Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

E-Learning gehört die Zukunft - aber netzbasiert!

26.02.2004


E-Learning-Angebote in der beruflichen Bildung werden künftig immer stärker online gehen und auf das Internet und Intranet zurückgreifen, wenn es um Qualifizierungsprozesse geht. Dabei steht weniger das autonome Selbstlernen im Mittelpunkt; in den Vordergrund rückt vielmehr die Virtualisierung des Unterrichts. Dem pädagogischen Fachpersonal kommt hier eine zentrale Aufgabe zu, denn: Lernen im Netz, das inhaltlich anspruchsvoll ist und sich über einen längeren Zeitraum erstreckt, erfordert personale Unterstützung, wenn es nachhaltig und erfolgreich verlaufen soll. Zurückgehen wird dagegen der Einsatz von E-Learning-Angeboten mit Speichermedien (Disketten, CD-ROMs), wie sie beim Computer Based Training (CBT) und beim Web Based Training (WBT) eingesetzt werden. Die Abkehr von herkömmlichen E-Learning-Formen wird allerdings mit erheblichen Konsequenzen für die Unternehmen verbunden sein, denn sie stellt deren Lernkultur und Lernorganisation vor eine grundlegend neue Situation. Für die Einführung und Implementierung neuer, netzbasierter Lernformen bedarf es daher eines Bildungsmanagements, das die Dimensionen der Veränderungen erkennt, analysiert und professionell gestaltet.


Dies sind Ergebnisse einer Untersuchung zum Thema "Netzbasiertes Lernen in der beruflichen Praxis: Zur Bedeutung des Bildungspersonals", die das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) zusammen mit der Dr. Behrendt IMK Consulting im Sommer 2003 bei 39 Unternehmen und Bildungsträgern durchführte, die E-Learning einsetzen. Ziel der Untersuchung war, wesentliche Formen des betreuten netzgestützten Lernens in der beruflichen Bildung zu beschreiben und dabei zugleich einen Einblick in die unterschiedlichen Funktionen und Rollen des Bildungspersonals zu erhalten.

Die jetzt vom BIBB in der Reihe "Wissenschaftliche Diskussionspapiere" veröffentlichte Studie "Netzbasiertes Lernen in der beruflichen Praxis: Zur Bedeutung des Bildungspersonals. Ergebnisse einer qualitativen empirischen Erhebung" stellt die Ergebnisse der Erhebung vor. Dabei werden u.a.


  • die gegenwärtig vorfindbaren Formen netzgestützter Qualifizierungsmaßnahmen kategorisiert,
  • die Rolle des Bildungspersonals bei diesen Lernformen erörtert,
  • die Qualifizierungserfordernisse des Bildungspersonals für neue Lernwelten diskutiert und
  • die Rahmenbedingungen und Zukunftsperspektiven netzbasierter und personal betreuter Lernformen aufgezeigt.

Die Studie von Erich Behrendt, Philipp Ulmer und Wolfgang Müller-Tamke: "Netzbasiertes Lernen in der beruflichen Praxis: Zur Bedeutung des Bildungspersonals. Ergebnisse einer qualitativen empirischen Erhebung" ist als pdf-Datei im Internet abrufbar

Weitere Auskünfte zum BIBB-Forschungsprojekt "Anforderungen an Teletutorinnen und Teletutoren in der beruflichen Bildung" erteilt im BIBB: Philipp Ulmer, Tel.: 0228/107-1413, E-Mail: ulmer@bibb.de

Dr. Ilona Zeuch-Wiese | idw
Weitere Informationen:
http://www.bibb.de/de/5720.htm

Weitere Berichte zu: Based Bildungspersonal E-Learning Lernform

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Warum wechseln Menschen ihre Sprache?
14.03.2017 | Universität Wien

nachricht Auf Videokacheln basierendes DASH Streaming für Virtuelle Realität mit HEVC vom Fraunhofer HHI
03.01.2017 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik Heinrich-Hertz-Institut

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

Zweites Symposium 4SMARTS zeigt Potenziale aktiver, intelligenter und adaptiver Systeme

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fließender Übergang zwischen Design und Simulation

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Industrial Data Space macht neue Geschäftsmodelle möglich

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Neue Sicherheitstechnik ermöglicht Teamarbeit

27.03.2017 | HANNOVER MESSE