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Gefäßuntersuchungen in Weltrekordzeit

21.07.2004


Röntgensystem Axiom Artis U


Optimale 3D-Bildgebung in kurzer Aufnahmezeit


Gefäßerkrankungen wie Arterienverengungen oder Aneurysmen – Gefäßaussackungen, die insbesondere im Gehirn zu gefährlichen inneren Blutungen führen können – sind typische Zivilisationskrankheiten. Diagnostiziert und therapiert werden sie mit C-Bogen-Angiographiesystemen. Das schnellste dieser Systeme weltweit ist das Axiom Artis dTA von Siemens, in dem noch weitere Innovationen stecken.

So hängt der C-Bogen von der Decke, was dem Arzt den Zugang zum Patienten erleichtert. Dazu trägt auch der rechteckige Flachdetektor bei, bei dem eine neue, volldigitale Technik zum Einsatz kommt. In Längsrichtung eingesetzt ist der Patient für den Arzt gut zu erreichen; quer zum Körper ausgerichtet erfasst er dagegen auch größere anatomische Regionen. Der Detektor liefert mit vier Millionen Photodioden eine exzellente Bildqualität und ermöglicht eine vollständige digitale Bildkette – von Aufnahme bis Darstellung.

Der C-Bogen erlaubt mit 60 Grad pro Sekunde die bisher höchsten Rotationsgeschwindigkeiten. Dies ist die Grundlage für eine optimale 3D-Bildgebung in kurzer Aufnahmezeit, denn um dreidimensionale Bilder anzufertigen, muss der halbmondförmige C-Bogen um den Patienten rotieren. Dabei werden mehrere Aufnahmen aus unterschiedlichen Winkeln gemacht und anschließend in räumliche Ansichten umgerechnet.



Der Arzt kann dabei im Gegensatz zu anderen Systemen im Raum bleiben und sich die 3D-Ansichten auf den Systemmonitor betrachten. Da Interventionen sterile Bedingungen erfordern, spart dies erheblich Zeit. Wichtig für den Patienten und den Arzt ist eine geringe Strahlenbelastung. Das schon in anderen Systemen eingesetzte Programm Care (Combined Application to Reduce Exposure) sorgt dafür automatisch.

Eines der ersten Axiom Artis dTA steht in der radiologischen Abteilung des städtischen Klinikums Nürnberg-Nord. Dort schätzt man vor allen Dingen, dass die Anlage ein durchdachtes Bedienkonzept und eine hohe Zuverlässigkeit aufweist und dass der neue Detektor die detailgetreue Darstellung feinster Strukturen ermöglicht.

Dr. Norbert Aschenbrenner | Siemens Technikkommunikation
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/medical
http://www.siemens.de/innovationnews

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