Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutschland: Digitales TV kommt nicht voran

13.07.2004


Bis 2010 sind 45 Prozent der Haushalte digitalisiert



Bis 2010 werden maximal 45 Prozent der deutschen Haushalte Fernsehen digital empfangen. Zu diesem Ergebnis kommt die vom Medienunternehmen Goldmedia durchgeführte Studie "Media Transmission Infrastructures 2009. Marktpotenziale von Kabel, Satellit, Terrestrik und der Wettbewerb mit Broadbandinfrastrukturen". Die Studie verdeutlicht, dass das TV-Kabel den Digitalisierungsprozess verzögert, während die Empfangswege Satellit und Terrestrik bis zum Jahre 2010 deutliche Fortschritte bei der Digitalisierung erzielen werden. Goldmedia prognostiziert, dass bis 2010 ca.17 Mio. TV-Haushalte ihre Fernsehprogramme digital empfangen. Davon werden lediglich vier Mio. Kabelhaushalte sein.



Wer seine Fernsehprogramme über Satellit empfängt, wird sie bis 2009 überwiegend auf digitalem Weg erhalten. Beim Satellitenempfang erwartet man einen Anstieg um sechs Prozent von rund 38 Prozent im Jahre 2003 auf ca. 44 Prozent in 2009. Die Einführung von DVB-T (Digital Video Broadcasting Terrestrial) wird nach Goldmedia-Einschätzung bis zum Jahr 2010 abgeschlossen sein. Analoges Fernsehen über Antenne wird es dann nur noch rudimentär geben. Die terrestrische Empfangsebene verliert durch den Digitalumstieg einen Großteil der Nutzer.

Der Erfolg des Digitalisierungsprozesses hängt vom Endverbraucher ab, denn "solange keine Digitalempfänger in den Endgeräten implementiert sind, werden die Verbraucher deutliche funktionale Nachteile gegenüber dem klassischen Analogempfang spüren. Ob Videorecorder oder ein zweiter Fernseher - für jedes Endgerät fallen Extrakosten für den Digitalempfang an", betont der Autor der Studie, Michael Schmid.

Natalia Ganczarska | pressetext.deutschland
Weitere Informationen:
http://www.goldmedia.de

Weitere Berichte zu: Digital Digitalisierungsprozess Fernsehprogramm Satellit Terrestrik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Zwischen Filterblasen, ungleicher Sichtbarkeit und Transnationalität
06.12.2017 | Schweizerischer Nationalfonds SNF

nachricht Soundbar reduziert Höranstrengung
25.10.2017 | Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Nanostrukturen steuern Wärmetransport: Bayreuther Forscher entdecken Verfahren zur Wärmeregulierung

Der Forschergruppe von Prof. Dr. Markus Retsch an der Universität Bayreuth ist es erstmals gelungen, die von der Temperatur abhängige Wärmeleitfähigkeit mit Hilfe von polymeren Materialien präzise zu steuern. In der Zeitschrift Science Advances werden diese fortschrittlichen, zunächst für Laboruntersuchungen hergestellten Funktionsmaterialien beschrieben. Die hiermit gewonnenen Erkenntnisse sind von großer Relevanz für die Entwicklung neuer Konzepte zur Wärmedämmung.

Von Schmetterlingsflügeln zu neuen Funktionsmaterialien

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mit allen Sinnen! - Sensoren im Automobil

14.12.2017 | Veranstaltungen

Materialinnovationen 2018 – Werkstoff- und Materialforschungskonferenz des BMBF

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovativer Wasserbau im 21. Jahrhundert

13.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Was für IT-Manager jetzt wichtig ist

14.12.2017 | Unternehmensmeldung

30 Baufritz-Läufer beim 25. Erkheimer Nikolaus-Straßenlauf

14.12.2017 | Unternehmensmeldung

Mit allen Sinnen! - Sensoren im Automobil

14.12.2017 | Veranstaltungsnachrichten