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Kamerachip entfernt automatisch Blendflecke aus Fotos

17.08.2007
System kann Lichtprobleme von billigen Linsen ausgleichen

Der Chiphersteller Micron Technologies hat eine neue Methode entwickelt, um unerwünschte "Lens Flares", so genannte Blendflecke, aus Fotografien herauszurechnen. Das berichtet das Wissenschaftsmagazin NewScienist. Micron hat die Technik bereits zum Patent angemeldet. Kernstück ist dabei ein in die Kamera integriertes System, das aus dem digitalen Bild das verunreinigende Licht herausrechnet sowie den Kontrast korrigiert.

Durch Blendflecke werden Fotos mit zu hellem Licht verwaschen. Das Problem entsteht zumeist durch Lichtstrahlen, die innerhalb eines Objektivs von den Oberflächen reflektiert werden, oder durch Staubteilchen, die das Licht streuen. Üblicherweise kann man Blendflecke deutlich reduzieren, indem saubere, qualitativ hochwertige Linsen benutzt werden. Der Ansatz von Micron sei allerdings günstiger und könne das entsprechende Bild direkt nach der Aufnahme korrigieren.

Die Idee dahinter ist, dass Blendflecke lediglich ein Übermaß an weißem Licht auf der Fotografie sind. Sowohl Bildkontrast als auch -qualität können durch die Reduktion des Lichts im gesamten Foto verbessert werden. Micron führt hierzu als ersten Schritt an, dass der Chip das Bild untersucht, ob denn Blendeffekte vorhanden sind. Diese Frage kann bejaht werden, wenn tiefe Schwarztöne nicht vorkommen. Schließlich wird die Farbe Weiß aus dem Bild solange entfernt, bis das gewünschte Schwarz auftaucht. Das Foto wird schließlich in korrigierter Version gespeichert.

Andreas List | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.micron.com

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