Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Weltmarktführer am größten Gesundheitskartenprojekt Asiens beteiligt

04.04.2002


Nationale Gesundheitskarte in Taiwan mit Chip von Infineon

Infineon Technologies, Weltmarktführer bei Chips für Kartenanwendungen, wird Mikrocontroller-Chips für die neue Gesundheitskarte liefern, die ab Juli 2002 landesweit in Taiwan ausgegeben wird. Infineon arbeitet hierbei eng mit dem Unternehmen TECO Electric & Machinery Co. Ltd. aus Taiwan zusammen, dem alleinigen Kartenzulieferer für das taiwanesische Gesundheitskartenprojekt.

Bis Ende 2003 sollen 22 Millionen Taiwanesen ihre persönliche Gesundheitskarte erhalten. Die Chipkarte ersetzt die bisher verwendeten Karten aus Papier. Sie enthält neben den individuellen medizinischen Daten Informationen zu Behandlungen sowie Verwaltungsdaten.

Infineon liefert Sicherheitscontroller aus seiner 66Plus-Familie. Die Mikrocontroller bieten eine Speicherkapazität von 32 KByte EEPROM (Electrically Erasable Programmable Read Only Memory) und werden bei Infineons zertifiziertem Fertigungspartner United Microelectronics Manufacturing Corp. (UMC) in Taiwan hergestellt. Die 66Plus-Controller werden in 0,22-Mikrometer-Prozesstechnologie gefertigt, der weltweit modernsten Prozesstechnik für Chipkarten-ICs (Integrated Circuit).

“Wir betrachten die Sicherheitscontroller von Infineon als ideale Lösung für das Chipkartenprojekt der landesweit eingeführten Gesundheitskarte in Taiwan. Die außergewöhnliche Sicherheitseigenschaften, die erstklassige Technologie sowie die hervorragende technische Unterstützung von Infineon haben uns überzeugt. Als weltweit führender Anbieter von Chipkarten-ICs ist Infineon der perfekte Partner für uns”, so K. P. Chang, Vice President des Bereichs Chipkarten bei Teco

“Die Einführung der Gesundheitskarte in Taiwan ist das größte Projekt im Gesundheitswesen, das bisher in Asien durchgeführt wurde. Unsere 66Plus-Familie hat sich bereits als Multi-Applikationsplattform bewährt. Es ist für uns eine Auszeichnung und Bestätigung, dass unsere Mikrocontroller in der Gesundheitskarte eingesetzt werden”, so Loh Kin Wah, President und Managing Director von Infineon Technologies Asien-Pazifik.

Infineon ist einer der beiden Halbleiterzulieferer für die taiwanesische Gesundheitskarte. Teco Electric Machinery und die Regierung Taiwans planen die Ausgabe von insgesamt 24 Millionen Chipkarten inklusive Ersatz für verlorene oder beschädigte Karten.

Über Infineon

Infineon Technologies AG, München, bietet Halbleiter- und Systemlösungen für Anwendungen in der drahtgebundenen und mobilen Kommunikation, für Sicherheitssysteme und Chipkarten, für die Automobil- und Industrieelektronik, sowie Speicherbauelemente. Infineon ist weltweit tätig und steuert seine Aktivitäten in den USA aus San Jose, Kalifornien, im asiatisch-pazifischen Raum aus Singapur und in Japan aus Tokio. Mit weltweit rund 33.800 Mitarbeitern erzielte Infineon im Geschäftsjahr 2001 (Ende September) einen Umsatz von 5,67 Milliarden Euro. Das DAX-Unternehmen ist in Frankfurt und New York (NYSE) unter dem Symbol „IFX“ notiert.

Monika Sonntag | Newsroom
Weitere Informationen:
http://www.infineon.com/
http://www.infineon.com/security_and_chipcard_ics/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Ergonomie am Arbeitsplatz: Kamera erkennt ungesunde Bewegungen
24.04.2017 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

nachricht TU Ilmenau entwickelt Chiptechnologie von morgen
20.04.2017 | Technische Universität Ilmenau

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

200 Weltneuheiten beim Innovationstag Mittelstand in Berlin

26.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Wie digitale Technik die Patientenversorgung verändert

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Akute Myeloische Leukämie: Ulmer erforschen bisher unbekannten Mechanismus der Blutkrebsentstehung

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Naturkatastrophen kosten Winzer jährlich Milliarden

26.04.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Zusammenhang zwischen Immunsystem, Hirnstruktur und Gedächtnis entdeckt

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie