Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Eine neue Zukunft für Ihr Zuhause

06.06.2007
Gemeinsame Pressemitteilung der Partner* von SerCHo - Service Centric Home zur Eröffnung des SerCHo-Showrooms in Berlin

Intelligent und cross-medial - Das SerCHo-Projekt entwickelt einen innovativen Ansatz zur Heimvernetzung

Die SerCHo-Projektgruppe präsentiert einen richtungsweisenden Beitrag im Zukunftsmarkt Heimvernetzung - das "Service Centric Home". Ob für (Tele-)Kommunikation, Unterhaltung, Sicherheit oder Haushaltstechnik: In einer modernen Wohnung finden sich zahlreiche Geräte, die das Leben der Bewohner einfacher, bequemer und sicherer machen sollen, deren Bedienung aber häufig kompliziert und meist isoliert, zum Beispiel über die eigenen Fernbedienungen, erfolgt.

Im Rahmen des SerCHo-Projektes wird mit Hilfe von softwarebasierten "persönlichen Assistenten" ein neuartiger Ansatz zur Heimvernetzung entwickelt. Diese Assistenten unterstützen den Bewohner in allen Wohnbereichen durch die individuelle Verknüpfung bislang isolierter Geräte aus den Bereichen Informationstechnik, Telekommunikation, Unterhaltungselektronik sowie Haus- und Hausgerätetechnik. Dabei werden die unterschiedlichen Assistenten mit einem einheitlichen Bedienkonzept und übergreifender Verfügbarkeit persönlicher Daten auf den Endgeräten integriert. Die Assistenten des Service Centric Home stehen dem Benutzer dann verhaltens- und situationsspezifisch mit ihren Leistungen und Tipps zur Verfügung und passen sich seinen persönlichen Präferenzen an.

... mehr zu:
»Centric »Heimvernetzung »Home »SerCHo

Um die entwickelten Dienste unter realitätsnahen Bedingungen zu testen und der Öffentlichkeit zu präsentieren, wurde in Berlin in den "Deutsche Telekom Laboratories" (T-Lab's) im TU-Hochhaus am Ernst-Reuter-Platz ein Showroom eingerichtet. In der Küche des Showrooms hilft der 4-Star Cooking Assistant dem Bewohner beim Kochen. Wie der hausinterne Energieverbrauch gesenkt werden kann, zeigt der Smart Home Energy Assistant. Der persönliche Kommunikationsassistent (PCA) bündelt und vermittelt Audio- und Videotelefonate, die einfach und komfortabel über den Fernseher gesteuert und im Nachhinein über den Message TV Assistenten abgerufen werden können. Dieser ermöglicht darüber hinaus das Öffnen und Bearbeiten von Nachrichten jeder Art - ob Fax, E-Mail oder Anrufbeantworter: Das Format ist hierbei nicht relevant. Das abendliche TV-Programm kann über den iEPG Dienst (Intelligent Electronic Program Guide) den individuellen Vorlieben der Bewohner entsprechend abgerufen werden. Über ein innovatives TV-Link Konzept werden Werbeeinblendungen personalisiert, erst bei Interesse des Nutzers detailliert und für einen späteren Abruf gespeichert. Der Bewohner kann über ein Diensteportal die Assistenten auswählen und aktivieren, die ihm persönlich den größten Nutzen versprechen.

Im Mittelpunkt der SerCHo-Anwendungen stehen die individuellen Wünsche der Benutzer. Das Service Centric Home steigert mit seinen Assistenten sowohl Komfort als auch die Effizienz hausinterner Vorgänge. Dank Gerätevernetzung, Smart Home Technology und Lokalisierungsinformation nimmt der Bewohner die Assistenten geräteübergreifend als allgegenwärtig verfügbare Dienstleistungen wahr. Im Gegensatz zur bisher gewohnten gerätegebundenen Bedienung passen sich die SerCHo-Assistenten automatisch der Umgebung und ihrem Benutzer an. Außerdem werden sie auf den Geräten zur Verfügung gestellt, die eine komfortable Bedienung ermöglichen. Soll zum Beispiel eine Nachricht an den Bewohner zugestellt werden, wird er im Service Centric Home zunächst geortet und dann das Gerät in seiner unmittelbaren Nähe identifiziert, das nach seinen Präferenzen eingerichtet wurde. Die Darstellung der Nachricht wird daraufhin an die Fähigkeiten des Ausgabegerätes und des Datenkanals angepasst. Die Komplexität der Vorgänge bleibt dem Benutzer dank der Konzeption einer intuitiven, multimodalen Bedienung verborgen.

