Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Digital sparks

07.08.2001


Eine Kartographie innovativer Hochschulprojekte in den Bereichen Medienkunst und Mediengestaltung sowie Medieninformatik.

Das Fraunhofer-Institut für Medienkommunikation IMK führt mit »digital sparks« ein Publikations- und Förderprojekt für studentische Projekte an deutschen Hochschulen im Bereich der Neuen Medien durch. Im Rahmen der cast01 Konferenz auf Schloss Birlinghoven, Sankt Augustin bei Bonn werden am 22. September 2001 die eingereichten Projekte auf der neuen Internet-Plattform für mediale Inszenierung, künstlerische Produktion und intermediale Forschung »netzspannung.org« präsentiert und die drei interessantesten Projekte prämiert.

Etwa 100 Hochschullehrer aus den Bereichen Medienkunst, -gestaltung und -informatik wurden im Frühjahr 2001 aufgefordert, drei herausragende studentische Projekte ihres Fachbereichs aus den Jahren 1999-2001 vorzuschlagen, um der Öffentlichkeit das Potenzial und die Bedeutung der Ausbildung von Wissenschaftlern und Künstlern im Medienbereich zu vermitteln.

54 Projekte wurden online eingereicht und von 15 Experten beurteilt. Eine unabhängige Jury wählt Anfang September jene drei Studenten aus, die nach der Konferenz zu einem Workshop eingeladen werden, um neue Konzepte für Projekte zu entwickeln. Das interessanteste dieser drei Konzepte wird anschließend mit Unterstützung des Fraunhofer IMK realisiert.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt »digital sparks«, um damit einen weiteren Beitrag zur Diskussion über Curricula für die Hochschulausbildung im Medienbereich zu leisten. Darüber hinaus sollen durch die Auszeichnung interessanter anwendungsorientierter Projekte Studierende bereits während oder kurz nach der Ausbildung gefördert werden.

Welche Inhalte und Kompetenzen an den Hochschulen vermittelt und erworben werden, ist sowohl für den künftigen Erfolg medienkultureller Produktionen als auch für Fortschritte in Technik, Wirtschaft, Kultur und Kunst sowie für die Lebensqualität der Bürger entscheidend. Für Innovationen bei der Anwendung Neuer Medien gewinnt das Zusammenspiel von künstlerisch-gestalterischen, sozialen und technologischen Kompetenzen an Bedeutung. Eine Voraussetzung dafür ist ein fächerübergreifender Erfahrungsaustausch auch unter Studierenden und Lehrenden. »digital sparks« will dazu einen Beitrag leisten.
Monika Fleischmann, Leiterin des MARS Exploratory Media Lab


Weitere Informationen zum Projekt und für die Presse:
Frau Ulrike Boecking
Telefon: 02241/14-2633, Fax: 02241/14-2133, ulrike.boecking@imk.fhg.de
http://netzspannung.org/

Fraunhofer-Institut Medienkommunikation IMK
Schloss Birlinghoven, 53754 Sankt Augustin

Dr. Johannes Ehrlenspiel | idw
Weitere Informationen:
http://netzspannung.org/digital-sparks
http://netzspannung.org/cast01
http://www.imk.fhg.de/mars

Weitere Berichte zu: IMK Medienbereich Medienkommunikation

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Wissenschaftler entschlüsseln das „perfekte Selfie“
26.06.2017 | Otto-Friedrich-Universität Bamberg

nachricht Wenn die Bilder lügen - KI-System entlarvt Fake News im Internet
20.04.2017 | Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Future Security Conference 2017 in Nürnberg - Call for Papers bis 31. Juli

26.06.2017 | Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

„Digital Mobility“– 48 Mio. Euro für die Entwicklung des digitalen Fahrzeuges

26.06.2017 | Förderungen Preise

Fahrerlose Transportfahrzeuge reagieren bald automatisch auf Störungen

26.06.2017 | Verkehr Logistik

Forscher sorgen mit ungewöhnlicher Studie über Edelgase international für Aufmerksamkeit

26.06.2017 | Physik Astronomie