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Schlechte Aussichten für Produktfälscher?!

23.01.2007
Immer mehr Verbraucher gehen Produktfälschern auf den Leim. Und quer durch alle Branchen werden Unternehmen geschädigt, weil Fälschungen und Raubkopien ihrer Produkte in Umlauf gebracht werden.

Der Science meets Business Workshop "Security Day - Produkte außer Kontrolle?!", den das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD am 28. Februar 2007 veranstaltet, stellt moderne Technologien und Werkzeuge vor, die den Fälschern das Leben künftig möglichst schwer machen sollen.

Von der Musik-CD über Computerprogramme und Luxus-Artikel bis hin zu klassischen Konsumgütern, nichts ist vor Produktfälschern oder Raubkopierern sicher. Dass Plagiate der Wirtschaft schaden, ist kein Geheimnis. Die Umsatzeinbußen für deutsche Unternehmen sind mit rund 25 Milliarden Euro pro Jahr beträchtlich. Der Schutz unternehmenseigener Produkt- und Markenrechte ist oft ein Kampf gegen Windmühlen. Verbraucher lässt diese Entwicklung meist kalt - ist es doch praktisch, für kleines Geld ein vermeintliches "Marken-Schnäppchen" zu erwerben. Dass es auch durchaus gefährlich sein kann, gefälschte Produkte zu kaufen, ist vielen Verbrauchern nicht bewusst. Doch was, wenn sich das über eine Internetapotheke bezogene Medikament als Billigimitat entpuppt oder der angeblich TÜV-geprüfte Kindersitz bei einem Unfall nicht hält, was er verspricht?

Welche modernen Informations- und Kommunikationstechnologien können Unternehmen beim Schutz ihrer Urheberrechte unterstützen oder ihnen dabei helfen, Produktfälscher ausfindig zu machen? Mit dieser Frage beschäftigt sich am 28. Februar 2007 der Science meets Business Workshop "Security Day - Produkte außer Kontrolle?!" am Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD. Die Veranstaltung zeigt mögliche Lösungsansätze und bietet eine Plattform zum Austausch von Ideen.

Beispielsweise erklärt Martin Gutbrod vom Institut für angewandte Lerntechnologien, wie Texte mittels Algorithmen auf ihre Authentizität hin überprüft und Plagiate ausfindig gemacht werden können. Alexander Nouak, Leiter der Abteilung Sicherheitstechnologie am Fraunhofer IGD, präsentiert iDetective, den digitalen Spürhund, der automatisiert nach Markenfälschungen im Web fahndet. Dr. Michael Arnold von der Deutsche Thomson-Brandt GmbH spricht über Sicherheitstechnologien für das digitale Kino der Zukunft. Abgerundet wird die Veranstaltung durch Demonstrationen aktueller Sicherheitsanwendungen aus dem Fraunhofer IGD und seinen Partnerunternehmen.

Das detaillierte Programm mit allen Referenten und ihren Vorträgen sowie ein Anmeldeformular finden Sie im Internet unter http://www.securityday.net.

Die Teilnahmegebühr beträgt 90,- Euro. Für Journalisten ist die Teilnahme an der Veranstaltung kostenlos, eine Anmeldung ist aber erwünscht.

Security Day - Produkte außer Kontrolle?!
Termin: 28. Februar 2007, 10.00 bis ca. 17.00 Uhr
Ort: Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD, Fraunhoferstraße 5, 64283 Darmstadt
Kontakt:
Alexander Nouak
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
Telefon : 0 61 51/1 55-1 47
Fax: 0 61 51/1 55-4 99
E-Mail: alexander.nouak@igd.fraunhofer.de

Bernad Lukacin | idw
Weitere Informationen:
http://www.securityday.net
http://www.igd.fraunhofer.de/igd-a8/de/

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