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Playstation-Chips im Einsatz für die angewandte Forschung

12.09.2007
2,5 TeraFLOPS für die Computergrafik. Projekt "TraCell" untersucht, wie moderne Computerhardware für realistische Computergrafik, sogenannte Ray Tracing-Verfahren, genutzt werden kann.

Am Labor für Computergrafik des Fachbereichs Informatik an der Fachhochschule (FH) Bonn-Rhein-Sieg ist ein Cluster aus zehn Playstation 3-Konsolen in Betrieb gegangen. Das Cluster soll für Anwendungen in der Computergrafik genutzt werden, speziell im Projekt "TraCell", an dem neben der FH auch das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO in Stuttgart, die IBM Deutschland GmbH (Böblingen/Mainz) und die Mannheimer VRmagic GmbH beteiligt sind.

Im Projekt soll der Frage nachgegangen werden, wie moderne Computerhardware für realistische Computergrafik, sogenannte Ray Tracing-Verfahren, genutzt werden kann. Anwendungsfälle im Projekt sind die Simulation von Augenoperationen und realistische Darstellungen im Designbereich. Das Projekt wird vom Bundesforschungsministerium gefördert.

"Die PS 3 enthält den Cell-Chip, der für unsere Anwendungen eine sehr hohe Leistung bietet.", sagt Prof. André Hinkenjann, Leiter des Computergrafiklabors. Der Cell-Chip, eine Gemeinschaftsentwicklung von IBM, Sony und Toshiba, bietet eine maximale Leistung von jeweils rund 250 GigaFLOPS (250 Milliarden Berechnungen pro Sekunde). "Unsere Aufgabe wird es sein, diese Leistung einzelner Cell-Chips, oder auch von Cell-Clustern tatsächlich für die Grafikanwendungen zur Verfügung zu stellen und in ein System für Virtuelle Realität einzubinden", so Hinkenjann.

Ansprechpartner
Prof. Dr. André Hinkenjann, Fachbereich Informatik
Email andre.hinkenjann@fh-brs.de
Tel. 02241/865-229

Eva Tritschler | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-bonn-rhein-sieg.de
http://www2.inf.fh-brs.de/~ahinke2m

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