Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Forschungsprojekt "IDproBlech" erfolgreich abgeschlossen

24.11.2008
Ziel des Forschungsprojekts "IDproBlech - Produktionsnahe integrierte Dienstleistungen in der Prozesskette Blechverarbeitung" war die Entwicklung und Bewertung innovativer Geschäftsmodelle wie bspw. der Austausch von Pressenkapazitäten in der blechverarbeitenden Industrie. Zur Umsetzung dieser Geschäftsmodelle wurden technische Befähiger (Enabler) wie das "Elektronische Werkzeugbuch" entwickelt.
Das Forschungsprojekt wurde im August 2008 erfolgreich abgeschlossen, der zugehörige F&E-Bericht kann unter http://www.idproblech.de angefordert werden.

Der F&E-Bericht dokumentiert die Ergebnisse des zweijährigen Verbundprojekts "Produktionsnahe integrierte Dienstleistungen in der Prozesskette Blechverarbeitung" (IDproBlech).

Innerhalb dieses Forschungsprojekts wurden in den drei Arbeitsgebieten Geschäftsmodelle, Wertsteigerungsbeitrag und technische Befähiger (Enabler) sowohl betriebswirtschaftliche als auch technologische Fragestellungen behandelt. Er adressiert gleichermaßen Interessenten aus der Praxis und der Wissenschaft.

Im Bericht wird zunächst das zu Grunde liegende Anwendungsbeispiel beschrieben. Anschließend wird eine Methode zur Geschäftsmodellgestaltung und -umsetzung in ihrer Gesamtheit vorgestellt und schrittweise erläutert. Darauf aufbauend erfolgt die Erläuterung eines Verfahrens zur erweiterten Wirtschaftlichkeitsbewertung von Geschäftsmodellen. In diesem Kontext wird ein Software-Demonstrator vorgestellt und beschrieben, mit dem das Verfahren angewendet werden kann. Ergänzend sind verschiedene technologische Lösungen dargestellt. Diese Befähiger, wie bspw. das Elektronische Werkzeugbuch, unterstützen die Anwendung neuartiger Geschäftsmodelle und ergänzen so die beschriebenen Methoden und Verfahren zu einer umfassenden Lösung. Der Bericht schließt mit zwei Erfahrungsberichten von Anwendern aus der Unternehmenspraxis. In Interviewform nehmen diese zu den Projektschwerpunkten und zur Nutzung der Ergebnisse in der industriellen Praxis Stellung.

Der Bericht kann unter: http://www.idproblech.de bezogen werden.

Das Forschungsprojekt "IDproBlech - Produktionsnahe integrierte Dienstleistungen in der Prozesskette Blechverarbeitung" wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) innerhalb des Rahmenkonzepts "Forschung für die Produktion von morgen" gefördert und vom Projektträger Forschungszentrum Karlsruhe Bereich Produktion und Fertigungstechnologien (PTKA-PFT) betreut.

Das Forschungskonsortium bestand aus sechs Partnern aus der Industrie: der MICROSENSYS GmbH, der PRESSCONTROL Elektrotechnik GmbH, der Progress-Werk Oberkirch AG, der Schwer + Kopka GmbH, der Siebenwurst Werkzeugbau GmbH und der binner IMS GmbH. Zusätzlich waren drei Forschungsinstitute an diesem Verbundprojekt beteiligt. Dies sind neben dem International Performance Research Institute gemeinnützige GmbH (IPRI) das Institut für Integrierte Produktion Hannover gemeinnützige GmbH (IPH) und das Institut für Transport- und Automatisierungstechnik (ITA) der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover.

Ansprechpartner:
International Performance Research Institute gGmbH
Dipl.-Kfm. techn. Christian Gille
Rotebühlstraße 121
70178 Stuttgart
Telefon: 0711-6203268-0
Telefax: 0711-6203268-889
E-Mail: cgille@ipri-institute.com

Dr. Mischa Seiter | idw
Weitere Informationen:
http://www.idproblech.de
http://www.ipri-institute.com/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Saarbrücker Forscher erstellen digitale Objekte aus unvollständigen 3-D-Daten
12.10.2017 | Universität des Saarlandes

nachricht Big Data: Flächendeckendes Messnetz für Feinstaub
09.10.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Smarte Sensoren für effiziente Prozesse

