Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Effizienzsteigerung und Prozessoptimierung im Krankenhaus

30.04.2009
Krankenhausinformationssystem i.s.h.med von Siemens erheblich erweitert

Für das Krankenhausinformationssystem (KIS) i.s.h.med bietet Siemens Healthcare ab sofort das Erweiterungspaket EHP4 an. Gemäß der neuen Entwicklungsstrategie „i.s.h.med goes Soarian“ wurden dabei erstmals Gestaltungsmerkmale des KIS Soarian in i.s.h.med integriert. Zum Beispiel weist der neue Dokumentationsarbeitsplatz „Station“ für i.s.h.med nun eine neue Oberfläche auf, deren Bedienkonzept an Soarian orientiert ist. Zu den weiteren Neuheiten im EHP4 zählen unter anderem eine integrierte grafische Kurve, der Dokumentationsarbeitsplatz „OP“, ein SOA (Service Orientierte Architektur)-fähiges Bettenbelegungsmanagement sowie Ergänzungen zum Modul Medikation für einen umfassenderen und effizienteren Verordnungsprozess.

Mit einer ganzen Reihe neuer, prozessorientierter Module und Funktionen im EHP4 (Enhancement Package 4) für das Krankenhausinformationssystem i.s.h.med unterstützt Siemens seine Kunden bei der effizienteren Gestaltung von Arbeitsabläufen. „Unsere Kunden stehen tagtäglich vor der Herausforderung, Kosten zu senken und gleichzeitig den Behandlungsprozess zu verbessern. Siemens bietet Lösungen zur kontinuierlichen Prozessverbesserung, die auf die Bedürfnisse der Kunden ausgerichtet sind. Wir verstehen den Markt und die Dynamik darin. Kaum ein anderer Mitbewerber kann zusätzlich zu seinem Portfolio ein vergleichbares Know-how anbieten“, sagte Stefan Herm, Senior Vice President Health Services Europa bei der Siemens AG.

In dem neuen Release übernimmt i.s.h.med charakteristische Elemente des KIS Soarian, dessen Design alle Eigenschaften vereint, die ein innovatives Krankenhausinformationssystem heute ausmachen: Smart Userinterface, Service Orientierte Architektur (SOA) und aktive Workflow- Unterstützung.

Informationsmanagement mit den i.s.h.med Dokumentationsarbeitsplätzen

„Features und Functions“ dominieren oft die Auswahlkriterien für IT-Lösungen. Mit dem i.s.h.med Dokumentationsarbeitsplatz Station verfolgt Siemens eine andere Philosophie: Das neue Modul bildet Situationen im klinischen Alltag ab und dient als übergreifendes Produktionssteuerungs- und -überwachungssystem. Es erscheinen nur die Informationen aus der Patientenakte, die für den aktuellen Behandlungsabschnitt und für den Nutzer relevant sind. Umfangreiche Filterfunktionen innerhalb der Aktenstruktur unterstützen die Entscheidungsfindung im Routinefall. Für die Bearbeitung von Aufgaben werden alle notwendigen Folgeschritte automatisch abgeleitet und so weit wie möglich mit Daten vorbelegt. Damit lassen sich stationäre Prozesse in Krankenhäusern effektiver als bisher verwalten und koordinieren. Der Arzt hat bei seiner Visite alle wichtigen Informationen über die bisherige Behandlung im Blick. Messwerte wie Vitaldaten, aber auch Informationen über verabreichte Medikamente können in grafischer Form visualisiert werden. Neue Funktionen im Aufgabenmanagement sorgen für eine rollenübergreifende Kommunikation, um die Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Pflegepersonal einfach und sicher zu koordinieren.

Nach diesen Grundprinzipien wurden die Dokumentationsarbeitsplätze OP und Radiologie, unter Berücksichtigung der abteilungsspezifischen Anforderungen, ebenfalls neu gestaltet. Je nach Rolle des Benutzers steht ein vordefiniertes Profil an Aufgaben an, und es wird eine situationsgerechte Sicht auf die Patientenakte zur Verfügung gestellt. Die Verknüpfung des Radiologie-Arbeitsplatzes mit einem Bildarchiv ermöglicht zudem den direkten Verweis auf vorhandene Bildstudien aus dem Prozess der Befundung heraus.