Zur Programmierung der SerCHo-Assistenten wurden im Projekt spezielle Programmierwerkzeuge entworfen, die von der Komplexität der notwendigen Technik abstrahieren. Durch die Kombination bereits vorhandener Teildienste beziehungsweise Module können sie leicht nach dem Baukastenprinzip realisiert werden. Die Bereitstellung und Auswahl maßgeschneiderter Dienste von Drittanbietern wird durch die Einbindung von netzzentrischen Komponenten, die die vernetzten Geräte im Heim repräsentieren, gewährleistet.

Die auf SerCHo und seinen Assistenten basierende Form der Heimvernetzung wird von potenziellen Nachfragern als zukunftsträchtiges Feature angesehen. Bequemlichkeit, Zeitersparnis, Funktionserweiterung und gesteigerte Mobilität werden als wichtigste Vorteile von SerCHo wahrgenommen. Die Marktuntersuchungen des Projekts belegen, dass bereits nahezu jeder Zweite aus der Kernzielgruppe der Internetnutzer für sich persönlich eine Anschaffung von SerCHo für möglich hält. Dies entspricht einem aktuellen Absatzpotenzial von ca. 7,7 Millionen Haushalten in Deutschland. In Anbetracht der Tatsache, dass sich SerCHo erst in der Entstehungsphase befindet, ist der Anteil der potenziellen Käufer als hoch zu bewerten.

SerCHo bringt wirtschaftswissenschaftliche und technische Forschungseinrichtungen, Medienanbieter, Netz- und Plattformbetreiber sowie große und mittelständische Technologielieferanten zusammen, die auf ihren jeweiligen Gebieten nicht nur in Deutschland, sondern auch weltweit für ihre Forschungsergebnisse, Produkte und Lösungsansätze hohe Anerkennung erfahren und eine erfolgreiche Umsetzung der Projektergebnisse sicherstellen. Durch die direkte Einbindung eines Medienanbieters soll auch die Marktnähe der Projektergebnisse gewährleistet werden. Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) unterstützt als assoziierter Partner das Projekt durch aktive Verbreitung der im Projekt erzielten Ergebnisse auf der BITKOM-Plattform sowie durch Wissens- und Erfahrungstransfer zwischen dem Projekt, der Forschung und der Industrie.

SerCHo wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) im Rahmen des Programms next generation media gefördert.

*Am SerCHo-Projekt wirken folgende Partner mit:

Alcatel-Lucent Deutschland AG
BITKOM
Cycos AG
DAI-Labor, Technische Universität Berlin
Deutsche Telekom Laboratories
SevenSenses GmbH
ProSyst Software GmbH
Siemens AG
WIK-Consult GmbH
Weitere Informationen erteilen Ihnen gern: Dr. Kurt Lösch, Alcatel-Lucent Deutschland AG, Lorenzstraße 10, 70430 Stuttgart, Tel.: 0711/82 14 50 91,

E-Mail: Kurt.Loesch@alcatel-lucent.de

Prof. Dr.-Ing. Sahin Albayrak, DAI-Labor der Technischen Universität Berlin, Ernst-Reuter-Platz 7, 10587 Berlin, Tel.: 030/314-24943,

E-Mail: sahin.albayrak@dai-labor.de

Dr. Kristina R. Zerges | idw
Weitere Informationen:
http://www.sercho.de
http://www.tu-berlin.de/presse/pi2007/pi133.htm

Weitere Berichte zu: Centric Heimvernetzung Home SerCHo

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Smart Living: VDE-Institut entwickelt Cloud-basierte interoperable Testplattform
15.02.2017 | VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.

nachricht Saarbrücker Informatiker machen „Augmented Reality“ fotorealistisch
15.02.2017 | Universität des Saarlandes

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2017

23.02.2017 | Veranstaltungen

Wie werden wir gesund alt? - Alternsforscher tagen auf interdisziplinärem Symposium in Magdeburg

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2017: DFG und BMBF zeichnen vier Forscherinnen und sechs Forscher aus

23.02.2017 | Förderungen Preise

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Planeten außerhalb unseres Sonnensystems: Bayreuther Forscher dringen tief ins Weltall vor

23.02.2017 | Physik Astronomie