Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Multifunktionale Fernbedienung von Siemens macht Hörgeräte zur Audioplattform

12.10.2010
Auf dem 55. Internationalen Hörgeräteakustiker-Kongress 2010 EUHA in Hannover präsentierte Siemens erstmals seine neue, multifunktionale Fernbedienung "miniTek" für Hörgeräte.

Kaum größer als eine Streichholzschachtel, ist dieses Gerät sowohl eine Fernsteuerung für die Einstellungen der jeweiligen Hörgeräte als auch eine Verbindungsplattform zu Kommunikations- oder Unterhaltungselektronikgeräten. Es funktioniert mit nahezu allen aktuellen Hörsystemen von Siemens, selbst mit den kleinsten In-dem-Ohr (IdO)-Geräten, die komplett im Gehörgang verschwinden.


An moderne Hörsysteme werden heute vielfältige Ansprüche gestellt, denn sie müssen schon lange nicht mehr "nur" die gesprochenen Worte eines direkten Gegenübers verstärken. Die Kommunikation läuft zu Hause über Festnetztelefon, unterwegs per Handy oder über das Internet. Musik wird nicht nur über die Stereoanlage gehört, sondern auch unterwegs mit dem MP3-Player oder Mobiltelefon. Fernseher oder Computer sorgen für Unterhaltung, und Filme werden auf dem Laptop angeschaut.

Damit in Zukunft der Klang von all diesen Geräten direkt in die Hörgeräte übertragen wird, hat Siemens die multifunktionale Fernbedienung "miniTek" entwickelt. Über Funkstandards wie beispielsweise Bluetooth, oder Kabel verbindet diese Audioplattform die Hörgeräte mit nahezu jedem Gerät der modernen Kommunikations- und Unterhaltungselektronik. Adapter, die beispielsweise an den Fernseher angeschlossen werden, erlauben die Übertragung des Tons über "miniTek" an den Hörgeräteträger. Außerdem kann das System die Hörgeräte mit allen gängigen FM-Anlagen verbinden, wie sie zum Beispiel in Schulen installiert sind, sowie mit in Kinos oder Veranstaltungsräumen verlegten Induktionsschleifen.

Da "miniTek" gleichzeitig von mehreren Geräten Informationen verarbeiten kann, sind seine Nutzer für nahezu jede Hörsituation des Lebens gerüstet. So überträgt beispielsweise der Fernseher über einen angeschlossenen "Tek-Transmitter" den Klang direkt an "miniTek".

Dabei kann der Hörsysteme-Träger seine persönliche Wunschlautstärke individuell einstellen. Mit einem zweiten "Tek-Transmitter" können zusätzlich die Stereoanlage oder ein zweiter Fernseher mit "miniTek" verbunden werden. Gleichzeitig bleibt "miniTek" aber auch mit dem Haustelefon und dem Handy verbunden, die eingehende Anrufe direkt an die Hörgeräte melden. Nimmt der Träger das Gespräch per Knopfdruck auf der "miniTek"-Fernbedienung an, schaltet das Gerät automatisch von Fernseher oder Stereoanlage auf Telefon um. Außerdem kann der Hörsysteme-Träger durch die integrierten Richtmikrofone weiterhin einem Gesprächspartner folgen, auch während der Fernseher läuft.

Die "miniTek"-Fernbedienung funktioniert mit nahezu allen aktuellen Hörsystemen von Siemens. Sie wiegt nur 55 Gramm und ist nicht viel größer als eine Streichholzschachtel. Alle Bedienelemente sind so angebracht, dass sie ohne hinzusehen einfach erfühlt werden können und so eine intuitive Bedienung ermöglichen. Neben einer Taste für die Annahme von Telefongesprächen und einer Taste für die Verbindung mit externen Audio-Quellen können Lautstärkeeinstellungen und Programmwahl direkt über die Fernbedienung vorgenommen werden.

Der eingebaute Akku hält je nach Einsatz einen Tag lang und kann in nur drei Stunden komplett wieder aufgeladen werden.

"miniTek" wird ab Anfang 2011 erhältlich sein.

Der Siemens-Sektor Healthcare ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen und führend in der medizinischen Bildgebung, Labordiagnostik, Krankenhaus-Informationstechnologie und bei Hörgeräten. Siemens bietet seinen Kunden Produkte und Lösungen für die gesamte Patientenversorgung unter einem Dach - von der Prävention und Früherkennung über die Diagnose bis zur Therapie und Nachsorge. Durch eine Optimierung der klinischen Arbeitsabläufe, die sich an den wichtigsten Krankheitsbildern orientiert, sorgt Siemens zusätzlich dafür, dass das Gesundheitswesen schneller, besser und gleichzeitig kostengünstiger wird. Siemens Healthcare beschäftigt weltweit rund 48.000 Mitarbeiter und ist rund um den Globus präsent.

Im Geschäftsjahr 2009 (bis 30. September) erzielte der Sektor einen Umsatz von 11,9 Milliarden Euro und ein Ergebnis von rund 1,5 Milliarden Euro. Weitere Informationen unter: www.siemens.com/healthcare.

Die hier genannten Produkte sind in einigen Ländern noch nicht käuflich zu erwerben. Aufgrund von medizinprodukterechtlichen Vorgaben kann die zukünftige Verfügbarkeit in keinem Land zugesagt werden. Detaillierte Informationen hierzu erhalten sie von Ihrer Siemens Organisation vor Ort.

Erika Weigmann | Siemens Healthcare
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/healthcare

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Innovative Produkte:

nachricht Wissenschaftler entwickeln Rollstuhl, der Treppen steigen kann
30.11.2016 | Technische Universität München

nachricht AER – ein fotografierender Schaumstoffpfeil
04.11.2016 | University of Twente

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Innovative Produkte >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie