Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     Siemens     3M    n-tv
Datenbankrecherche:

Fachgebiet (optional):

 

Gute Geschäfte mit der Spezialisierung auf Silikonkautschuk

18.04.2008
Mit innovativen Geschäftsideen ist auch in Deutschland noch Staat zu machen. Der Erfolg liegt dabei häufig in der Spezialisierung. Oder in der Nische. Vor sieben Jahren hat die Dortmunder M+S Silicon GmbH & Co KG eine Nische für sich besetzt: die Herstellung und Verarbeitung von Silikonprodukten für Industrie und Handel. Heute zählt M+S zu den expansivsten Unternehmen der Branche.

Anzeige

Was Ascorbinsäure für den Menschen, ist Silikonkautschuk für die produzierende Industrie – ein Mittel, das in nahezu allen Bereichen Anwendung findet, wie der M+S Silicon auf der Hannover-Messe 2008 zeigt.


...mehr zu:
Silikonkautschuk Werkzeugbau

In der Medizintechnik wie im Maschinenbau, bei der Herstellung von Haushalts- und Spielwaren oder beim Hausbau. Denn aus Silikonkautschuk kann alles werden, wenn es bei M+S Silicon verarbeitet wird: Schläuche, Schäume, Dichtungen, Profile, Isolierungen, Schnüre, Fugen – in allen denkbaren Farben, Formen und Varianten und mit überragenden Materialeigenschaften.

„Silikon hält die Welt zusammen. Es ist der Stoff, aus dem industrieller Fortschritt gemacht wird“, sagt Jürgen Siedler. Der 46-jährige Kaufmann ist geschäftsführender Gesellschafter von M+S Silicon. Vor sieben Jahren mit einem Zwei-Mann-Betrieb gestartet, beschäftigt der Unternehmer am Standort Dortmund heute mehr als 80 Mitarbeiter.


Kundenorientierte Entwicklung der Silikonprodukte

Jürgen Siedlers Erfolgsrezept liegt in der kundenorientierten Produktentwicklung. Ob Feuerwehrschlauch fürs Playmobil-Spielzeugauto, UV-beständige Profile für Fensterhersteller, Elektroisolierungen für Energieversorger oder Backofendichtungen. Durch die hohe Temperaturbeständigkeit erfüllt Silikon sämtliche Brandschutznormen.

Die Produktion kann laut Siedler jederzeit auf hochspezielle Kundenanforderungen ausgerichtet werden. Deshalb sind auf den 5000 m2 Produktionsfläche der M+S in Dortmund sowohl der Werkzeugbau als auch die Mischungs-Compoundierung angesiedelt.

„Unsere Kompetenz und die Produktqualität hängen maßgeblich mit der Verarbeitung des Silikonkautschuks zusammen“, erläutert Siedler. „Dieses Erfolgsrezept werden wir immer in unserer Hand behalten. Außerdem sind wir durch die eigene Fertigung vollkommen unabhängig von Zulieferern und anderen Dienstleistern.“


Formteile und Werkzeugbau als weitere Standbeine des Silikon-Verarbeiters

Die im Jahr 2003 gegründete M+S Formteile GmbH befindet sich ebenfalls auf Wachstumskurs. Ein weiteres Standbein im Werkzeugbau verschaffte sich M+S Silicon durch die Übernahme der Kayser GmbH in Nachrodt im Jahr 2006. Neben der Industrie zählt der Handel zu den Abnehmern der M+S-Produkte.

Mit einer patentrechtlich geschützten Produktinnovation will Siedler den Do-it-yourself-Markt erobern: der Fertigfuge. Dafür gab es im letzten Jahr den „Innovationspreis NRW“ für Jungunternehmen und M+S Silicon wurde Finalist beim „Dortmunder Wirtschaftspreis“.

M+S Silicon GmbH & Co KG, Halle 5, Stand B33

Josef-Martin Kraus | Quelle: MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen: www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/konstruktion/werkstoffe/articles/118561/

Weitere Berichte zu: Silikonkautschuk Werkzeugbau

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Digital Engineering macht Arbeit an Erdgas-Freiförderanlagen sicherer
18.06.2013 | Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF

nachricht Siemens entwickelt Dampfturbine SST-500 GEO für Geothermie-Kraftwerke
13.06.2013 | Siemens Schweiz AG

Alle Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>


Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektromobilität: Neues Werkstoffkonzept für das Batteriegehäuse spart Gewicht und gibt Sicherheit


Die europäischen Länder haben sich verpflichtet, die CO2-Emissionen zu reduzieren. Im Bereich der Individualtransportsysteme bieten rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge – gefahren mit regenerativ erzeugtem Strom – eine Chance dafür.

