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Sachsens Staatsregierung sichert Fördermittel für Innovationszentrum Lausitz

07.06.2002


Im Innovationszentrum Lausitz - zugleich Innovationswerkstatt - soll die praxisnahe Forschung der Hochschule unmittelbar mit der Forschungs- und Entwicklungstätigkeit und der Produktion innovativer Unternehmen verbunden werden. Um dies zu erreichen, wird ein neu zu errichtendes Forschungs- und Laborgebäude der Hochschule Zittau-Görlitz unmittelbar mit einem neuen Technologie- und Gründerzentrum verbunden. Dadurch entstehen optimale Voraussetzungen für eine enge Zusammenarbeit von Hochschulinstituten und Unternehmen.



Sachsens Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Dr. Matthias Rößler, hat aus Anlass der 10-Jahres-Feier der Hochschule Zittau/Görlitz (FH) die hervorragende Ausbildung und Forschungstätigkeit an diesem Wissenschaftsstandort gewürdigt. Er verkündete zugleich die gemeinsam mit dem Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit gesicherte Finanzierung für das Innovationszentrum Lausitz. Sein Ressort wird den Hochschulteil des Innovationszentrums im Umfang von rund 2 Mio. Euro fördern. Dreiviertel dieser Bauinvestition sind Europamittel, der andere Teil kommt vom Freistaat Sachsen.



Im Ergebnis der Inno-Lausitz-Initiative hatte die Hochschule Zittau/Görlitz im September 2001 vorgeschlagen, ein "Innovationszentrum Lausitz" für Forschung, Entwicklung und Technologietransfer auf dem Hochschul-Campus einzurichten. Im Innovationszentrum - zugleich Innovationswerkstatt - soll die praxisnahe Forschung der Hochschule unmittelbar mit der Forschungs- und Entwicklungstätigkeit und der Produktion innovativer Unternehmen verbunden werden. Um dies zu erreichen, wird ein neu zu errichtendes Forschungs- und Laborgebäude der Hochschule unmittelbar mit einem neuen Technologie- und Gründerzentrum verbunden. Dadurch entstehen optimale Voraussetzungen für eine enge Zusammenarbeit von Hochschulinstituten und Unternehmen.

"Unser Engagement in der Lausitz geht von der Grundüberlegung aus, dass nachhaltige Effekte für die Zukunftssicherung vor allem von Clustern ausgehen, die aus innovativen Unternehmen und Dienstleistern sowie Bildungs- und Forschungseinrichtungen bestehen. Staatliche Förderung muss sich deshalb auf die Unterstützung solcher Netzwerke konzentrieren", so Wissenschaftsminister Dr. Matthias Rößler.

Es liegt auf der Hand, dass der örtlichen Hochschule dabei eine zentrale Rolle zukommt. Sie kann vor allem ihr Forschungspotential, das Fachkräftepotential ihrer Studenten und Absolventen, den Transfer ihrer wissenschaftlich-technologischen Ergebnisse in regionale Unternehmen und ihr Existenzgründerpotential in die regionale Entwicklung einbringen.

Das Konzept des Innovationszentrums Lausitz ist im Auftrag des sächsischen Wirtschaftsministeriums begutachtet worden. Das Ergebnis liegt seit April 2002 vor und bestätigt sowohl die erwarteten Effekte für die regionale Wirtschaftsentwicklung als auch die betriebswirtschaftliche Machbarkeit. Die ebenfalls bestehenden Technologiezentren in Zittau und Ebersbach wurden durch die Bildung eines Innovationsverbundes Lausitz in das Konzept einbezogen. Seit Mai gibt es ein einhelliges Bekenntnis aller Beteiligten zum Innovationszentrum bzw. Innovationsverbund Lausitz. Damit kann das Forschungsgebäude der Hochschule analog zum Vorgehen bei den Bioinnovationszentren in Dresden und Leipzig nun als Teil einer größeren Einheit errichtet werden. Der Technologie- und Gründerteil des Innovationszentrums soll vom sächsischen Wirtschaftsministerium aus GA-Mitteln finanziert werden.

Steffen Große | idw

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