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Schnelllauftore reduzieren Lärmemission bei neuer Produktionshalle

07.03.2008
Tore sind im Materialfluss wie Herzklappen: klemmen sie, kommt es zum Infarkt. An der Schnittstelle von der internen zur externen Logistik erfüllen sie wichtige Aufgaben im betrieblichen Lärm- und Klimaschutz. Für 65 Mio. Euro errichtete die Aerzener Maschinenfabrik ein neues Produktionscenter, ganz in der Nähe eines Wohngebietes auf der grünen Wiese. Durch steigende Auftragszahlen und Innovationsdruck wurde dieser Bau für nötig befunden.

Bis zur Erteilung der Baugenehmigung mussten hohe Auflagen erfüllt werden, vor allem in Bezug auf den Schallschutz. Bei laufender Produktion entsteht im Gebäude ein Schallpegel von bis zu 77 db, von dem die weniger als 100 m Luftlinie entfernt wohnenden Anlieger nicht mehr belästigt werden durften.

Das ganze Gebäude wurde daher aus schallisolierenden Materialien gebaut. Auch bei der Wahl der Tore wurde auf hohe Werte in der Lärmdämmung geachtet. Aufgrund guter Erfahrungen entschied sich die Maschinenfabrik Aerzen für eine maßgeschneiderte Torlösung von Efaflex aus Bruckberg.

Die Aerzener Produktion fertigt Drehkolbengebläse, Verdichter und Gaszähler mit einer Genauigkeit von 1/1000 mm. Minimale Temperaturschwankungen bewirken bereits Ungenauigkeiten. Daher ist das neue Produktionscenter vollklimatisiert und wird konstant auf 22 °C temperiert.

Spiraltore der neuen SST-Generation haben doppelwandige Isolierlamellen

Tore können auch unwillkommene Kälte- oder Wärmebrücken sein und eine konstante Temperatur in der Halle empfindlich beeinflussen. Fünf der sieben Hallentore sind Spiraltore der neuen SST-Generation von Efaflex. Sie haben doppelwandige Isolierlamellen, die thermisch getrennt sind.

Mit U-Werten von 0,8 W (m²K) für die gesamte Fläche übertreffen sie die vorgeschriebenen Parameter für die Wärmedämmung. Durch ihre Laufgeschwindigkeit von bis zu 2,5 m/s kann der Wärmeverlust beim Öffnen und Schließen der Tore fast vernachlässigt werden. Schleusenlösungen verstärken diesen Effekt. Vier der Tore wurden aus baulichen Gründen in der Niedrigsturz-Ausführung eingebaut.

Schnelllauftore mit Torlichtgittern ausgerüstet

In punkto Sicherheit sind die Schnelllauftore mit Torlichtgittern ausgerüstet, die einen nahezu vollflächigen Infrarot-Vorhang bilden. Unterbricht ein die Lichtstrahlen, stoppt das Torblatt und wird unmittelbar darauf mit reduzierter Geschwindigkeit nach oben bewegt.

Zudem sorgen Induktionsschleifen im Boden dafür, dass die Tore erst dann schließen, wenn passierende Fahrzeuge einen minimalen Sicherheitsabstand erreicht haben. Klarsichtlamellen in Brust- bis Augenhöhe bieten den Fahrern zusätzlich die Möglichkeit der Sichtkontrolle.

Im neuen Produktionscenter der Aerzener Maschinenfabrik werden von der Bearbeitung der Rohteile bis zur Verpackung alle Arbeitsprozesse erledigt. Damit werden in Zukunft unnötige Wege von Halle zu Halle gespart.

Das bedeutet jedoch, dass der Transport in die Halle und aus der Warenausgangsschleuse keinerlei Verzögerungen ausgesetzt sein darf. Und dabei ermöglichen die Schnelllauftore ein störungsfreies Arbeiten.Die Tore sind nahezu wartungsfrei. Für den Fall der Fälle hält jedoch der Efaflex-Service regelmäßigen Kontakt zur Aerzener Maschinenfabrik.

Efaflex Tor- und Sicherheitssysteme GmbH & Co. KG auf der Cemat 2008: Halle 13, Stand B02

Volker Unruh | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/konstruktion/konstruktionselemente/articles/111306/

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