Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kunden mit künstlicher Intelligenz durch das Internet gelotst

03.06.2002

Wer die Internetseiten der Telekom-Tochter T-Systems besucht, kann sich seit April 2002 durch einen virtuellen Agenten weiterhelfen lassen. Das zweitgrößte Systemhaus Europas erkundigt sich beim Besucher in einem Dialogfenster nach dem Wunschthema oder nach der Frage. Die Fragen können auf englisch oder deutsch gestellt werden, beantwortet werden sie dann von einer intelligenten Software in einem Textausgabefenster. Die Software für die natürlichsprachlichen Echtzeit-Technologien kommt von der novomind AG, einer der führenden Anbieter intelligenter Softwarelösungen.

Der virtuelle Agent erleichtert auf der sehr komplexen Website von T-Systems die Beantwortung von Fragen und verhindert somit, dass Kunden die Seite verlassen, weil sie nicht fündig werden. Denn häufig sind die Informationen erst auf den Unterseiten zu finden. Mit dieser modernen Form der Kundenansprache kann T-Systems seinen Service deutlich verbessern und sich damit gegenüber Wettbewerbern profilieren. Darüber hinaus entlasten die virtuellen Agenten die Call Center, da die Anzahl der häufig gestellten Fragen (FAQs) sinkt. Das reduziert letztlich die Kosten für das Unternehmen und steigert die Umsätze. T-Systems (42.000 Mitarbeiter, mehr als 13 Milliarden Euro Umsatz) bündelt weltweit Know-how aus der Informationstechnologie und der Telekommunikation und schafft damit die Basis für E-Business und Konvergenzlösungen wie Software auf Mietbasis (Application Service Providing), Anwendungen für die Pflege von Kundenbeziehungen oder elektronische Marktplätze.

... mehr zu:
»E-Business »Intelligenz »T-Systems

novomind-Vorstand Marco Busacker geht davon aus, dass virtuelle Agenten nach den USA künftig auch in Deutschland verstärkt zum Einsatz kommen, und das querbeet durch alle Branchen. Erstens setzen immer mehr Unternehmen auf einen automatisierten Kundenservice um Kosten zu senken. Zweitens sind beim e-commerce die Abbruchraten mit 70 Prozent extrem hoch. Kunden packen zwar Waren in den Warenkorb, steigen dann aber aus, weil sie zum Beispiel beim Bezahlen Probleme haben. Virtuelle Agenten können hier helfen. Drittens ist der Einsatz von Agenten ein ideales Mittel, um Marktforschung zu betreiben. Aufgrund der Fragen oder der Auswahl der Produkte können Kundenprofile erstellt werden.

Technisch basiert die Lösung auf der Software novomind IQ(TM) für die Entwicklung virtueller Agenten. Zu den Informationen der Webseite hat novomind eine natürlichsprachliche Schnittstelle entwickelt. Dank des KI-Verfahrens kann die Software Umgangssprache verstehen und den Kunden somit problemlos beim Navigieren und Kommunizieren assistieren. Versteht der virtuelle Mitarbeiter dieKundenanfrage nicht, kann optional mit der Software novomind TrueTALK(TM) eine direkte Verbindung zu einem Live-Operator im Callcenter hergestellt werden.

novomind hat dieses Projekt gemeinsam mit seinem neuen Partner I-D Media AG umgesetzt. Das Berliner Unternehmen ist eine der renommiertesten Multimedia-Agenturen, die Lösungen für E-Business und E-Marketing anbieten sowie Technologie und Applikationen für die Neuen Medien entwickeln. Zu ihren Kunden zählen die Deutsche Telekom, Swatch-Group, Yello Strom, Ergo Versicherungsgruppe, Otto Versand, Loewe, Credit Suisse, 20th Century Fox, Warner Bros. sowie Interfunk EG (Red Zac).

Die novomind AG mit Sitz in Hamburg ist einer der führenden Anbieter intelligenter Software. Das Unternehmen wurde im Dezember 1999 von Peter Samuelsen, Marco Busacker und Peter Wiedekamm gegründet und beschäftigt heute mehr als 40 Mitarbeiter. Das Softwarehaus, das nicht an der Börse notiert ist, hat im vergangenen Jahr trotz des schwierigen Marktumfeldes seinen Umsatz gegenüber 2000 auf 3,2 Millionen Euro verdoppelt und schreibt schwarze Zahlen. Zum Kundenkreis zählen namhafte Unternehmen wie Bertelsmann, BKK Zollern-Alb, Gruner+Jahr, bol.de, Otto sowie T-Systems.

Besuchen Sie uns gerne während der INTERNET WORLD 2002 in Berlin vom 4. bis 6. Juni in Halle 4.2, Stand A32. Für eine Terminvereinbarung steht Ihnen Stefanie Färber unter der Telefonnummer 040/80 80 71-131 gerne zur Verfügung.

Jörg Forthmann | ots
Weitere Informationen:
http://www.mummert.de

Weitere Berichte zu: E-Business Intelligenz T-Systems

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Soundbar reduziert Höranstrengung
25.10.2017 | Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT

nachricht Moderne Medientechnik im Atlasgebirge
17.08.2017 | Universität Siegen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Reibungswärme treibt hydrothermale Aktivität auf Enceladus an

Computersimulation zeigt, wie der Eismond Wasser in einem porösen Gesteinskern aufheizt

Wärme aus der Reibung von Gestein, ausgelöst durch starke Gezeitenkräfte, könnte der „Motor“ für die hydrothermale Aktivität auf dem Saturnmond Enceladus sein....

Im Focus: Frictional Heat Powers Hydrothermal Activity on Enceladus

Computer simulation shows how the icy moon heats water in a porous rock core

Heat from the friction of rocks caused by tidal forces could be the “engine” for the hydrothermal activity on Saturn's moon Enceladus. This presupposes that...

Im Focus: Kleine Strukturen – große Wirkung

Innovative Schutzschicht für geringen Verbrauch künftiger Rolls-Royce Flugtriebwerke entwickelt

Gemeinsam mit Rolls-Royce Deutschland hat das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS im Rahmen von zwei Vorhaben aus dem...

Im Focus: Nanoparticles help with malaria diagnosis – new rapid test in development

The WHO reports an estimated 429,000 malaria deaths each year. The disease mostly affects tropical and subtropical regions and in particular the African continent. The Fraunhofer Institute for Silicate Research ISC teamed up with the Fraunhofer Institute for Molecular Biology and Applied Ecology IME and the Institute of Tropical Medicine at the University of Tübingen for a new test method to detect malaria parasites in blood. The idea of the research project “NanoFRET” is to develop a highly sensitive and reliable rapid diagnostic test so that patient treatment can begin as early as possible.

Malaria is caused by parasites transmitted by mosquito bite. The most dangerous form of malaria is malaria tropica. Left untreated, it is fatal in most cases....

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Kinderanästhesie aktuell: Symposium für Ärzte und Pflegekräfte

23.11.2017 | Veranstaltungen

IfBB bei 12th European Bioplastics Conference mit dabei: neue Marktzahlen, neue Forschungsthemen

22.11.2017 | Veranstaltungen

Zahnimplantate: Forschungsergebnisse und ihre Konsequenzen – 31. Kongress der DGI

22.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Latest News

Underwater acoustic localization of marine mammals and vehicles

23.11.2017 | Information Technology

Enhancing the quantum sensing capabilities of diamond

23.11.2017 | Physics and Astronomy

Meadows beat out shrubs when it comes to storing carbon

23.11.2017 | Life Sciences