Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Breitband-Multimediadienste

22.02.2005


Die Expansion der mobilen Kommunikation führte zu einem gesteigerten Bedarf an zuverlässigen mobilen Zugangsnetzwerken mit einem ausreichenden Versorgungsgebiet. Erreicht wurde dies durch optisch strahlgeformte Antennen, die die Qualität von Multimediadiensten optimieren.



Breitband-Multimediadienste, die von festen und mobilen Zugangsnetzwerken mit 40 GHz unterstützt werden, werden oftmals aufgrund künstlicher und natürlicher Hindernisse wie Signalstörungen oder schlechten Wetterbedingungen in ihrer Leistungsfähigkeit gehemmt. Ziel des Projektes OBANET (Optically Beamformed Antennas for adaptive broadband fixed and mobile wireless access NETworks) war es, die Leistung von Zugangsnetzwerken zu steigern und die spezifische Verwaltung des Versorgungsgebietes zu untersuchen.



Man entwickelte ein neues Modulationsverfahren, das ferngesteuert Informationssignale in ihrem ursprünglichen Basisband in eine Basisstation (BS) einspeist. Auf diese Art und Weise kann dieselbe Information über ein verkabeltes und über ein kabelloses Zugangsnetzwerk übertragen werden. Die hohe Dispersionstoleranz ermöglicht lange Faserspannen, und die Frequenzverdoppelungskapazitäten vereinfachen die Hardware-Anforderungen. Verschiedene Bandfrequenzen können bei Bedarf gleichzeitig (kabellos und verkabelt) betrieben werden, beispielsweise während Service-Arbeiten oder wenn ein Backup benötigt wird.

Zusätzlich dazu wurde ein Algorithmus entwickelt, um die Richtung der ankommenden Signale von Benutzerstationen und die Position des mobilen Nutzers abschätzen zu können. Herkömmliche Tracking-Algorithmen nutzen digitale Signalverarbeitungsmethoden. Diese eignen sich wegen der hohen Betriebsfrequenz jedoch nicht für BWA-Netzwerke (Broadband Wireless Access). Dieser Algorithmus basiert auf der Leistungsmessung von Pilottönen ähnlich dem Monopulsverfahren, das in Radarsystemen Anwendung findet.

Darüber hinaus wurde ein System zur Leistungsbeurteilung kabelloser Netzwerke entwickelt. Dieses misst den minimalen Störabstand in einem kabellosen Netzwerk mit Time Division Duplex (TDD)/Time Division Multiple Access (TDMA) und Beam-Switching-Antennen. Es kann zur Leistungs- und Kostenoptimierung von Systemen verwendet werden.

Javier Marti | ctm
Weitere Informationen:
http://www.dcom.upv.es

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Warum wechseln Menschen ihre Sprache?
14.03.2017 | Universität Wien

nachricht Auf Videokacheln basierendes DASH Streaming für Virtuelle Realität mit HEVC vom Fraunhofer HHI
03.01.2017 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik Heinrich-Hertz-Institut

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Besser lernen dank Zink?

23.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Innenraum-Ortung für dynamische Umgebungen

23.03.2017 | Architektur Bauwesen