Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Windkraftanlage mit vertikaler Achse

24.09.2003


Auf der Suche nach alternativen Energieformen scheint sich ein stetig wachsender Trend zur Selbstversorgung einzustellen. Kleine, dynamische Anlagen, die auf lokaler Ebene oder sogar im Haushalt betrieben werden, sind heute eine echte Alternative zu den wuchtigen Windkraftanlagen geworden, deren Gesamtnutzen für den Verbraucher nicht unumstritten ist.



Windkraftanlagen sind komplexe Maschinen, die sorgfältig darauf optimiert wurden, aus einer variablen und unkalkulierbaren Primärenergiequelle möglichst konstante elektrische Energie zu produzieren. Um ein möglichst gleichmäßiges Verhalten zu erzielen, sind Windkraftanlagen mit einer Vielzahl von Regelungssystemen ausgerüstet, deren Spektrum vom computerisierten Trägersystem bis zu Rotorblättern mit automatisierten Bremsanlagen reicht. Das allerdings macht sie auch sehr kostspielig, weshalb die meisten dieser Anlagen für Privat- oder Haushaltsanwendungen ungeeignet sind.

Alternative Energiequellen gleich welchen Typs unterliegen stets unvorhersehbaren Einflüssen. Für den Betrieb von Windkraftanlagen beispielsweise spielen die Geschwindigkeit und Richtung des Windes eine wichtige Rolle. Ist die Windgeschwindigkeit zu niedrig, läuft der Rotor erst gar nicht an. Ist sie zu hoch, muss der Rotor abgebremst werden, um strukturelle Schäden durch ein zu großes Drehmoment zu verhindern. Wegen dieser unvorhersehbaren Faktoren sind moderne Windparks zu regelrechten Industrieanlagen aus komplexen, computerisierten Maschinen geworden. Angesichts der damit verbundenen Kosten ist diese Technologie - anders als beispielsweise die Installation von Solardächern - für den Normalverbraucher untragbar.


Eine Entwicklung aus Italien ermöglicht jedoch jetzt den Bau einer Windkraftanlage mit vertikaler Achse, die den Vorteil bietet, sich ohne komplizierte computergestützte Systeme auf Änderungen der Windrichtung einzustellen. Dies bewerkstelligt die Anlage durch ihren eigenen kinematischen Mechanismus. Überdies liefert sie auch noch bei geringen Windgeschwindigkeiten Energie, und sie kann sowohl im Uhrzeigersinn als auch entgegen dem Uhrzeigersinn rotieren. Weitere Vorteile der Anlage liegen in ihrer Skalierbarkeit und Portabilität, d.h. sie kann leicht an individuelle Anforderungen sowie an den geografischen Standort des Betreibers angepasst werden und ist somit für Anwendungen geeignet, die vom Camping bis zu Ölbohrinseln reichen. Daher ist diese Entwicklung nicht nur eine Verbesserung der bisherigen Windkraft-Technologie, sondern macht den Besitz einer Windkraftanlage als Ergänzung zu einem bereits vorhandenen Solardach an bewölkten, aber windigen Tagen zu einer praxistauglichen Alternative.

Kontakt:

Veneto Innovazione SpA
Marco Gorini
Via della Libertà, 5-12
30175 Marghera VE, Italien
Tel: +39-041-5093023
Fax: +39-041-5093078
Email: marco.gorini@venetoinnovazione.it

Marco Gorini | ctm
Weitere Informationen:
http://www.venetinnova.it

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Innovative Produkte:

nachricht Elektrischer Antrieb zum Mitnehmen
01.02.2017 | Technische Universität München

nachricht Gesünder Laufen mit smarter Socke
31.01.2017 | Technische Universität Chemnitz

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Innovative Produkte >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie