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Nano-Glaswand reguliert Innentemperatur

11.07.2012
Technologie arbeitet ohne Strom und kommt 2013 auf den Markt

Das Unternehmen RavenBrick hat eine Glaswand entwickelt, die dank Nanotechnologie die Temperatur von Innenräumen regulieren kann. Dies beherrscht sie, ohne dabei bewegliche Teile zu nutzen oder Elektrizität zu benötigen. Die "RavenSkin Smart Wall" soll die Energiekosten eines Haushalts um bis zu 30 Prozent senken können.


Smart Wall: Fenster dunkeln automatisch gegen Hitze ab (Foto: RavenBrick)

Wärmeempfindliche Schicht

Erfunden wurde die Technologie von Wil McCarthy, einem Forscher der sich auch als Schreiber für verschiedene Magazine sowie als Science-Fiction-Autor einen Namen gemacht hat. Schon 2013 soll die schlaue Wand kommerziell verfügbar werden.

Eingearbeitet wird sie bereits beim Herstellungsprozess des Glases. Dieses wird mit einem wärmeempfindlichen Filter ausgestattet, der auf eine bestimmte Temperatur eingestellt ist. Die Fenster bestehen aus einer äußeren Glasscheibe, unter der die thermochromatische Schicht liegt. Dahinter folgt mit etwas Abstand eine weitere Scheibe.

Automatische Abdunklung

Wird die eingestellte Temperatur erreicht, so dunkelt sich das Glas ab und versetzt sich damit von einem durchlässigen in einen reflektiven Zustand. Dies funktioniert ähnlich wie bei Autos mit blickdichten Fenstern. Während die Oberfläche von der Außenseite schwarz und blickdicht ist, kann von Innen problemlos hinausgesehen werden. Hierbei stellt sich nur ein leichter Sonnenbrillen-Effekt ein. Bei Hitze lässt die Scheibe 50 Prozent der Helligkeit durch, bei Normaltemperaturen 80 Prozent.

RavenBrick gibt aktuell noch keinen Preis für die Smart Wall an. Die Firma verspricht allerdings einen schnellen Return-of-Investment bei der Anschaffung des automatischen Wärmeblockers.

Georg Pichler | pressetext.redaktion
Weitere Informationen:
http://www.ravenbrick.com

Weitere Berichte zu: Innentemperatur Nano-Glaswand Schicht Temperatur smart bridges

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