Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Werbesendungen mit einem Plus von 7,7 Prozent in den ersten neun Monaten 2007

16.10.2007
Nielsen Media Research veröffentlicht Bruttowerbeinvestitionen der Mediengattung Direct Mail

Das Wachstum des klassischen Bruttowerbemarktes von Januar bis September 2007 setzt sich ebenfalls im Direct Mail-Markt fort. Um der wichtigen Bedeutung der Werbesendungen für den Werbemarkt nachzukommen, hatte Nielsen Media Research in den vergangenen Monaten das Direct Mail-Panel von 5.000 Haushalte auf 10.000 Haushalte aufgestockt.

Dadurch ist die Abdeckung von kleineren Aussendungen repräsentativer und die Varianz bei allen Aussendungen gesunken, was zu einer weiteren Verbesserung der Direct Mail-Informationen führt.

Ein wesentlicher Teil des ausgewiesenen Wachstums im Direct Mail-Markt ist auf die verbesserte Beobachtung im Medium zurückzuführen. Unter Berücksichtigung dieses Aspektes sind laut Nielsen Media Research die Ausgaben für Werbesendungen um 7,7 Prozent bzw. 173 Millionen Euro auf 2,4 Milliarden Euro gewachsen.

Die Handelsorganisationen steigerten in den ersten drei Quartalen
2007 mit einem Plus von mehr als 77 Millionen Euro auf 465 Millionen Euro am stärksten ihre Werbeaufwendungen in das Dialogmedium. Der Großteil dieser zusätzlichen Werbeaufwendungen (34 Millionen Euro) stammt von den Discountern, die ihre Werbeaufwendungen in die direkte Zielkundenansprache zwar ausbauten, bei den klassischen Medien allerdings massiv reduzierten. Analog dazu verhielten sich die Unternehmen der Telekommunikationsbranche, die ihre Werbeinvestitionen im Medium Direct Mail um 11 Millionen Euro auf knapp 48 Millionen Euro steigerten, ihre klassischen Werbeausgaben jedoch senkten.

Als werbestärkste Branche im Direct Mail-Markt behaupteten sich mit knapp 683 Millionen Euro (plus 10 Millionen Euro) weiterhin die Spezialversender, gefolgt von den bereits zuvor erwähnten Handelsorganisationen und den Großversendern mit 353 Millionen Euro (plus 13 Millionen Euro). Diese drei Branchen zusammen vereinbaren bereits mehr als 99 Millionen Euro des Direct Mail-Wachstums auf sich.

Eine ebenfalls erfreuliche Entwicklung ist bei den adressierten und unadressierten Mailings zu beobachten, die ihre Werbeumsätze in den ersten neun Monaten 2007 um 50 Millionen Euro bzw. 139 Millionen Euro steigerten, während die teiladressierten Werbesendungen Verluste in Höhe von 16 Millionen Euro verbuchten.

Mit Ausnahme der Warenproben verzeichneten dabei alle Werbesendungstypen einen Zuwachs. Das größte Wachstum wurde bei den Prospektwerbesendungen mit knapp 99 Millionen Euro sowie bei der Katalogwerbung mit 42 Millionen Euro und dem Wurfzettel / Flyer mit 24 Millionen Euro registriert. Weitere Steigerungen verbuchten die Briefsendungen mit einem Plus von knapp 8 Millionen Euro und Postkartensendungen mit 3 Millionen Euro.

Silke Trost | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.nielsen.com

Weitere Berichte zu: Direct Handelsorganisation Mail-Markt Werbeaufwendung Werbesendung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Moderne Medientechnik im Atlasgebirge
17.08.2017 | Universität Siegen

nachricht Wissenschaftler entschlüsseln das „perfekte Selfie“
26.06.2017 | Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Im Focus: Ultrakurze Momentaufnahmen der Dynamik von Elektronen in Festkörpern

Mit Hilfe ultrakurzer Laser- und Röntgenblitze haben Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik (Garching bei München) Schnappschüsse der bislang kürzesten Bewegung von Elektronen in Festkörpern gemacht. Die Bewegung hielt 750 Attosekunden lang an, bevor sie abklang. Damit stellten die Wissenschaftler einen neuen Rekord auf, ultrakurze Prozesse innerhalb von Festkörpern aufzuzeichnen.

Wenn Röntgenstrahlen auf Festkörpermaterialien oder große Moleküle treffen, wird ein Elektron von seinem angestammten Platz in der Nähe des Atomkerns...

Im Focus: Ultrafast snapshots of relaxing electrons in solids

Using ultrafast flashes of laser and x-ray radiation, scientists at the Max Planck Institute of Quantum Optics (Garching, Germany) took snapshots of the briefest electron motion inside a solid material to date. The electron motion lasted only 750 billionths of the billionth of a second before it fainted, setting a new record of human capability to capture ultrafast processes inside solids!

When x-rays shine onto solid materials or large molecules, an electron is pushed away from its original place near the nucleus of the atom, leaving a hole...

Im Focus: Quantensensoren entschlüsseln magnetische Ordnung in neuartigem Halbleitermaterial

Physiker konnte erstmals eine spiralförmige magnetische Ordnung in einem multiferroischen Material abbilden. Diese gelten als vielversprechende Kandidaten für zukünftige Datenspeicher. Der Nachweis gelang den Forschern mit selbst entwickelten Quantensensoren, die elektromagnetische Felder im Nanometerbereich analysieren können und an der Universität Basel entwickelt wurden. Die Ergebnisse von Wissenschaftlern des Departements Physik und des Swiss Nanoscience Institute der Universität Basel sowie der Universität Montpellier und Forschern der Universität Paris-Saclay wurden in der Zeitschrift «Nature» veröffentlicht.

Multiferroika sind Materialien, die gleichzeitig auf elektrische wie auch auf magnetische Felder reagieren. Die beiden Eigenschaften kommen für gewöhnlich...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

»Laser in Composites Symposium« in Aachen – von der Wissenschaft in die Anwendung

19.09.2017 | Veranstaltungen

Biowissenschaftler tauschen neue Erkenntnisse über molekulare Gen-Schalter aus

19.09.2017 | Veranstaltungen

Zwei Grad wärmer – und dann?

19.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

»Laser in Composites Symposium« in Aachen – von der Wissenschaft in die Anwendung

19.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Zentraler Schalter der Immunabwehr gefunden

19.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

Neue Materialchemie für Hochleistungsbatterien

19.09.2017 | Biowissenschaften Chemie