Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Online-Werbung seit Anfangszeit kaum verändert

07.08.2002


eue Banner-Formate setzen sich in Europa nicht durch



Neue Bannerformate wie Skyscrapers und Rectangles haben sich auf dem europäischen Online-Werbemarkt bisher kaum durchgesetzt. Knapp 60 Prozent der Banner werden nach wie vor im klassischen Fullsize-Format von 468x60 Pixel gebucht. Das ist das Ergebnis einer europaweiten Studie des Online-Vermarkters Adtech, die im Juli 2002 50.000 Online-Werbungen untersucht hat. Demnach kommen die im Februar vergangenen Jahres vom International Advertising Bureau (IAB) festgelegten neuen Standardgrößen nur auf einen geringen Marktanteil.



Die klassischen Bannergrößen aus der Anfangszeit der Online-Werbung dominieren immer noch die Websites in Europa. 58,6 Prozent der Banner werden im Fullsize-Format gebucht. Weitere 8,7 Prozent gehen an das Halfsize-Format und etwa 7,8 Prozent werden in den ebenfalls traditionellen Formaten 120x60 und 120x90 gebucht. Drei Viertel aller Online-Werber in Europa setzen also auf Formate, die auf die Anfangszeiten des Webs zurückgehen. Weitere 7,1 Prozent buchen PopUps, PopUnders, MouseMove oder DHTML-Formate, die meist auf 1x1 Pixel-Banner gebucht werden. Adtech schließt daraus, dass sich "Bannerspezialisten" in den vergangenen Jahren weniger als angenommen auf die Konzeption neuer Größen konzentriert haben. Offensichtlich sei eher an der kreativen Umsetzung bestehender Größen gearbeitet worden.

Neue Bannerformate wie Scyscraper oder Rectangles werden in Europa kaum verwendet. Diese Entwicklung kann Gregor Herndl vom österreichischen Online-Vermarkter AdLink zumindest für sein Unternehmen nicht bestätigen. AdLink mache bereits 50 Prozent des Geschäfts in Österreich mit den neuen Formaten. In den USA schätzt er deren Anteil allgemein auf über 50 Prozent. Auch Adtech sieht in den USA einen größeren Einfluss von Skyscrapers und Rectangles. Skyscrapers (Wolkenkratzer) sind lange vertikale Banner im Format 160x600 oder 120x600. Sie machen laut Adtech-Studie nur 1,52 Prozent der europäischen Online-Werbungen aus. Die fünf Rectangle-Formate (Rechtecke) befinden sich demnach nicht unter den zehn beliebtesten Bannergrößen Europas.

Erwin Schotzger | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.adtech.de
http://www.iab.net
http://www.adlink.at

Weitere Berichte zu: Anfangszeit Banner ForMaT Online-Werbung Rectangle Skyscraper

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Virtuell und 360°: die Zukunft bewegter Bilder
04.10.2016 | Fachhochschule St. Pölten

nachricht Content-Marketing: In der Praxis angekommen - Studie zu Content-Marketing-Strategien
15.07.2016 | PFH Private Hochschule Göttingen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie