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Eine All-IP-Netzwerk-Infrastruktur

26.10.2004


Internet und Internet Protocol (IP) haben die Art und Weise der Kommunikation und Geschäftsführung in unserer Gesellschaft verändert. Gleichzeitig schaffen die anhaltenden Fortschritte bei kabellosen Systemen neue Möglichkeiten im Kommunikationszeitalter. Ihre Konvergenz eröffnet neue Wege für innovative IP-basierende Dienste und Anwendungen, aber sie hat auch steigende Anforderungen mit Hinblick auf Bandbreite und allgegenwärtiger Vernetzung zur Folge.



Die mobilen Systeme der nächsten Generation werden hauptsächlich auf dem IP-Protokoll basieren und innovative Endnutzer-Dienste anbieten wie beispielsweise Sprachtelefondienste, Multimedia-Konferenzführung oder mobilen Web-Zugang. Eine solche Entwicklung macht die Schaffung einer All-IP-Netzwerk-Infrastruktur erforderlich, die durch heterogene Technologien überall und jederzeit möglich wäre.



Deshalb wurde im Rahmen des EVOLUTE-Projekts (seamlEss multimedia serVices Over alL IP-based infrastrUcTurEs) eine All-IP-Netzwerk-Infrastruktur realisiert, die die Bereitstellung von Echtzeit- und Nichtechtzeit-Multimediadiensten in heterogenen Umgebungen gewährleistet. Im Wesentlichen bietet diese Infrastruktur nahtlose Multimediadienste für Roaming-Nutzer. In Zusammenhang mit diesem Projekt wurden die Technologien für den Universal Mobile Telephone Service (UMTS) und für Wireless Local-Area Networks (WLAN) in Betracht gezogen. Zusätzlich wurden die wichtigsten Merkmale und Funktionen der bestehenden und neu entstehenden Protokolle untersucht und angewendet, um ein effizientes mehrschichtiges Mobilitätsverwaltungsschema zu konstruieren und zu entwickeln.

Der SIP Express Router wurde auf der Grundlage des Session Initiation Protocol (SIP) entworfen und realisiert. Beim SIP handelt es sich um ein Protokoll, das oft für Voice-over-IP Gespräche oder für andere Anwendungen wie Spiele oder Chat, genutzt wird. Der modular aufgebaute SIP Express Router bietet funktionale Komponenten, die vom Empfang und der Weiterleitung von Nachrichten bis hin zur Programmierung von Schnittstellen für verschiedene Kommunikationsarten wie Audio, Video oder Spiele reichen. Darüber hinaus ist ein mehrschichtiges und hierarchisches Mobilitätsverwaltungsschema geplant, das Ergebnis der Synergie und der Auszüge der bestehenden Protokolle wie Mobile IP und SIP ist.

Die daraus entstehende IP-basierende Architektur wurde sowohl im Labor als auch in einer wirklichkeitsnahen Umgebung getestet. Anspruchsvolle Szenarien wurden eingesetzt, um die Effizienz bei der Bereitstellung nahtloser Multimediadienste für sich in heterogenen Netzen bewegende Nutzer zu belegen.

Flavio Giovanelli | ctm
Weitere Informationen:
http://www.cefriel.it

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