Optimale Ressourcennutzung mit i.s.h.med Belegungsmanagement

Mit dem i.s.h.med Belegungsmanagement lassen sich zentral die Bettenressourcen eines oder mehrerer Krankenhäuser einsehen und managen. Zum Funktionsumfang des neuen Tools zählen ebenfalls die Planung von Terminen sowie die Integration mit Patientenadministration und Stationsmanagement. Dabei können mehrere Systeme, die Patientendaten enthalten, angeschlossen werden. Damit lässt sich das i.s.h.med Belegungsmanagement auch ohne tiefgreifende Umstrukturierungen der Krankenhaus-IT einsetzen. Durch die SOA-Architektur ist es grundsätzlich auch möglich, auf patientenführende Systeme aufzusetzen, die nicht SAP-basiert sind. Voraussetzung hierfür ist ein entsprechendes Service Interface. Die neue i.s.h.med- Applikation kann auf allen Systemen eingesetzt werden, bei denen der Internet Explorer auf dem jeweiligen Client installiert ist.

Mit Application Logging Datenzugriffe protokollieren

Das Application Logging protokolliert schreibende und lesende Zugriffe auf patientenbezogene medizinische Dokumentation mit Angabe des Zeitpunkts und des ausführenden Benutzers. Umfang und Inhalt des Protokolls lassen sich konfigurieren, um die bei der Protokollierung entstehende Datenmenge zu steuern.

Umfassender und effizienter Verordnungsprozess mit i.s.h.med Medikation

Neue Funktionen bei i.s.h.med Medikation erleichtern die Verwaltung der komplexen Arzneimittelkataloge sowie die Erfassung und Verwaltung von Verordnungen. Dazu gehören eine erweiterte Medikamentensuche und eine Schnelleingabemimik für Standardverordnungen. Häufig benötigt der Arzt für eine Verordnung den aktuellen Medikationsstatus sowie Vitalwerte des Patienten. Eine graphische Verlaufsanzeige, die das Zusammenspiel von Verordnung und Kurve zeigt, bietet die dafür notwendigen Informationen auf einen Blick und hilft bei der Erfassung der Verordnung Zeit zu sparen.

Effiziente Abläufe in der Ambulanz durch Integration von Zuweisung und Terminplanung

Auch Ambulanzen setzen verstärkt auf Terminplanung, um eine hohe Auslastung ihrer Kapazitäten bei gleichzeitig geringen Wartezeiten für den Patienten zu erreichen. Neue Funktionen in i.s.h.med integrieren das Terminmanagement stärker als bisher in die Zuweisungserfassung. Grundlegende Informationen wie zuweisender Arzt, Diagnose und gewünschte Behandlung werden sofort bei der ersten Terminabsprache miterfasst. Damit verfügt einerseits die Ambulanz bereits in der Planungsphase über umfangreichere Informationen zum Patienten, andererseits wird der Erfassungsaufwand beim Eintreffen des Patienten kurz gehalten.

Über das Krankenhausinformationssystem i.s.h.med

Die Softwarelösung i.s.h.med ist ein voll in SAP integriertes klinisches Informationssystem. Das Krankenhausinformationssystem i.s.h.med wird in über 300 Kliniken in Belgien, Chile, Deutschland, Israel, Italien, Kolumbien, Mexiko, Niederlande, Neuseeland, Österreich, Saudi- Arabien, Schweiz, Singapur, Spanien, Süd-Afrika und Türkei eingesetzt. I.s.h.med zählt somit zu den international führenden IT-Lösungen im Gesundheitswesen. Basierend auf der Branchenlösung SAP for Healthcare bietet i.s.h.med Funktionen für den klinischen Bereich. Seit kurzem liegen sämtliche Nutzungs- und Verwertungsrechte an der Software i.s.h.med bei Siemens.

Der Siemens Healthcare Sector ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen. Das Unternehmen versteht sich als medizinischer Lösungsanbieter mit Kernkompetenzen und Innovationsstärke in diagnostischen und therapeutischen Technologien sowie in der Wissensverarbeitung einschließlich Informationstechnologie und Systemintegration. Mit seinen Akquisitionen in der Labordiagnostik ist Siemens Healthcare das erste integrierte Gesundheitsunternehmen, das Bildgebung und Labordiagnostik, Therapielösungen und medizinische Informationstechnologie miteinander verbindet und um Beratungs- und Serviceleistungen ergänzt. Siemens Healthcare bietet Lösungen für die gesamte Versorgungskette unter einem Dach – von der Prävention und Früherkennung über die Diagnose bis zur Therapie und Nachsorge. Zusätzlich ist Siemens Healthcare der Weltmarktführer bei innovativen Hörgeräten. Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 49.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist in über 130 Ländern präsent. Im Geschäftsjahr 2008 (bis 30. September) erzielte Siemens Healthcare einen Umsatz von 11,17 Mrd. € sowie einen Auftragseingang von 11,78 Mrd. €. Das Bereichsergebnis betrug 1,23 Mrd. €. (Vorläufige Zahlen)