Materialfehler im Endprodukt können in vielen Industriebereichen zu frühzeitigem Versagen führen und den sicheren Gebrauch der Erzeugnisse massiv beeinträchtigen. Eine Schlüsselrolle im Rahmen der Qualitätssicherung kommt daher intelligenten, zerstörungsfreien Sensorsystemen zu, die es erlauben, Bauteile schnell und kostengünstig zu prüfen, ohne das Material selbst zu beschädigen oder die Oberfläche zu verändern. Experten des Fraunhofer IZFP in Saarbrücken präsentieren vom 7. bis 10. November 2017 auf der Blechexpo in Stuttgart zwei Exponate, die eine schnelle, zuverlässige und automatisierte Materialcharakterisierung und Fehlerbestimmung ermöglichen (Halle 5, Stand 5306).

Bei Verwendung zeitaufwändiger zerstörender Prüfverfahren zieht die Qualitätsprüfung durch die Beschädigung oder Zerstörung der Produkte enorme Kosten nach...

Im Focus: Smart sensors for efficient processes

Material defects in end products can quickly result in failures in many areas of industry, and have a massive impact on the safe use of their products. This is why, in the field of quality assurance, intelligent, nondestructive sensor systems play a key role. They allow testing components and parts in a rapid and cost-efficient manner without destroying the actual product or changing its surface. Experts from the Fraunhofer IZFP in Saarbrücken will be presenting two exhibits at the Blechexpo in Stuttgart from 7–10 November 2017 that allow fast, reliable, and automated characterization of materials and detection of defects (Hall 5, Booth 5306).

When quality testing uses time-consuming destructive test methods, it can result in enormous costs due to damaging or destroying the products. And given that...

Im Focus: Cold molecules on collision course

Using a new cooling technique MPQ scientists succeed at observing collisions in a dense beam of cold and slow dipolar molecules.

How do chemical reactions proceed at extremely low temperatures? The answer requires the investigation of molecular samples that are cold, dense, and slow at...

Im Focus: Kalte Moleküle auf Kollisionskurs

Mit einer neuen Kühlmethode gelingt Wissenschaftlern am MPQ die Beobachtung von Stößen in einem dichten Strahl aus kalten und langsamen dipolaren Molekülen.

Wie verlaufen chemische Reaktionen bei extrem tiefen Temperaturen? Um diese Frage zu beantworten, benötigt man molekulare Proben, die gleichzeitig kalt, dicht...

Im Focus: Astronomen entdecken ungewöhnliche spindelförmige Galaxien

Galaxien als majestätische, rotierende Sternscheiben? Nicht bei den spindelförmigen Galaxien, die von Athanasia Tsatsi (Max-Planck-Institut für Astronomie) und ihren Kollegen untersucht wurden. Mit Hilfe der CALIFA-Umfrage fanden die Astronomen heraus, dass diese schlanken Galaxien, die sich um ihre Längsachse drehen, weitaus häufiger sind als bisher angenommen. Mit den neuen Daten konnten die Astronomen außerdem ein Modell dafür entwickeln, wie die spindelförmigen Galaxien aus einer speziellen Art von Verschmelzung zweier Spiralgalaxien entstehen. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Astronomy & Astrophysics veröffentlicht.

Wenn die meisten Menschen an Galaxien denken, dürften sie an majestätische Spiralgalaxien wie die unserer Heimatgalaxie denken, der Milchstraße: Milliarden von...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresbiologe Mark E. Hay zu Gast bei den "Noblen Gesprächen" am Beutenberg Campus in Jena

16.10.2017 | Veranstaltungen

bionection 2017 erstmals in Thüringen: Biotech-Spitzenforschung trifft in Jena auf Weltmarktführer

13.10.2017 | Veranstaltungen

Tagung „Energieeffiziente Abluftreinigung“ zeigt, wie man durch Luftreinhaltemaßnahmen profitieren kann

13.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

ESO-Teleskope beobachten erstes Licht einer Gravitationswellen-Quelle

16.10.2017 | Physik Astronomie

Was läuft schief beim Noonan-Syndrom? – Grundlagen der neuronalen Fehlfunktion entdeckt

16.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Gewebe mit Hilfe von Stammzellen regenerieren

16.10.2017 | Förderungen Preise