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Hightech-Schuh lädt iPhone beim Gehen

28.05.2013
400 Milliwatt Strom - Ferse größte Kraftressource im Fuß

PediPower ist ein Schuh, der das Smartphone beim Gehen auflädt. Die Energie wird durch jeden Schritt produziert, gespeichert und in weiterer Folge in den Akku geleitet.


Schuh: Bewegung lädt iPhone auf
(Foto: pixelio.de, M. Herbst)

Entwickelt wurde das Hightech-Schuhwerk als umweltfreundlicher Energie-Generator von vier Studenten der Rice University in Texas. Gemeinsam mit dem Motion-Analysis-Laboratorium im Shriners Hospital for Children http://bit.ly/Z0xgDy , haben die Entwickler die Gunst der Ferse als größte Kraftressource im gesamten Fuß enthüllt. Der Prototyp ist derzeit noch zu groß zum Tragen und wird gegenwärtig optimiert.

Endprodukt in Entwicklung

Der Schuh lädt das Handy mit 400 Milliwatt über ein Kabel auf, während ein Regulator den Stromfluss im iPhone am Laufen hält. Auch andere Smartphones oder elektronische Geräte sollen in Zukunft auf diese Weise funktionstüchtig gemacht werden. Das Endprodukt soll im Gegensatz zum Prototypen als Stromgenerator unkenntlich sein. Die Entwickler hoffen, dass dieses Konzept künftig auch für lebensrettende medizinische Geräte umgesetzt werden kann.

"Bei den Smartphones ist die Leistungsdauer des Akkus nach wie vor ein Schwachpunkt. Bei einem intensiven Gebrauch ist er oft nach einem Tag, teils sogar schon früher leer. Die Möglichkeit, diesen alternativ durch Bewegung aufzuladen, könnte dem Problem entgegenwirken", erläutert Rafaela Möhl, Pressesprecherin beim Online-Tarifberater teltarif http://teltarif.de , im Gespräch mit pressetext.

Langsamer Trend-Prozess

Laut der Expertin kann die Innovation, solange sie bei einem normalen Geh-Tempo adäquat funktioniert, eine breite Zielgruppe erreichen. Ob kinetische Energie verstärkt einen Trend darstellt, lässt sich jedoch noch nicht beantworten. "Apple hat beispielsweise die Hinweise auf eine iWatch, die unter anderem wohl ebenfalls über die Armbewegung geladen wird, bisher nicht offiziell bestätigt. Wenn sich diese Innovationen durchsetzen, dann wahrscheinlich eher langsam, schließt die Fachfrau ab.

Andreea Iosa | pressetext.redaktion
Weitere Informationen:
http://www.rice.edu

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