelt. Anwendungen sieht man insbesondere im Werkzeug- und Formenbau.

Dieses Verfahren umfasst drei Prozessschritte: Vakuumhärten, Plasmanitrieren und PVD. Im ersten Prozess erhalten die Werkzeuge laut H+K eine hohe Kernfestigkeit, im zweiten wird die Oberflächenhärte optimiert und im dritten der nötige Verschleißschutz sichergestellt. Aufgrund dieser Kombination bewährter Behandlungsverfahren lasse sich die Standzeit von Formwerkzeugen deutlich erhöhen, heißt es. Dadurch habe zum Beispiel ein Großkunde aus dem Bereich Kunststoff-Spritzgießen die Werkzeugkosten um über 35% reduziert.

Im Bereich Wärmebehandlung wird zusätzlich zum Vakuumhärten auch das Nitrieren als Kernkompetenz von H+K Härte- und Oberflächentechnik ausgebaut. So hat dieser Geschäftsbereich seit kurzem auch das Gasnitrieren im Programm. Als Grund für diesen Verfahrenseinstieg wird auf das hohe Marktpotenzial verwiesen. Die Anschaffung einer weiteren Anlage zum Gasnitrieren sei bereits in der Realisierungsphase.

Darüber hinaus setzt H+K Härte- und Oberflächentechnik das Verfahren Cool Plus. Damit werden niedriglegierte Stähle - 100Cr6, 42CrMo4, 90MnCrV8 – in einer Vakuumkammer wärmebehandelt. Bei diesem Verfahren finden das Tiefkühlen und Anlassen in einem Prozess statt. Erhöhte Maßhaltigkeit und Korrosionsbeständigkeit seien die Vorteile. Das ermögliche dem Kunden Kosteneinsparungen durch Prozessoptimierung.

Der endgültige Durchbruch mit des Verfahrens Cool Plus gelang Anfang dieses Jahres, als der Prozess von einem Automobilzulieferer auditiert und für die Serienproduktion freigegeben wurde. „Damit haben wir die technische Marktführerschaft in diesem Bereich eindeutig übernommen“, verkündet H+K-Geschäftsführer Peter Keller.

Josef-Martin Kraus | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Flexible Fertigung von Elektromotoren für Fahrzeuge
06.09.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Gewicht von Robomotion-Greifer um 60 Prozent reduziert
31.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: LaserTAB: Effizientere und präzisere Kontakte dank Roboter-Kollaboration

Auf der diesjährigen productronica in München stellt das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT das Laser-Based Tape-Automated Bonding, kurz LaserTAB, vor: Die Aachener Experten zeigen, wie sich dank neuer Optik und Roboter-Unterstützung Batteriezellen und Leistungselektronik effizienter und präziser als bisher lasermikroschweißen lassen.

Auf eine geschickte Kombination von Roboter-Einsatz, Laserscanner mit selbstentwickelter neuer Optik und Prozessüberwachung setzt das Fraunhofer ILT aus Aachen.

Im Focus: LaserTAB: More efficient and precise contacts thanks to human-robot collaboration

At the productronica trade fair in Munich this November, the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT will be presenting Laser-Based Tape-Automated Bonding, LaserTAB for short. The experts from Aachen will be demonstrating how new battery cells and power electronics can be micro-welded more efficiently and precisely than ever before thanks to new optics and robot support.

Fraunhofer ILT from Aachen relies on a clever combination of robotics and a laser scanner with new optics as well as process monitoring, which it has developed...

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Posterblitz und neue Planeten

25.09.2017 | Veranstaltungen

Hochschule Karlsruhe richtet internationale Konferenz mit Schwerpunkt Informatik aus

25.09.2017 | Veranstaltungen

Junge Physiologen Tagen in Jena

25.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

LaserTAB: Effizientere und präzisere Kontakte dank Roboter-Kollaboration

25.09.2017 | Messenachrichten

Fraunhofer ISE steigert Weltrekord für multikristalline Siliciumsolarzelle auf 22,3 Prozent

25.09.2017 | Energie und Elektrotechnik

Die Parkinson-Krankheit verstehen – und stoppen: aktuelle Fortschritte

25.09.2017 | Medizin Gesundheit