Marion Bludszuweit | Siemens Healthcare Sector
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/healthcare

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Autonome Schifffahrt: Transdisziplinäre Forschung an der Uni Kiel
23.05.2018 | Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

nachricht CrowdWater: eine App für die Hochwasser-Forschung
18.05.2018 | Universität Zürich

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Faserlaser mit einstellbarer Wellenlänge

Faserlaser sind ein effizientes und robustes Werkzeug zum Schweißen und Schneiden von Metallen beispielsweise in der Automobilindustrie. Systeme bei denen die Wellenlänge des Laserlichts flexibel einstellbar ist, sind für spektroskopische Anwendungen und die Medizintechnik interessant. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT) haben, im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts „FlexTune“, ein neues Abstimmkonzept realisiert, das erstmals verschiedene Emissionswellenlängen voneinander unabhängig und zeitlich synchron erzeugt.

Faserlaser bieten im Vergleich zu herkömmlichen Lasern eine höhere Strahlqualität und Energieeffizienz. Integriert in einen vollständig faserbasierten...

Im Focus: LZH zeigt Lasermaterialbearbeitung von morgen auf der LASYS 2018

Auf der LASYS 2018 zeigt das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) vom 5. bis zum 7. Juni Prozesse für die Lasermaterialbearbeitung von morgen in Halle 4 an Stand 4E75. Mit gesprengten Bombenhüllen präsentiert das LZH in Stuttgart zudem erste Ergebnisse aus einem Forschungsprojekt zur zivilen Sicherheit.

Auf der diesjährigen LASYS stellt das LZH lichtbasierte Prozesse wie Schneiden, Schweißen, Abtragen und Strukturieren sowie die additive Fertigung für Metalle,...

Im Focus: Achema 2018: Neues Kamerasystem überwacht Destillation und hilft beim Energiesparen

Um chemische Gemische in ihre Einzelbestandteile aufzutrennen, ist in der Industrie die energieaufwendige Destillation gängig, etwa bei der Raffinerie von Rohöl. Forscher der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) entwickeln ein Kamerasystem, das diesen Prozess überwacht. Dabei misst es, ob es zu einer starken Tropfenbildung kommt, was sich negativ auf die Trennung der Komponenten auswirken kann. Die Technik könnte hier künftig automatisch gegensteuern, wenn sich Messwerte ändern. So ließe sich auch Energie einsparen. Auf der Prozesstechnik-Messe Achema in Frankfurt stellen sie die Technik vom 11. bis 15. Juni am Forschungsstand des Landes Rheinland-Pfalz (Halle 9.2, Stand A86a) vor.

Bei der Destillation werden Flüssigkeiten durch Verdampfen und darauffolgende Kondensation des Dampfes in ihre Bestandteile getrennt. Ein bekanntes Beispiel...

Im Focus: Vielseitige Nanokugeln: Forscher bauen künstliche Zellkompartimente als molekulare Werkstatt

Wie verleiht man Zellen neue Eigenschaften ohne ihren Stoffwechsel zu behindern? Ein Team der Technischen Universität München (TUM) und des Helmholtz Zentrums München veränderte Säugetierzellen so, dass sie künstliche Kompartimente bildeten, in denen räumlich abgesondert Reaktionen ablaufen konnten. Diese machten die Zellen tief im Gewebe sichtbar und mittels magnetischer Felder manipulierbar.

Prof. Gil Westmeyer, Professor für Molekulare Bildgebung an der TUM und Leiter einer Forschungsgruppe am Helmholtz Zentrum München, und sein Team haben dies...

Im Focus: LZH showcases laser material processing of tomorrow at the LASYS 2018

At the LASYS 2018, from June 5th to 7th, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) will be showcasing processes for the laser material processing of tomorrow in hall 4 at stand 4E75. With blown bomb shells the LZH will present first results of a research project on civil security.

At this year's LASYS, the LZH will exhibit light-based processes such as cutting, welding, ablation and structuring as well as additive manufacturing for...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

22. Business Forum Qualität: Vom Smart Device bis zum Digital Twin

22.05.2018 | Veranstaltungen

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

LZH zeigt Lasermaterialbearbeitung von morgen auf der LASYS 2018

23.05.2018 | Messenachrichten

Achema 2018: Neues Kamerasystem überwacht Destillation und hilft beim Energiesparen

23.05.2018 | Messenachrichten

PM des MCC: CO2-Entzug aus Atmosphäre für 1,5-Grad-Ziel unvermeidbar

23.05.2018 | Geowissenschaften

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics