Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Die Alternative für effizientes Stahlschweißen

05.08.2009
Stahlbauer und Maschinenbauer fordern verstärkt mehr Effizienz beim Stahlschweißen. Effizienz bezieht sich dabei sowohl auf das Schweißen der Naht wie auch auf die Qualität und den Gesamtaufwand im Prozess.

Diesen Forderungen begegnet die Fronius International GmbH jetzt mit der neuen, aber bereits erprobten Kennlinie PCS (Puls-Controlled-Spray Arc). Erste Anwender konnte das Unternehmen bereits überzeugen: „Wir realisieren mit der neuen Kennlinie je nach Bauteil bis zu 35% Zeiteinsparung“, bestätigt Schweißfachingenieur Reinhard Kellner.

Er trägt bei Laempe & Mössner in Barleben die Verantwortung für die Schweißtechnologie und das Qualitätsmanagement. Schweißen ist für den weltweit agierenden Anbieter von hochwertigen Maschinen und Anlagen für die Gießerei-Industrie eine wettbewerbsentscheidende Kernkompetenz.

Wenig Nacharbeit erforderlich

Eine wettbewerbsfähige Produktion in Hochlohnländern verlangt effiziente Fertigungsprozesse. Fronius unterstützt diese beim Schweißen mit innovativen Technologien und hochproduktiven Prozessabläufen. Dazu stehen dem Anwender mehr als 1300 digitalisierte Kennlinien zur Verfügung. Speziell für das Schweißen von Stahlteilen zwischen 1 mm und 20 mm Dicke können jetzt mit den PCS-Kennlinien hohe Qualitätsvorteile erzielen.

Diese Kennlinien gewährleisten leicht beherrschbare Schweißprozesse mit hoher Abschmelzleistung, tiefem und qualitativ gutem Einbrand, geringerer Wärmeeinbringung sowie hoher Spritzerarmut. Neben dem Verkürzen von Schweißzeiten, teilweise dem Reduzieren der erforderlichen Zahl der Schweißlagen, wirkt sich der stark gekürzte Aufwand für Nacharbeit zusätzlich positiv aus. Entfernen von Spritzern, zusätzliche Oberflächenbearbeitung und Richten entfallen weitgehend.

Standardprozess für sehr gute Schweißergebnisse

Technisch betrachtet ist es den österreichischen Schweißexperten gelungen, den spritzerarmen Impuls-Lichtbogen direkt, also ohne Übergangslichtbogen, mit dem Sprühlichtbogen zu kombinieren. Bei Bedarf startet der Schweißprozess mit abgesenkter Leistung im Impulsbereich. Je nach Blechdicke liegt der Arbeitspunkt anschließend noch in diesem Bereich oder es folgt dann der aggressive Sprühlichtbogen. Kurzschlussfreies Schweißen ist im gesamten Spektrum der Drahtvorschubgeschwindigkeit von 1,5 m bis 22 m/min gewährleistet.

Für die Lichtbogenkorrektur steht beim vorgegebenen „Idealwert“ von 30 V Arbeitsspannung ein großes Fenster im Plus- und Minusbereich zur Verfügung. Auf den Punkt geschweißt: mit der neuen PCS-Kennlinie hat Fronius einen Standardprozess entwickelt, der für sichere, reproduzierbare, wirtschaftliche und qualitativ sehr gute Schweißergebnisse mit möglichst wenig Nacharbeit sorgt. Die hohe Variabilität ermöglicht ein deutlich breiteres Einsatzspektrum als vergleichbare konventionelle Kennlinien.

Fronius stellt auf der Schweißen & Schneiden in Halle 3, Stand 304, aus.

Annedore Munde | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/verbindungstechnik/articles/223964/

Weitere Berichte zu: Schweißen Sprühlichtbogen Stahlschweißen

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Stresstest über den Wolken
21.06.2017 | Hochschule Osnabrück

nachricht 3D-Druck im Mittelstand etablieren
20.06.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Im Focus: Die Schweiz in Pole-Position in der neuen ESA-Mission

Die Europäische Weltraumagentur ESA gab heute grünes Licht für die industrielle Produktion von PLATO, der grössten europäischen wissenschaftlichen Mission zu Exoplaneten. Partner dieser Mission sind die Universitäten Bern und Genf.

Die Europäische Weltraumagentur ESA lanciert heute PLATO (PLAnetary Transits and Oscillation of stars), die grösste europäische wissenschaftliche Mission zur...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

„Fit für die Industrie 4.0“ – Tagung von Hochschule Darmstadt und Schader-Stiftung am 27. Juni

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Radioaktive Elemente in Cassiopeia A liefern Hinweise auf Neutrinos als Ursache der Supernova-Explosion

23.06.2017 | Physik Astronomie

Dünenökosysteme modellieren

23.06.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Makro-Mikrowelle macht Leichtbau für Luft- und Raumfahrt effizienter

23.06.2017 | Materialwissenschaften