Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mit High-Tech zu einfacher Bedienbarkeit

27.01.2010
Im neu eingerichteten Usability-Labor des Fraunhofer IAO bringen die Wissenschaftler Entwicklerwünsche und Nutzerwirklichkeit interaktiver Systeme zusammen.

Mit HD-Kameras, speziellem Equipment für mobile Geräte und einer flexiblen Inneneinrichtung entspricht das Labor dem neusten Stand der Technik.

Interaktive Kommunikationsmedien wie Websites, Software oder Firmenintranets bieten häufig umfassende Funktionen. Ob ein System von den Nutzern akzeptiert und erfolgreich genutzt wird, hängt jedoch ganz wesentlich von einem Faktor ab: der Bedienbarkeit. Um die "Usability", also die Nutzbarkeit eines Produkts oder einer Anwendung bedienerfreundlich zu gestalten, bedarf es der "User Experience", d.h. die Erwartungen und Wünsche der Nutzer müssen in Erfahrung gebracht und im Produkt umgesetzt werden.

Im Usability-Labor des Fraunhofer IAO führen die Wissenschaftler User Experience-Studien durch, konzipieren Informationsarchitekturen und gestalten die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschinen. Um dem neuesten Stand der Technik zu entsprechen, wurde das Labor zum Jahreswechsel grundlegend erneuert. Die Modernisierung umfasst folgende Neuerungen:

o Fest installierte und mobile HD-Kameras liefern brillante, hochauflösende Videos. So können Interaktionsabläufe exakt nachverfolgt werden, sogar bei kleinen Displays.

o Ein hochfrequenter moderner Eyetracker zeichnet die Blickbewegungen des Nutzers auf.

o Spezielle Labor-Software nimmt synchron den Bildschirm des Nutzers und mehrere zusätzliche Kamerabilder auf.

o Tests für Smartphones und mobile Geräte werden durch spezielles Equipment unterstützt.

o Für hochwertige Audioaufzeichnungen stehen verschiedene Mikrofone und ein Mischpult zur Verfügung. Der Moderator kann live Regieanweisungen erhalten.

o Eine moderne und flexible Inneneinrichtung sorgt für eine angenehme Atmosphäre und bietet die Möglichkeit, verschiedene Nutzungssituationen wie z.B. im Büro, zuhause oder unterwegs zu simulieren.

Um interaktive Systeme von Beginn an auf die Bedürfnisse der zukünftigen Nutzer auszurichten, führen die Usability-Experten des Fraunhofer IAO begleitend zum Entwicklungsprozess empirische Studien durch. In realistischen Anwendungsszenarien probieren "echte" Nutzer dabei das Produkt oder einen frühen Prototypen im Labor aus. Die gesamte Interaktion wird auf Video aufgezeichnet und kann vom separaten Regieraum live beobachtet werden. So können Usability Experten und Entwickler unmittelbar das Geschehen miterleben, ohne den Nutzer zu stören.

Ihre Ansprechpartnerin:
Fraunhofer IAO
Cornelia Hipp
Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart
Telefon +49 711 970-2314
Fax +49 711 970-2300
cornelia.hipp@iao.fraunhofer.de

Claudia Garád | idw
Weitere Informationen:
http://www.hci.iao.fraunhofer.de

Weitere Berichte zu: HD-Kameras High-Tech IAO Inneneinrichtung Labor Usability-Labor Video

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Zwischen Filterblasen, ungleicher Sichtbarkeit und Transnationalität
06.12.2017 | Schweizerischer Nationalfonds SNF

nachricht Soundbar reduziert Höranstrengung
25.10.2017 | Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Im Focus: Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab

• Prototypen-Test im Lufthansa FlyingLab
• LYRA Connect ist eine von drei ausgewählten Innovationen
• Bessere Kommunikation zwischen Kabinencrew und Passagieren

Die Zukunft des Fliegens beginnt jetzt: Mehrere Monate haben die Finalisten des Mode- und Technologiewettbewerbs „Telekom Fashion Fusion & Lufthansa FlyingLab“...

Im Focus: Ein Atom dünn: Physiker messen erstmals mechanische Eigenschaften zweidimensionaler Materialien

Die dünnsten heute herstellbaren Materialien haben eine Dicke von einem Atom. Sie zeigen völlig neue Eigenschaften und sind zweidimensional – bisher bekannte Materialien sind dreidimensional aufgebaut. Um sie herstellen und handhaben zu können, liegen sie bislang als Film auf dreidimensionalen Materialien auf. Erstmals ist es Physikern der Universität des Saarlandes um Uwe Hartmann jetzt mit Forschern vom Leibniz-Institut für Neue Materialien gelungen, die mechanischen Eigenschaften von freitragenden Membranen atomar dünner Materialien zu charakterisieren. Die Messungen erfolgten mit dem Rastertunnelmikroskop an Graphen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher im Fachmagazin Nanoscale.

Zweidimensionale Materialien sind erst seit wenigen Jahren bekannt. Die Wissenschaftler André Geim und Konstantin Novoselov erhielten im Jahr 2010 den...

Im Focus: Forscher entschlüsseln zentrales Reaktionsprinzip von Metalloenzymen

Sogenannte vorverspannte Zustände beschleunigen auch photochemische Reaktionen

Was ermöglicht den schnellen Transfer von Elektronen, beispielsweise in der Photosynthese? Ein interdisziplinäres Forscherteam hat die Funktionsweise wichtiger...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Kongress Meditation und Wissenschaft

19.01.2018 | Veranstaltungen

LED Produktentwicklung – Leuchten mit aktuellem Wissen

18.01.2018 | Veranstaltungen

6. Technologie- und Anwendungsdialog am 18. Januar 2018 an der TH Wildau: „Intelligente Logistik“

18.01.2018 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rittal vereinbart mit dem Betriebsrat von RWG Sozialplan - Zukunftsorientierter Dialog führt zur Einigkeit

19.01.2018 | Unternehmensmeldung

Open Science auf offener See

19.01.2018 | Geowissenschaften

Original bleibt Original - Neues Produktschutzverfahren für KFZ-Kennzeichenschilder

19.01.2018 | Informationstechnologie