Eine der großen Herausforderungen hin zur Elektromobilität ist die Batterie. Noch ist die Reichweite gering und das Gewicht hoch. Aufgrund der niedrigen Energiedichte werden die Batteriepakete auch in den nächsten Jahren noch groß und schwer sein, selbst wenn bei den Li-Ionen-Zellen die erhofften weiteren Fortschritte erzielt werden. Neue Werkstoffkonzepte zur ...

Im Focus: Digital Engineering macht Arbeit an Erdgas-Freiförderanlagen sicherer


Derzeit laufen am Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF die 16. IFF-Wissenschaftstage. Mit der 10. Fachtagung »Digital Engineering zum Planen, Testen und Betreiben technischer Systeme« liegt einer der Schwerpunkte auf den neuesten Digital-Engineering-Technologien.

Digital Engineering bietet alle Möglichkeiten, um heute schneller von der Idee zum fertigen Produkt zu gelangen. »Vor allem in der Planungs- und in der Entwurfsphase ist das Digital Engineering fest etabliert«, erklärt Professor Michael Schenk, Institutsleiter des Fraunhofer IFF.

»Doch darüber hinaus ist die technologiebasierte Qualifizierung als ein zentraler Baustein ...

Im Focus: Pestizide reduzieren die Artenvielfalt in Gewässern deutlich


Einige Pestizide, die derzeit in Europa und Australien im Einsatz sind, können die regionale Artenvielfalt von wirbellosen Tieren in Fließgewässern um bis zu 42 Prozent reduzieren. Das berichten Forscher in den “Proceedings” der US-Akademie der Wissenschaften (PNAS).

Mikhail A. Beketov und Matthias Liess vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig analysierten gemeinsam mit Ben Kefford von der Technischen Universität Sydney und Ralf B. Schäfer vom Institut für Umweltwissenschaften Landau die Auswirkungen von Pestiziden wie Insektiziden und Fungiziden auf den regionalen Artenreichtum von Wirbellosen in Fließgewässern und verwendeten ...

Im Focus: JUQUEEN erneut schnellster Rechner Europas


Forschungszentrum Jülich und IBM nehmen Auszeichnung auf ISC-Konferenz entgegen

Der Jülicher Superrechner JUQUEEN ist erneut der leistungsstärkste Supercomputer Europas. Auf der heute erschienenen TOP500 – eine Liste der schnellsten Supercomputer der Welt – belegt das Blue Gene/Q-System von IBM den siebten Platz.

Das Forschungszentrum Jülich als Betreiber und IBM als Hersteller nahmen die Auszeichnung auf der International Supercomputing Conference ...

Im Focus: Physiker nutzen winzige Diamanten als Lichtquelle


Moderne Kommunikationstechnologie basiert darauf, dass Lichtimpulse durch Glasfaserkabel übertragen werden.

An die Stelle von Lichtimpulsen, die aus „Bündeln“ von Lichtteilchen bestehen, sollen in Zukunft einzelne Lichtteilchen als Informationsträger treten – was unter anderem eine vollständig abhörsichere Datenübertragung in der Quantenkommunikation ermöglicht.

Derzeit arbeiten Forscher an alltagstauglichen Lichtquellen, die einzelne Photonen emittieren. Physiker um Professor Christoph Becher von der Saar-Uni nutzen ...

Alle Focus-News des innovations-reports >>>

Anzeige

B2B Suche
Produkt / Dienstleistung
Firma / Organisation

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Aktuell

74 ExpertInnen über den Klimawandel in Mitteleuropa

18.06.2013 | Geowissenschaften

Erste Ergebnisse der PV Durability Initiative

18.06.2013 | Energie und Elektrotechnik

Eine neue Generation von Wrap-Folien: 3M Envision Print Wrap Folie 480Cv3

18.06.2013 | Materialwissenschaften

VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Veranstaltungen

4. Berliner Gespräche zu Internet und Gesellschaft

18.06.2013 | Veranstaltungsnachrichten

Die KIT-Gründerschmiede wird angefeuert

18.06.2013 | Veranstaltungsnachrichten

Cholesterin - Zuviel macht schon Kinder krank!

18.06.2013 | Veranstaltungsnachrichten

FindAndHelp